Roadtrip

Australien–Goodbye Australia, Hello New Zealand!

Wir wachen morgens schweißgebadet auf. So hohe Temperaturen hatten wir auf dieser Reise glaube ich noch garnicht. Unser Bett ist dementsprechend Klitschnass als wir aufwachen. Auch der fiese Hund ist wieder da und bewacht unsere Tür. Irgendwie schaffen wir es aber doch, uns morgens um 7 rauszuschleichen um erstmal Wäsche im nahegelegenen Waschsalon zu waschen.

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Dort verbringen wir ein paar Stunden, bis unsere Wäsche wieder sauber ist. Das war auch nötig, ich trug heute mein letztes T-Shirt. Mit sauberer Wäsche haben wir uns noch ein kleines Frühstück in einer lokalen Bäckerei gegönnt (Mandel-Croissant und Schoko-Croissant) und haben dann fix unsere Sachen gepackt. Schnell raus aus diesem üblen Hostel. “Minto Accomodation” und “Wesmont Accomodation” sind absolut nicht zu empfehlen. Wir quälen uns mit unseren Rucksäcken bei über 30 Grad im Schatten zum nächsten Bahnhof und fahren direkt mal zum Flughafen, denn von dort gibt es einen gratis Shuttlebus zu unserer letzten Unterkunft in Australien. Wir haben uns für unseren frühen Flug morgen eine Unterkunft nah am Flughafen ausgesucht und uns hierbei mal ein richtiges Hotel gegönnt, nämlich das Novotel.

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Einchecken ging auch ganz schnell und wir genießen den vielen Platz und die angenehm temperierte Luft ausgiebig. Nach zwei Wochen Camper und einer Horror-Nacht in Brisbane fühlen wir uns wie Könige oder Rockstars. Oder beides! Smiley

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Wir gehen im nahegelegenen Woolworth kurz einkaufen für Mittagessen, Abendessen und Frühstück und haben danach unser Hotel nicht mehr verlassen. Mit dem geräumigem Zimmer, gescheitem UMTS-Empfang und einem Swimmingpool auf dem Dach waren wir fürs erste voll zufrieden.

Nur ausschlafen wäre schön gewesen, denn unser Wecker klingelt um 4:30 Uhr. Puh! Schnell duschen, packen und dann gehts ab mit dem Shuttlebus zum Flughafen, dieses kostet so früh morgens 5$ pro Person. Naja, was sein muss muss sein. Wir checken fix ein und nutzen das Flughafen-Wifi noch für ein paar Anrufe in die Heimat, bevor wir den A380 besteigen. In nur 2:45h geht es nach Auckland. Goodbye Australien, wir hatten hier eine tolle Zeit!

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Der A380 ist übrigens ein Monstervogel! Riesig und zumindest bei Emirates haben auch die hintersten Plätze erstaunlich viel Beinfreiheit. Da der Flug auch erfreulicherweise nicht ausgebucht war, hatte wir sogar drei Plätze für uns! Herrlich. Eine Kamera an der “Schwanzflosse” des Flugzeugs bescherte uns zudem eine tolle Aussicht. Dementsprechend ging der Flug auch recht schnell vorbei und um halb drei sind wir in Auckland gelandet. Nach zwei Stunden durch Immigration und Zoll quälen (irrtümlicherweise wurden meine zwei Gläser Tigerbalm für Honig gehalten, der wie eine Vielzahl an Produkten nicht mit eingeführt werden darf), erreichen wir endlich die Ankunftshalle und wir nehmen ein Shuttle zu unserem Hotel, dem Parnell Inn im gleichnamigen, äußerst pittoresken Stadtteil Parnell.

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Schnell ein- und ausgecheckt, wo der nächste Supermarkt ist und ein paar Sachen fürs Frühstück eingekauft. Da Auckland sehr bergig ist (gebaut auf einer Vulkanlandschaft) haben wir zurück dann lieber den Bus genommen mit den schweren Tüten. Die Frage, wann der 1932er Bus denn kommt, konnte ich mich dann auch irgendwann  selbst beantworten. Nicht zur gleichen Zeit wie der 1940er Bus.

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Noch schnell ein Reisgericht verputzt und dann sind wir erstaunlich früh eingeschlafen, trotz drei Stunden Zeitverschiebung. Wir schieben das mal aufs frühe Aufstehen und die letzten zwei Wochen, keinesfalls auf unser Alter. Ab morgen heißt es dann: Auto suchen!

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Australien–Glass House Mountains und Brisbane

Und da ist er auch schon: der letzte komplette Tag Roadtrips. So schnell vergehen zwei Wochen! Wir haben uns dagegen entschieden, weiter an der Sunshine Coast entlangzufahren (Strände haben wir in Thailand schon schönere gesehen) und wollen lieber noch mal ins Hinterland fahren. Zu den Glasshouse Mountains. Also schnell unseren nebenbei bemerkt ziemlich dreckigen Van getankt und schnell was eingekauft für den letzten Abend.

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Da ich mir in den letzten Tagen wiederholt die Birne an dem oberen Bett/Regal des Campers angehauen habe, musste ich Marcus gekühlten Kakao erstmal zum kühlen nutzen. Nun trage ich eine stolze Beule als neues Modeaccessoire.

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Dann ging es zum Informationszentrum, um zu schauen, was man an einem halben Tag so machen kann. Da wir alle (außer Marcus) fussfaul waren, empfahl uns die freundliche Dame eine Tour zu diversen Aussichtspunten mit kleinen Rundgängen. Gesagt, getan! Der erste Lookout bestach durch Bullenhitze, eine grandiose Aussicht und einen 800m Rundgang, auf dem wir erneut keine der hier lebenden Koalas zu sehen bekommen. Schade!

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Der zweite Lookout punktete mit einer grandiosen Aussicht auf die Berge der beeindruckende ehemaligen Vulkanlandschaft. Der Name Glasshouse Mountains kommt übrigens, wie sollte es anders sein, von Captain James Cook, dieser hier allgegenwärtigen Nervensäge, der als “Entdecker” den unsäglichen Drang hatte, Berge, Flüsse, Strände und Meere mehr oder weniger passend zu bezeichnen. In diesem Fall unpassend, denn natürlich sehen die Berge nicht wie Glashäuser aus, sondern haben ihn an irgendwas in seiner Heimat England erinnert, was wohl den Namen Glasshouse beinhaltete.

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Zudem gab es hier einen subtropischen Regenwald, den man auf knapp 2km bewandern konnte. Also nichts wie los! Neben der dschungeligen Pflanzenwelt soll es dort auch zahlreiche Tiere geben; Vögel, deren Gesang wie Babygeschrei klingt (haben wir gehört), Wallabys (haben wir gesehen) und riesige Pythons (wollten wir nicht sehen)!

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Ein toller Rundweg, angesichts der umgebende Landschaft hätten wir so etwas garnicht erwartet!

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Wir sind gemütlichen Tempos durchgeschlendert haben allerlei Fotos gemacht. Das Foto unten rechts ist von Amy, sie hat es uns netterweise überlassen Smiley. Thanks, Amy!

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Leicht durchgeschwitzt und mit dem Duft des Lagerfeuers der vergangenen Nacht versehen sind wir dann zu einem Wasserfall gefahren, in dessen See man baden kann.

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Der See entpuppte sich eher als Tümpel, war aber stark frequentiert von der lokalen Jugend. Ich will nicht lügen, er roch ein wenig streng und ich habe mich nicht reingetraut.

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Marcus aber! Wer ihn auf dem Foto unten erkennen kann, bekommt nen Keks! Besonders beliebt war es, sich mittels Seilen an den Bäumen über den See zu schwingen, um hineinzuspringen. Einige schaffte sogar Saltos!

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Nach einer letzten Nacht mit dem unumgänglichen BBQ, hieß es dann am nächsten Morgen: Campervan  fertig machen zur Abgabe in Brisbane. Eine Dusche mit einem Hochdruckreiniger hat die Sache auch verlässlich erledigt. Sieht wie neu aus!

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Und nach kurzer Fahrt müssen wir dann Tschüss zu unserem mobilen Zuhause der letzten zwei Wochen sagen! Schön wars! Wir haben viel gesehen uns sind sage und schreibe fast 3300km gefahren!

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Die Abgabe verlief auch völlig problemlos und wir lassen uns von einem Taxi zu unseren Hostels bringen. Wir wollten eigentlich in ein stinknormales Hostel, aber unser gebuchtes Hostel war ausgebucht und wir wurden kurzerhand zum gleichen Preis in einer anderen Unterkunft untergebracht. Hierzu sollten wir einfach zur besagten Adresse fahren, ein Ziegelstein liegt in der Tür, sodass wir hineinkommen und in unseren Zimmer sollte der Schlüssel stecken.

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Zumindest der Ziegelstein liegt in der Tür. Dummerweise hatte uns keiner von dem riesigen wütenden Hund erzählt, der unseren Flur bewachte und uns böse angeknurrt und gebellt hat und keinen Annäherungsversuch duldete. Also schnell ins Zimmer und die Tür zu, in dessen Schloss natürlich kein Schlüssel steckt. Als wir grade googeln wollen, wo der nächste Waschsalon ist, bemerken wir: Marcus Handy fehlt. Und er weiß wo es ist. Im Campervan. Also muss er zurück zum Verleih am anderen Ende der Stadt und da wir keinen Schlüssel haben, muss ich im Zimmer warten. Wir haben das mal getrennt beschrieben in CONNYS STORY und MARCUS STORY.

CONNYS STORY

Und wie ich so auf dem Zimmer warte  kommt auch der Besitzer mit dem Schlüssel. Ich bin erleichtert. Weniger erleichtert bin ich, als dessen offenbar geistig angeschlagenen Frau in unser Zimmer kommt und mich fragt ob ich eine Party gebe, dann erzählt es sei heiß und sie müde und überhaupt ginge alles zu Grunde. Ihr Mann, der sie angeblich nicht auf Toilette gehen lässt, zerrt sie aus dem Zimmer. Wo sind wir hier gelandet? Jetzt wo ich den Schlüssel habe, mache ich mich auf ins Zentrum Brisbanes, wo ich Marcus wieder treffen will.

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Auf dem Weg sehen ich neben schönen Blicken auf die Skyline übrigens viele alternative Menschen. Es scheint Brisbane ist ein Refugium für Hippies und alternative Lebensformen!

MARCUS STORY

Während Conny also in unserem Zimmer auf irgendeinen Ansprechpartner wartet, schaue ich mal, dass ich irgendwie kostengünstig zu unserem Campervan komme, in dem noch mein Handy liegt. Die Taxifahrt würde One-Way 43$ kosten, also 86$ Hin und zurück, dafür kann ich mir fast ein neues Handy kaufen. Also mal schauen, was die öffentlichen Verkehrsmittel so hergeben. Erster Plan war es, das Bike-Sharing-System hier in Brisbane zu nutzen, damit wären die 10km gut machbar. Auf Nachfrage in der Tourist Info, kann mir jedoch so richtig keiner helfen und mir wird nur eine Kundenkarte in die Hand gedrückt, die ich für ein 4-Monats oder 1-Jahres-Abo nutzen könnte. Also nicht gut. In der Bibliothek gibt es gratis Internet und ich ergoogle mir eine Busverbindung zur Bushaltestelle neben der Camper-Firma. Bus 301 soll mich dahin bringen. Ich stelle mich also an die Bushaltestelle und warte. Und warte. Und warte. Es kommen auch alle möglichen Busse, die 301 ist nicht dabei, auch zur angegebenen Zeit auf dem Fahrplan nicht. Der Bus 300 fährt wohl grob in die richtige Richtung, der Fahrer verweist mich aber auf Bus 301, der jeden Moment kommen soll. Nach 1 Stunde habe ich die Schnauze voll und fange an zu joggen. In voller Montur mit langer Hose und vor allem bei 35 Grad. Puh.

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Ich komme dem Ziel auch tatsächlich näher, bin jedoch 5 Minuten vor Ladenschluss noch 2km entfernt und völlig durchgeschwitzt. Doch da passiert das Wunder. Ich wollte mir gerade ein Taxi heranwinken für die letzten Kilometer, als ein freundlicher Australier und seine Freundin anhalten und fragen, ob ich mitfahren möchte, da ich ja nicht aussehen würde, als wenn ich zum Vergnügen rennen würde. Ich erkläre kurz meine Situation und hüpfe in deren Auto. Beide sind super-nett und amüsieren sich köstlich über meine Story. Schließlich setzen sie mich freundlich winkend 2 Minuten vor Ladenschluss direkt an unserem Camper ab. Nett, diese Australier… in Deutschland würde keiner einfach so anhalten! Ich finde auch schließlich mein Handy im unabgeschlossenen Campervan und nehme anschließend den Bus zurück in die Innenstadt. Linie 300 übrigens. Na toll. In der Innenstadt treffe ich Conny und erzähle erstmal von meinem Abenteuer.

Am Abend treffen wir uns dann nochmal mit Amy und Ben zum Abschied. Es geht zu Vapiano, das gibts hier nämlich auch und funktioniert genauso wie in Deutschland. Und ist genauso lecker

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Und das wars, unser zweiwöchige Roadtrip mit Amy und Ben, die uns wirklich ans  Herz gewachsen sind. Der Heimweg durch das beleuchtete Brisbane verläuft noch zusammen, sie wohnen nämlich zwei Straßen weiter, und dann heißt es Abschied nehmen. Die beiden fahren weiter Richtung Sydney und wir haben noch einen Tag in Brisbane, bevor es nach Neuseeland geht.

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In unserem Zimmer surfen und skypen wir noch ein bisschen und schlafen dann früh ein, ein richtiges Bett genießend!

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Australien–Rainbow Beach, Noosa und Wild-Campen

Wir stehen heute für unsere Verhältnisse relativ spät auf, denn heute steht nicht viel auf unserer Agenda für den Tag. Erstmal ein ausführliches Frühstück auf unserem gratis-Campingplatz. Diesen darf man bis zu 20 Stunden benutzen, also müssen wir erst am frühen Nachmittag los. Wir stellen nach dem Frühstück fest, dass nicht weit von uns ein Visitors Center ist, wo man Infos zur Region bekommt. Die brauchen wir nämlich, denn so 100% steht unser Plan für die nächsten Tage noch nicht fest. Also rein und erstmal gelesen, dass das kleine Örtchen hier die Heimat der Macadamia-Nuss ist. Leider kann man sie nirgends kaufen, da gerade keine Saison ist. Bezüglich Infos haben die beiden älteren Damen in der Visitors Information leider nicht so viel zu bieten und so tackern wir einfach mal “Rainbow Beach” in unser Navi und fahren drauf los. Angeblich nur 1-2 Stunden von hier.

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Nach kurzer, holpriger Fahrt kommen wir dort auch an und beim Aussteigen trifft uns der Schlag. Es ist bullenheiß hier. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass hier nirgends Schatten ist. Der Rainbow Beach ist nämlich sehr breit und endet in Sanddühnen, also keine Palmen oder andere Bäume die Schatten spenden könnten. Die “Coloured Sands” (=farbiger Sand) für die Rainbow Beach berühmt ist die vermutlich mit schuld an seinem Namen sind, finden wir etwas den Strand entlang, also los gehts durch die Sonne, natürlich gut mit Sonnencreme eingeschmiert.

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Und wirklich. Alle möglichen Farben entdecken wir beim Blick auf die Sanddühnen vor uns und können uns vorstellen, warum der Strand hier Rainbow Beach heißt. Es ist außerdem sehr wenig los am Strand, lediglich ein paar Allradwagen kommen uns entgegen, denn der Strand ist gleichzeitig eine reguläre Straße. Verrückt.

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Wir schlendern am Strand lang und bestaunen die doch schon sehr plötzlichen Farbwechsel an den Dünen. Innerhalb weniger Zentimeter wechselt die Farbe von strahlend weiß zu knallorange. Wie das entstanden ist, kann ich auch garnicht sagen, müsste man mal googlen.

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Ich habe auch versucht eine der Dünen mal nach oben zu rennen, wurde dann aber von der Tiefe des Sandes und dessen Temperatur zum vorzeitigen Aufgeben gezwungen.

Nach ein paar hundert Metern machen wir uns auch bereits auf den Rückweg, es ist einfach zu heiß heute. Theoretisch könnte man Kilometerweit an den Dühnen entlanglaufen und dem Naturschauspiel oder auch den heute aktiven Paraglidern zuschauen. Wir überlegen kurz, ob wir den Rest des Tages hier am Strand verbringen wollen und erst morgen weiter fahren möchten, aber es ist einfach zu warm und der Campingplatz hat keine Duschen. So ziehen wir also heute spontan noch eine Stadt weiter.

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Wir schaffen es bis Noosa, das ist so ziemlich die Stadt mit der die sog. “Sunshine Coast” anfängt, diese zieht sich von Noosa im Norden bis nach Brisbane im Süden. Wir kaufen in Noosa noch kurz etwas zum Abendessen (es gibt wieder BBQ) und suchen uns heute wieder einen bezahlten Campingplatz. Nach 2 Tagen ohne Strom benötigt unser Kühlschrank im Camper mal wieder eine Steckdose.

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Den Morgen verbringen wir noch im Campingplatz, immerhin haben wir einen Pool und Enten, die uns beim Frühstück Gesellschaft leisten. Auch müssen wir morgens alle erstmal unsere Mückenstiche versorgen, denn Mücken gab es hier reichlich. Verdammt.

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Nachdem wir dann am späten Vormittag loskommen, machen Amy, Ben und ich uns zunächst mal in den hiesigen Noosa Nationalpark auf. Hier kann man wohl manchmal Koalas sehen, das möchten die beiden ganz gerne und ich möchte mal wieder ein bisschen wandern. Zwar suchen wir uns nur einen Pfad von 4-5km, aber die Sonne knallt wieder ordentlich und so soll das auch erstmal reichen.

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Wir wandern vorbei am Tea Tree Beach (wo es leider keine Koalas gab) und am Dolphin Point (wo es leider keine Delfine gab) bis hin zum Hell’s Gate. Dort kann man eine schöne Aussicht auf die nächsten Strände genießen. Wir tun dies, machen ein kurzes Gruppenfoto und begeben uns auf den Rückweg zu Conny, die beim Camper auf uns gewartet hat.

Weiter geht es danach die Küste entlang zum Marcus Beach. Was? Marcus Beach?! Richtig! Ich habe meinen eigenen Strand hier in Australien! Der ist anscheinend total unbekannt, liegt aber auf unserem Weg und so machen wir da natürlich einen Stopp. Auf dem Weg machen wir schon kleine Witzchen darüber, ob der Strand nicht ein Nudistenstrand oder eine absolute Müllhalde ist. Hoffentlich nicht!

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Marcus Beach ist herrlich weiß und ziemlich breit und sehr einsam. Ich erkläre dieses Stück Land kurzerhand zu meinem Strand und schaue stolz auf mein kleines Paradies. Herrlich. Wir sammeln auch ein bisschen Sand für zuhause. Ich wette niemand hat Sand von Marcus Beach! Smiley Auch ein kurzes Beweisfoto haben wir gemacht, da seht ihr mich mit dem Warnschild, dass man am Marcus Beach so ziemlich nix machen darf!

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Ein paar Kilometer nach dem Marcus Beach halten wir mit unserem Camper am einzigen Gratisrastplatz weit und breit. Der war garnicht so einfach zu finden und liegt irgendwo bei Yandina! Gott sei Dank sind wir auch früh genug dran, denn nach und nach wird es dort voll. Wir sammeln schnell noch Holz und entzünden unser Lagerfeuer, in dem wir heute unsere auf Stöcker gepiekste Würstchen grillen!

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Das war auch eine grandiose Idee, denn so kommt mal wieder richtige Camping-Stimmung auf! Die Würstchen sind außerdem grandios!

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Nach Sonnenuntergang haben wir das Feuer romantisch weiterflackern lassen, haben lange gequatscht und uns das Sternenbild der südlichen Hemisphere angeschaut. Beeindruckend!

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Kurz vorm Einschlafen, haben wir auch endlich ein Foto das zeigt, wie Conny und ich hier im Campervan geschlafen haben. Garnicht mal so viel Platz da oben! An meiner Gesichtsfarbe und Connys Gesichtsausdruck kann man übrigens ablesen, dass es im Camper gefühlte 46 Grad waren! Puh!

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Geschlafen haben wir dennoch, denn morgen brauchen wir unsere Kraft für den letzten kompletten Tag unseres Roadtrips!

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Australien–Fraser Island Coast

Früh morgens um 5 Uhr verlassen wir die Carnavorn Gorge, denn vor uns liegt wieder ein langes Stück Autofahrt. Es geht wieder zurück an die Küste und das sind etwa 700km. Ich übernehme die ersten 2-3 Stunden Autofahrt, denn alle anderen sind so früh noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.

Ganz schön heikel so früh am Morgen, denn Kängurus sind beispielsweise Morgens und Abends aktiv und hoppeln gerne mal über die Straße. Auch Rinder stehen an jeder Ecke auf der Fahrbahn.

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Es geht durch urige Outback-Städtchen wie Rollstone und vorbei an unglaublich viel Landschaft und Natur. Sie haben schon verdammt viel Platz hier, die Australier. Die Straßen sind teils nicht ganz perfekt und teils sogar nur Schotterpisten. Zwischenzeitlich sitzen Conny und ich hinten im Camper, da ist es mit den Buckeln besonders schlimm.

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Wir kommen am späten Nachmittag in Hervey Bay an, das war unser heutiges Ziel. Von dort aus kommt man nämlich relativ unkompliziert nach Fraser Island, das wollen wir morgen machen. Nach harten Verhandlungen um den Preis für einen Stellplatz für unseren Campervan, finden wir ein lauschiges Plätzchen und buchen auch unsere Tagestour nach Fraser Island für den Folgetag. Abends sind Conny und ich dran mit Kochen, es gibt mit Feta gefüllte Frikadellen, Gravy und Nudelsalat. Die Engländer haben noch nie etwas von Frikadellen gehört und sind begeistert. Smiley mit geöffnetem Mund

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Pickup für unseren Tagesausflug ist um 7:35, also wieder früh aufstehen. Kurze Zeit später sind wir auf einer Fähre rüber nach Fraser Island und noch ein bisschen später stehen wir dort am Pool.

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Wir haben uns gegen eine Allradantrieb-Dünen-Tour entschieden, da diese richtig teuer sind und unser eigenes geländetaugliches Auto wollten wir auch nicht mieten, weil die Umwelt auf Fraser Island wohl an den vielen Geländewagen zu schaffen hat. Also machen wir nur eine kleine Tour und sehen ein bisschen die Strände und die Vegetation!

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Beides ist faszinierend. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und der einzige Ort auf der Welt, an dem Regenwald direkt auf Sand wächst. Beides wusste ich vorher noch nicht, umso faszinierender, dass hier alles so dschungelig ist. Von weitem sehen manche Sanddünen tatsächlich aus wie Felsen.

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Wir bekommen zudem eine geführte Tour durch die Natur, diese soll uns die medizinische Nutzung der Pflanzen durch die Aborigines näher bringen. Sowas finde ich ja immer cool. Es war auch klasse interessant. Man durfte viel riechen, reiben und einiges sogar essen. War aber nicht so lecker.

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Apropos lecker. Ein Mittagessen hatten wir auch noch dabei, das haben wir dann im dortigen Resort genossen. Bei mir gab es einen leckeren Burger und bei Conny eine riesige Portion Fish & Chips. Unsere Bestellung hatte die Nummer 28, da haben wir schonmal ein Foto für Connys diesjährigen Geburtstag geschossen.

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Anschließend hatten wir noch etwa eine Stunde, bevor wir die Fähre zurück ans Festland nehmen müssen. Also nochmal schnell in den Pool, wenigstens mal antesten. Bei etwa 35 Grad eine willkommene Abwechselung. In den letzten Tagen wurde es irgendwie sukzessive heißer. Oha.

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Dann hieß es auch schon Abschied nehmen von Fraser Island. Am Pier stellen wir fest, dass inzwischen Ebbe ist und der Strand um ein vielfaches breiter ist.

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Dann kommt auch schon unsere Fähre zurück zum Festland. Dingos haben wir leider keine gesehen, obwohl Fraser Island für diese berühmt ist, aber dafür hätten wir denke ich mal weiter ins Inland der Insel vordringen müssen.

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Zurück am Camper, sind wir dann relativ fix aufgebrochen. Nach einer bezahlten Bleibe in der letzten Nacht, peilen wir nun einen Gratis-Campingplatz an. Der nächste ist etwa 70km entfernt. Generell werden gratis Campingplätz im Süden und an der Küste seltener, das macht es für uns natürlich schwer, kostensparend zu reisen.

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Wir finden unseren Platz aber noch vor Sonnenuntergang. Er ist in einer kleinen Stadt unter schattigen Bäumen und zudem Mückenfrei, was will man mehr?! Wir essen noch ein paar Reste vom Vortag und schlafen dann müde ein.

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Morgen geht es an den Rainbow Beach und dann vielleicht noch weiter nach Noosa, dort fängt die sog. Sushine Coast an, an der wir uns dann bis Brisbane herunterarbeiten.

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Australien–Carnarvon Gorge

Nach zwei Nächten auf dem tollen Campingplatz in Airlie Beach geht es für uns heute um 8 Uhr weiter. Unser Ziel: Die Carnavon Gorge. Eine wohl sehr pittoreske Schlucht einige hundert Kilometer im Inland. Auf uns wartet daher heute eine 10-Stunden-Fahrt. Puh. Vorher wird noch kurz eingekauft und dann ab auf den Highway.

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Je weiter westlich wir kamen, desto ländlicher wurde alles um uns herum. Die Städte sind sehr klein und die Raststätten fühlen sich ein bisschen Wild-West-USA-mäßig an. Ein paar pausen zum Tanken brauchen wir natürlich. Sprit kostet hier übrigens etwa 1,54$ pro Liter (etwa 1€) und somit ein bisschen günstiger als bei uns.

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Die Straßen hinaus ins Outback sind natürlich lang und langweilig. Wir haben recht oft den Fahrer gewechselt und nur relativ kurze Pausen gemacht, denn wir wollten nicht erst im Dunklen an unserem Ziel ankommen.

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Geklappt hat das natürlich nicht mehr, auch aufgrund eines Zwischenstopps bei KFC in Emerald, die größte Stadt hier in der Gegend. Nach Sonnenuntergang mussten wir auch arg aufpassen, dass uns nichts vors Auto läuft. Hier liegen ja schon massenhaft tote Kängurus und Wallabies im Straßengraben, die kommen so bei Sonnenuntergang raus und hoppeln dann doch echt oft über die Straße. Auch Kühe stehen hin und wieder auf der Straße. Oha.

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Nach vielen “bumpy roads” kommen wir dann um 21 Uhr auch mal an. Viel machen wir aber nicht mehr. Wir lassen uns noch kurz erklären, wie wir den einen Tag den wir hier verbringen am besten gestalten, futtern ein paar Nudelcups (Conny und ich) und Sandwiches (Amy und Ben) und fallen danach ins Bett. Autofahren schlaucht.

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Am morgen schauen wir erstmal, wo wir hier überhaupt gelandet sind. Schön sieht es hier aus. Sehr nah an der Natur das ganze Camp hier und natürlich weniger Luxus als das zuvor. Dafür gibt es hier richtig viele Tiere. In erster Linie Kängurus und Wallabies. Die sind hier quasi allgegenwärtig im Camp und wir haben sogar eins mit kleinem Baby-Känguru im Beutel gesehen. Das ist, das wussten Amy und Ben, sehr selten!

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Dann sind wir auch schon losgezogen auf unsere erste Wanderung. Um etwa 7:30 Uhr. Hier wird es Tagsüber relativ heiß und so hatten wir morgens wenigstens ein paar kühle Stunden, um in die Carnarvon Gorge zu erkunden.

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Die Gorge (=Schlucht) selbst ist durch einen Fluss entstanden, der hier seit tausenden von Jahren fließt und sich durch den Sandstein gefressen hat. Der Weg überquerte dann auch diesen Fluss mehrmals und dann ging es durch einen lichten Wald mit vielen Palmen, immermal ein bisschen bergauf und bergab. Puh!

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Obwohl so früh morgens es noch relativ erträglich war, mussten wir unseren Durst immer wieder stillen. Dabei sind wir noch garnicht viel gelaufen. Verdammt! Dafür gab es viele tolle Fotomotive und Ausblickpunkte.

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Sogar eine bärtige Meerjungfrau saß im Fluss und schaute uns zu. Okeh, bei längere Hinsehen sieht sie vielleicht ein bisschen zu sehr nach Marcus aus Smiley.

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Unser erstes Ziel war die “Art Gallery”, zu welcher man etwa 5km laufen musste.

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Dort sind noch gut erhaltene Wandmalereien der hier ursprünglich angesiedelten Aborigines zu sehen; Hände, Bumerangs, Schilder, Pflanzen und Lizards im Wesentlichen.

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Wie schon am Uluru, kann man als Aussenstehender nie so richtig die Geschichte hinter den Malereien verstehen. Trotzdem war es ein schönes Ziel. Nächstes Ziel war dann der Wards Canyon, eine kühle feuchte Schlucht, die sehr romantisch war. Hier wuchs Königsfarn, der wohl ein Überbleibsel aus der Megaflora ist und dort überlebt hat. er war bestimmt 3m hoch!

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Der Fluss war übrigens sehr trocken, anscheinend hat es hier schon länger nicht mehr geregnet. Daher führte der Weg über steiniges Geröllfelder zum nächsten Ziel: dem Amphitheater.

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Diese Schlucht ist nur durch einen kleinen Spalt zu erreichen und den musste man erstmal über Leitern erreichen. Durch die abgeschlossene Lage konnten wir ein schönes Echo erzeugen und das haben wir erstmal genutzt um Ben ein Ständchen zu bringen, denn er wird heute 23!

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Auf dem weiteren Weg haben wir dann die Toiletten mitten in der Wildnis ausprobiert, bei denen man alle Produkte erstmal mit einer Fusspumpe beseitigen musste. Cool.

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Der letzte Stopp war “Moss Garden”, eine weitere Schlucht, in der die Wände wegen ständigem Wasserfluss von Moos bewachsen sind und ein kleiner klarer Pool zum Baden einlud. Durfte man aber nicht. Also nur schnell ei Gruppenfoto geschossen und uns auf den Rückweg gemacht. Es war doch schon wirklich heiß geworden und wir sind immerhin schon etwa 10km gelaufen.

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Auf dem Rückweg bot der lichte Wald dann auch kaum Schatten und wir haben mehr und mehr gelitten und unsere sämtlichen Wasservorräte aufgebracht. Kurz nachdem wir nichts mehr hatten waren wir dann aber auch wieder an unserem geliebten Van und konnten zurück zum Campground, wo wir erstmal kalte Duschen genießen konnten.

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Den Rest des Tages haben wir uns von der Wanderung erholt und dabei ein bisschen Bens Geburtstag gefeiert. Der Jungspund! Zur Feier des Tages gab es: Barbeque! Als hätten wir das nicht fast jeden Abend gehabt! Zwinkerndes Smiley

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Wir haben dann später noch versucht ein Schnabeltier zu sehen, die schwimmen hier nämlich bei Sonnenuntergang herum, allerdings hatten wir kein Glück und haben den Abend dann stattdessen bei netten Gesprächen und kalten Getränken ausklingen lassen.

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