Neuseeland–Whangarei Falls und Fahrt nach Paihia

Heute steht also eine kleine Wanderung hier in Whangarei an und zwar zu den Whangarei Falls. Das ist eigentlich DIE Touristenattraktion in diesem verschlafenen Nest. Also rein in die Wanderklamotten und los gehts, bereits um 9 Uhr, denn wir hatten ein wenig Bedenken, wie sich die Temperaturen im Laufe des Tages so entwickeln. Es ging los in Richtung Town Basin, das ist quasi der kleine Hafen hier. Rüber über eine Brücke und ZACK waren wir schon mitten im nirgendwo.

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Erst waren wir in einer Sumpflandschaft (ohne Mücken), später dann in subtropischem Urwald und noch später auf Feldern und Wiesen unterwegs. Sehr abwechselungsreich, das hatten wir so nicht erwartet. Generell hat die Nordinsel von Neuseeland ja den Ruf, überall auszusehen wie in Irland mit begrünten Hügeln überall, die haben wir auf der Wanderung eher weniger zu sehen bekommen. Der Wanderweg war übrigens auch sehr einfach, wir mussten schlichtweg immer einem kleinen Schlangensymbol folgen. Null Problemo!

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Der Weg führte uns grob entlang des hiesigen Flusses, der Hatea River. Dieser war insgesamt recht malerisch, hatte auch ein paar Stromschnellen und relativ viel Lavagestein im Flussbett. Ein wenig sah das manchmal aus wie in der Mossman Gorge in Australien, nur in kleiner.

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Irgendwie hatten wir ein paar mal den Eindruck, das Gras wäre hier vielleicht tatsächlich grüner, aber vielleicht bildet man sich das auch nur ein. Unser Weg führte uns auch über eine touristisch gesicherte Hängebrücke, auf der mussten wir natürlich mal ein Foto machen.

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So sieht der Fluss dann zwischenzeitlich aus. So richtig tief ist er nicht und durch die vielen Steine ist er natürlich auch nicht schiffbar, ansonsten würden vermutlich viele Touristen hier mit Kayaks durchdengeln.

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Am Rande unseres Weges entdeckte Conny dann noch wildwachsende Lilien und war total entzückt. In Deutschland wachsen die wohl nicht so richtig oft am Wegesrand. Das war auch schon kurz vor unserem Ziel, nämlich den Wasserfällen.

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Diese erreichten wir nach knapp zwei Stunden und wurden mit einem grandiosen Blick belohnt. Wir hatten beide kleinere und unspektakulärere Wasserfälle erwartet. Diese hörte man schon von weiter Entfernung und sie sind wohl nicht umsonst die am häufigsten fotografierten Wasserfälle Neuseelands.

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Anfangs waren wir auch noch alleine an den Wasserfällen, was ganz cool war. Allerdings befindet sich oben direkt neben den Wasserfällen ein großer Parkplatz, wo die Backpacker alle mit ihren Campern halt machen, drei Fotos knipsen und wieder weiterfahren. Die kamen dann natürlich auch noch. Auf dem rechten Foto haben wir eine besonders hübsche Backpackering (ironie) mit dem Maulwurf überdeckt, damit ihr die nicht sehen müsst Zwinkerndes Smiley

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Wir haben dort dann an einem kleinen Picknicktisch Pause gemacht und etwas getrunken sowie zwei Peanut-Schoko-Riegel gegessen. Wir sind schon am austesten, welche Nahrung wir wohl auf unsere große 3-Tages-Wanderung Mitte März mitnehmen wollen. Die Peanut-Riegel eher nicht. Enttäuschtes Smiley

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Auf dem Rückweg haben wir noch einen weiteren Stopp an einer kleinen Schaukel auf einer besonders grünen Wiese gemacht, um noch mehr Wasser zu trinken und noch mehr Peanut-Riegel zu essen. Der Rückweg war aber prinzipiell der selbe wie der Hinweg. Man hätte noch hier und da einen kleinen Umweg einbauen können, da hatten wir aber keine Lust mehr zu. Lediglich in den Supermarkt sind wir noch kurz gesprungen und zwar in den “Pack’n’save”-Supermarkt. Das ist hier so ein bisschen der Discounter. Dort hat Conny dann auch seit langer Zeit mal wieder ein Körnerbrötchen gefunden. War aber wohl nicht so lecker wie es aussieht.

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Den späten Nachmittag haben wir dann zur Regeneration genutzt und für eine erfrischende Dusche, bevor wir uns dann am Abend mit einem Subway-Sandwich von der nahegelegenen Tanke belohnt haben.

Nach einer weiteren erholsamen Nacht in unserer kleinen Cabin, checken wir um 10 Uhr aus und verdaddeln noch knapp 2 Stunden im Gemeinschaftsrum unseres Campgrounds, bevor wir uns auf den Weg machen, wieder unseren Stray-Bus zu erwischen, der kommt normalerweise um 12:30 Uhr. Es scheint aber eher die Regel zu sein, dass die Dinger ein wenig verspätet unterwegs sind und so vertreiben wir uns die Zeit am Pickup-Point mit einem Vanille-Erdbeer-Muffin und einer Cola.

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Schließlich kommt der Bus dann auch und wir hoppen an Bord. Conny ganz vorne bei einem Mädel aus Sheffield (wo ich ja auch studiert habe Smiley) und ich ganz hinten bei zwei Mädels aus Frankfurt. Alle hier im Bus sind glaube ich jünger als wir, aber was will man machen. Bereits eine gute Stunde später sind wir unerwartet früh in Paihia. Nach ein wenig organisatorischem Tamtam bezüglich des Programms der nächsten Tage, werden wir an unserer Bleibe abgesetzt, dem Waitangi Campground. Wieder ein Campground.

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Warum eigentlich immer Campground? In diesem Fall kostet eine “Cabin” (=Häuschen) auf dem Campingplatz genausoviel wie ein Doppelzimmer im Backpacker-Hostel. Und meistens sind die Campingplätze schöner. So zum Beispiel hier in Paihia. Genaugenommen sind wir nicht in Paihia sondern in Waitangi, das ist aber direkt daneben. Unsere Cabin liegt direkt am Wasser und ist riesengroß! Smiley mit geöffnetem Mund

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Waitangi ist übrigens der Ort, wo die Briten damals mit den Maori ein Abkommen unterschrieben haben, um die Ländereien in Neuseeland zu übernehmen. Irgendwie wurde das wohl aber im Nachhinein für ungültig erklärt und den Maori wird Stück für Stück ihr Land zurückgegeben, so zumindest erklärte uns das unser netter Busfahrer.

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Beim Grillen treffen wir hier noch nette Deutsche, die seit einigen Monaten hier unterwegs sind und wir tauschen uns schonmal ein wenig aus. Dann genießen wir den Abend in unserer Cabin und warten auf den Sonnenuntergang, der ist uns aber dann doch nicht vergönnt und die Sonne verschwindet hinter Wolken. Schön ist es hier trotzdem! Smiley Morgen geht es zum “World famous Hole in the Rock”, wir sind gespannt!

Kategorien: Neuseeland | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Neuseeland–Whangarei Falls und Fahrt nach Paihia

  1. Rossy

    Hey, ihr zwo !

    In Auckland gibt es eine deutsche Bäckerei … Auf die deko Brötchen fällt wohl jeder mal rein ;))

    LG u viel Spaß euch noch !

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