Neuseeland–Northland, wir kommen!

Ein neuer Tag und wir sind immer noch in Auckland! Irgendwie wollen wir schon unterwegs sein, aber da der Campervan nun mal noch eine Woche braucht, müssen wir uns nach einem Frühstück wohl oder übel nach einer Alternative umschauen. Also auf in die Innenstadt, um uns über ein paar Busunternehmen schlau zumachen, die in den Norden Aucklands, Northland, fahren. Die Gegend scheint ein gutes Programm für eine Woche zu sein (und wahrscheinlich sogar noch für länger).

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Fündig geworden sind wir dann bei Straybus, einem Unternehmen, was verspricht, uns auch abseits der ausgetreteten Pfade schöne Ecken zu zeigen. Wir erstehen zwei “Murphy”-Pässe, die uns von Auckland nach Paihia bringen (und zurück) und noch zwei Tagesausflüge beinhalten. Wann wir die machen, können wir uns selbst aussuchen und auf dem Weg können wir auch jederzeit aussteigen und in irgendeinem Kaff bleiben. Und dann dann wieder auf den nächsten Bus nach Pahia aufspringen. Machen wir! Mit einem zweitägigen Stopp in Whangarei. Auf dem Weg  sehen wir diesen kleinen Imbiss am Hafen: Fritz’s Wieners. Wir können nicht widerstehen und nehmen eine German Bratwurst. Es ist aber einfach nicht da gleiche und eine kleine Enttäuschung.

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Zurück in unserem Zimmer vertiefe ich mich in die zahlreichen gratis Boschüren über die verschiedenen Regionen in Neuseeland, damit wir schon so ungefähr wissen, was wir wann alles sehen wollen. Derweil geht Marcus im benachbarten Park ein wenig Joggen, das letzte Mal ist schon etwas her (nämlich in Cairns).

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Frisch aus der Dusche nach dem Joggen habe ich dann allerhand Schabernack mit der immer längerwerdenden Mähne von Marcus und meiner Haarbürste getrieben. Welcher ist euer Favorit?

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Am Abend meldete sich der Hunger und wir habe heute mal wieder Mikrowellenfraß. Das darf man in diesem Fall wirklich so sagen. Keine Doseneintöpfe und Wurstprodukte mehr!

Am nächste Morgen klingelte der Wecker dann schon um 5:30, denn um zwanzig nach sieben sollten wir abfahrbereit am Büro der Straybusgesellschaft sein. Uns blieb sogar noch ein bisschen Zeit für den Kontakt nach Hause.

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Ich muss sagen, Straybus hat mich positiv überrascht! Eine sehr coole Fahrerin, ein kleiner, nicht überfüllter Bus und es wurden wie versprochen auch immer mal angehalten, wenn es was zu sehen gab. Zum Beispiel bei einem 800 Jahre alten Kauri Baum. Der ist ziemlich riesig, einzigartig auf der Welt und wurde von den Mauri zum Beispiel genutzt, um Kanus daraus zu schnitzen.

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Weiter durch die sanfte Landschaft, die mit ihren Schafen und Rindern ein wenig an Irland erinnert, ging es weiter in den “winterless North”, so der Name, da es hier schon fast subtropisch ist, zur Goat Island. Was da jetzt besonders war, wurde uns nicht so ersichtlich. Aber die Unterwasserwelt wurde überall angepriesen, da hat Marcus sich gleich mal in Badehose und Schnorchelausrüstung geschmissen und die Lage gecheckt.

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Außer zwei hässlichen Fischen hat er aber nichts entdeckt. Schade. Der Sand am Strand war übrigens schwarzgrau, was wohl daran liegt, das wir hier überall auf ehemaligen oder noch aktiven oder bald aktiven Vulkanen laufen.

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Und weiter ging es Richtung Whangarei durch die hügelige Landschaft. Gegen Mittag erreichen wir die größte Stadt Neuseelands nördlich von Auckland und laufen das kurze Stück zu unserer Unterkunft auf einem Campingplatz. Moment. Wir haben doch garkeinen Camper!

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Der Campingplatz hat aber so kleine Bungalows für zwei Personen, genannt Cabins, die sind hier recht günstig. Und unser ist auch noch sehr vernünftig eingerichtet mit allen Sachen, die man braucht, außerdem ein Kühlschrank und eine Spüle und Geschirr und Besteck. Und Spülmittel und überhaupt. Ich fühl mich hier richtig wohl.

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Wir sind dann noch fix einkaufen gegangen, denn hier gibt es wieder BBQs! Noch schnell die Wäsche gemacht und dann unser Standardessen gemacht: dreimal dürft ihr raten Smiley mit herausgestreckter Zunge.

Den Rest des Abends hieß es Kräfte sammeln und entspannen. Morgen geht es mal wieder wandern!

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