Heute geht es früh los für uns, denn wir schauen uns heute die Whitsunday Islands und den weltberühmten Whitehaven Beach an. Wir haben uns am Vorabend noch schnell eine halbtags Tour gebucht. Wir hätten hier auch nochmal schnorcheln und tauchen können, haben uns aber dagegen entschieden. Stattdessen geht es nur hin und zurück mit etwa 1,5 Stunden Aufenthalt am Whitehaven Beach. 5 Uhr aufstehen, 6 Uhr in den Shuttlebus, 7 Uhr ins Boot und wir sind unterwegs!
Unterwegs sehen wir viele sehr grüne Inselchen entlang der Whitsunday Passage. Diese wurde von Captain Cook benannt, der auch die Inselgruppe hier damals benannt hat. Allerdings nannte er sie Cumberland Islands und sie wurden später dann umbenannt.
Nach ein bisschen Fahrt im Katamaran waren wir dann auch schon da und durften über eine schmale Rampe den Strand betreten. Er ist etwa 7km lang und besteht zu 98% aus Silikat. Aufgrund seiner Konsistenz wird er übrigens auch nicht heiß in der Sonne sondern bleibt immer angenehm kühl.
Wenn man baden möchte, hätte man einen sogenannten StingerSuit benötigt, den hatten wir ja auch schon beim Tauchen am Great Barrier Reef an, heute verzichten wir aber auf große Schwimmaktionen, stattdessen schlurfen wir über den Strand.
Auf unserem Boot waren bestimmt etwa 50 Menschen, die sich aber alle irgendwie nicht weit von der Anlegestelle entfernt haben. Gut für uns, denn wir sind etwa 200-300 Meter gegangen und hatten dann ein großes Stück Strand für uns ganz alleine.
Wir hatten vorher gelesen, dass man aufgrund der Feinheit des Sandes hier auch seinen Schmuck pollieren kann, das haben wir auch direkt mal ausprobiert und es funktioniert tatsächlich! Hier der Beweis mit Vorher- und Nachher Foto
Ein wenig überrascht waren wir ob der Geräusche, die unsere Füße auf dem Sand gemacht haben. Der war anscheinend so fein, dass die Reibung Quietschgeräusche verursacht.
Wir haben uns dann einfach mal hingepflanzt und ein bisschen entspannt. Was sonst soll man am Strand auch machen. Es gibt zwar einen Lookout Punkt von dem auch viele berühmte Fotos gemacht wurden, allerdings liegt der auf der anderen Seite des Strandes und somit 7km entfernt.
Also haben wir einfach unsere eigenen Fotos gemacht und die Sonne ein wenig genossen. Das Wetter war nämlich sehr gut, kaum hatten wir den Strand betreten, kam die Sonne heraus.
Ich habe dann auch einen kleinen Tanz aufgeführt, um die Quietschgeräusche mal ein bisschen zu verdeutlichen. Ich bin zwar kein Michael Jackson, aber mit diesen Moves bestimmt bald ein Star auf Youtube.
Noch ein paar letzte Fotos und dann ging es für uns auch schon zurück zum Boot. Rechtzeitig bevor das Wetter wieder ein wenig schlechter wird und sogar ordentlich Regen mitbringt.
An Bord gab es dann warme Scones mit Sahne und Marmelade, das ist natürlich ein schöner Abschluss unseres Trips. 1,5 Stunden später sind wir schon wieder zurück am Pier und werden fix zurück zum Campingplatz gebracht. Dort angekommen, treffen wir wieder auf Amy und Ben. Den Rest des Tages chillen wir auf unserem Luxus-Campground.
Wir hatten uns ja extra einen schönen Campground gegönnt und haben dann natürlich auch Minigolf und Pool genutzt. Besser als alle Hostels und viele Hotels die wir in den letzten Monaten gesehen haben.
Die Küche haben wir natürlich auch ordentlich genutzt, beziehungsweise eher Amy und Ben, die uns mit einem “Roast” beglückt haben. Sie wollten mal was typisch englisches kochen, nachdem wir am Vortag leckeren Kartoffelsalat serviert hatten.
Es war auch grandios und wir sind danach recht früh ins Bett gefallen. Morgen früh müssen wir wieder früh raus, denn eine lange Fahrt liegt vor uns.


