Ayers Rock

Australien–Heiße Temperaturen und Sunset am Uluru

Um 8 Uhr wachen wir ohne Wecker auf und sind nach 10 Stunden Schlaf endlich mal wieder ausgeschlafen. Unsere gebuchte Tour ist erst heute Abend, also was fangen wir mit dem Tag an? Klar, wir wandern hier ein bisschen durch 40 Grad Außentemperatur… und sind überrascht ob der märchenhaften Wolkengebilde über uns. Cool!

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Viele kleine weiße Wölkchen verteilten sich am strahlend blauen Himmel bis hin zum Horizont. Mitten drin natürlich: Uluru. Wenn gerade ein Schatten über ihm liegt, gruselig dunkel, ansonsten blass rot.

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Im Kontrast zum blauen Himmel und der erstaunlich grünen Landschaft wirkt der Uluru fast als würde er hier garnicht hingehören.

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Den perfekten Blick hatten wir von “unserem” Lookout und waren dort auch schön alleine. Nach kurzer Zeit sind wir dann auch wieder direkt auf dumme Gedanken gekommen und haben mal Kängurusprünge vor dem Uluru gemacht. Ich habe ja gestern schon welche beim Tanz mit den Aborigines gemacht, konnte ich heute direkt wieder meinen neu erlernten Skill ausprobieren.

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Auch das klassische Postkarten-Foto war natürlich dabei! Selbst aus 20km Entfernung und mit etwas blasser Farbe heute wirkt der Uluru immernoch auf allen Bildern sehr dominant.

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Auf unserer kleinen Wanderung war der sandige Boden so heiß, dass wir ihn nicht anfassen konnten ohne uns zu verbrennen. Die Sohlen von Connys China-Schuhen haben sich dabei doch glatt kaputtgebrannt.

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Nach unserer Uluru-Lookout-Känguru-Session haben wir uns noch zum Visitors Center durchgekämpft, denn dort gib es eine kleine Ausstellung zur Historie des Uluru und des Tourismus hier sowie Infos zu den unterschiedlichsten Tierarten die hier rumlaufen. Auf dem linken Bild seht ihr beispielsweise die Zelte der ersten Touristen, die in den 40er Jahren hier den Uluru besuchten.

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Anschließend gab es bei uns ein kleines Mittagessen in der Hostelküche. Toast mit Spiegeleiern, hochkomplizierte Kochprozesse sind hier kaum möglich, auch wenn die Gasherde schon sehr cool sind. Danach waren wir noch kurz einkaufen, da muss man auch nicht zu Fuß hin, denn hier gibt es einen Shuttlebus der hier stets in die Runde fährt.

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Abends stand dann unsere zweite Tour an, nämlich die Sunset-Tour, also der Uluru im Sonnenuntergang. Abgeholt wurden wir 18:15, das Ganze dauert etwa 2 Stunden und im Grunde bringt man uns nur hin und zurück zur Sunrise-Viewing-Site, die natürlich so gelegen ist, dass man genau zwischen Sonne und Uluru steht.

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Was haben wir denn da in der Hand auf den Fotos? Ach ja! Es gab bei unserer Tour “Wine and Nibbles” für umsonst dabei, das konnten wir uns ja nicht entgehen lassen, also gab es bei uns relativ viele Cheese-Cracker und viel Wein und viel Limo.

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Mit den ganzen Nibbles und dem Wein ließ sich die etwa 1 Stunde bis zum tatsächlichen Sonnenuntergang gut überbrücken, man konnte so dem Uluru genüsslich zuschauen, während er von der Abendsonne in unterschiedliche Farben getaucht wurde.

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Ein bisschen Spaß hatten wir natürlich auch gehabt, gerade wegen dem Weinchen und so sehen wir hier Conny, wie sie den Uluru anhebt. Smiley

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Uns wurde gesagt, dass man die Verfärbungen am besten sieht, wenn man so alle 1,5 Minuten ein Foto macht, das hat bei uns aber nicht geklappt, Wein und Nibbles sei Dank, aber wir haben eher zu viele als zu wenig Fotos. Am Anfang war der Berg relativ blass oder wirkte zumindest so, da auch die komplette Umgebung auch noch hell war.

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Nachdem die Landschaft ringsherum kein Sonnenlicht mehr abbekommen hat, wirkte der Uluru schon deutlich weniger blass, aber noch sehr dunkel. Erst als die Sonne auch rötlichere Farben annahm und auf den Uluru projezierte, fing er deutlich an zu strahlen.

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Ich fand den Sonnenuntergang auch diesmal deutlich beeindruckender als den Sonnenaufgang und auch beeindruckender als der Sonnenuntergang vor 5 Jahren, damals war es genau andersrum. Wir hatten ein wenig Angst, dass die Wolken am Himmel uns den Sonnenuntergang verhageln, aber wir hatten viel Glück und genau zum Sonnenuntergang hatten wir eine tolle untergehende Sonne!

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Nachdem er besonders geglüht hat, wurde er relativ schnell immer dunkler und nahm zuletzt eine graue Farbe an und somit verschwand der auffälligste Punkt der Landschaft hier fast völlig. Unser Guide, Sid, gab dem Sonnenuntergang eine 7 von 10 auf der Sid-Skala.

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Das Problem mit tollen Sonnenuntergängen am Uluru ist, dass man die ganze Zeit die Sonne im Rücken hat und somit mehr oder weniger den eigentlichen Sonnenuntergang verpasst. Nachdem der Uluru langweilig und grau war, drehteen wir uns um und waren absolut überwältigt von dem Farbschauspiel hinter uns. So viele Orange-, Gelb- und Rottöne sind schon der Knaller!

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Auch Nachts haben wir uns nochmal den Himmel angeschaut, dort ist nämlich von hier aus sogar die Milchstraße zu erkennen. Mit bloßem Auge, ohne große  Schwierigkeiten! Das ist natürlich schwer bis unmöglich als Hobbyfotograf festzuhalten, vielleicht kann mans auf dem Bild halbwegs erkennen.

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Australien–Sunrise am Uluru, Tanzen mit Aborigines und Aussie BBQ

Es ist 4:45 Uhr als der Wecker klingelt, um 5 Uhr werden wir nämlich direkt zur Sunrise-Tour abgeholt, um den Uluru im Licht der Aufgehenden Sonne zu betrachten. Zu früh für uns, wir waren die letzten Tage schon immer recht früh unterwegs gewesen, völlig ungewohnt. Pünktlich um 5 werden wir also abgeholt und fahren die 15-20 Minuten zum Sunrise-Viewpoint.

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Vor 5 Jahren bin ich bereits einmal beim Sunrise gewesen, damals sah das alles noch nicht ganz so entwickelt aus und es waren jede Menge Leute da, letzteres ist auch heute der Fall, davon lassen wir uns aber nicht unterkriegen. Auch wenn der Uluru morgens noch dunkel und unspektakulär ausschaut, zeichnet sich in der Gegenrichtung bereits der Sonnenaufgang über dem Outback ab. Sehr hübsch.

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So langsam wurde es dann also auch heller und man konnte wenigstens mal erkennen, worauf sich die allgemeine Aufmerksamkeit richtet. Selbst mit dem wenigen vorhandenen Licht zeichnete sich bereits eine rötliche Färbung am Uluru ab.

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Je höher die Sonne stieg, desto heller wurde nicht nur die Landschaft und der Himmel ringsherum, sondern auch der Felsklotz vor uns, der langsam aber sicher die Farbe annahm, die man von ihm kennt, nämlich ein strahlendes rot. Im Vergleich zum Sonnenaufgang vor 5 Jahren war dieser ein wenig weniger rot und es war zudem ein wenig diesig, schade eigentlich, denn so strahlt der Berg natürlich nicht in knalligem Neon-Orange, wie das sonst gerne schon mal passiert.

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Beeindruckend war das trotzdem, weniger wegen der Färbung, als von der Einzigartigkeit dieses Monolithen in einer Landschaft, die ringsherum absolut nichts prägnantes zeigt.

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Der Sonnenaufgang war um 6:21 Uhr und um 6:40 mussten wir schon wieder am Bus sein, das ist natürlich ein knapp bemessener Zeithorizont, wenn man bedenkt, dass mit dem Herauskommen der Sonne, der Berg erst seine eigentliche Farbe bekommt. So schießen wir schnell ein paar Fotos und bewegen uns dann in Richtung Bus.

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Beim Blick zurück fällt uns auf, dass der Berg noch immer heller wird und noch stärker strahlt als wenige Minuten zuvor, wir hätten uns hier schon ein paar mehr Minuten gewünscht.

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Aber was will man machen. Wir haben ja immerhin auch die günstigste Tour gebucht und wir werden in den nächsten Tagen noch genug vom Uluru sehen! Der Sonnenaufgang war auf jeden Fall schonmal das Aufstehen wert!

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Zurück im Bus, fahren wir zu etwa 3/4 um den Uluru drum herum und bekommen auf diesem Wege viele Informationen zu dessen Bedeutung für die Aborigines, zur Vegetation rings herum sowie zur Möglichkeit, den Berg zu besteigen. Letzteres machen immer noch relativ viele Leute, da es nicht strikt verboten ist, jedoch bitten die hier ansässigen Aborigine-Stämme, dass man doch bitte davon absieht, ihn zu besteigen. Hatten wir eh nicht vor und war heute zudem geschlossen. Es gibt wohl eine riesige Liste mit Gründen, warum er geschlossen sein kann, die heutigen Gründe sind Wind und Hitze. Von mir aus könnten sie die Möglichkeit auch direkt ganz abschaffen.

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Nach etwa 15 Minuten fahrt, kommen wir an einem kleinen Parkplatz an, von dort wandern wir wenige Meter bis zu einer Höhle mit Aborigine-Zeichnungen und zu einem Wasserloch. Auf dem Weg gibt es viele Infos über das heutige Leben der Aborigine-Stämme und auch drei Geschichten aus der Creation-Time, also die Entstehungsgeschichte der Ureinwohner.

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Während wir uns die Geschichten anhörten und stetig die lästigen Fliegen aus unseren Gesichtern geschlagen haben, konnten wir die einmalige Szenerie um uns herum betrachten. Wenn man sich überlegt, dass der Uluru noch mehrere Kilometer in den Boden reicht und ein einziger massiver Block ist, wirkt jede Ansicht mit ihm noch beeindruckender.

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Die Höhlenmalereien, die wir uns angeschaut haben, werden wohl auch nicht mehr verwendet, es gibt wohl heutzutage sogar auch zwei Datenbanken, in denen die Aborigines ihr Wissen einpflegen, damit es nicht verloren geht. Eine Datenbank für “Men’s business” und eine Datenbank für “Women’s business”.

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Das Wasserloch an sich war relativ unspektakulär. Es ist wohl das Wasserloch, dass als letztes austrocknet in Trockenperioden und die gibt es hier wohl recht häufig, es gibt wohl auch Jahre völlig ohne Regen. Selbst heute, zwei Wochen nach dem letzten Regen, floss übrigens noch Wasser irgendwo aus dem Uluru in das Wasserloch. Unser Guide meinte daraufhin, der Berg wäre ein bisschen wie ein Schwamm und würde das Wasser auch Wochen später noch abgeben.

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Auf dem Rückweg gab es noch einen kurzen Stopp im Cultural Center der Aborigines, dort haben wir auch unser drittes Souvenir auf dieser Reise gekauft. Und es gab noch einen weiteren Stopp an der Stelle, wo man den Uluru besteigen könnte. Warum wir dort jetzt 20 Minuten gestoppt haben, verstehe ich auch nicht ganz. Die Spur ist auch deutlich sichtbar, wo sich sonst die Touristen hochquälen, diese wird von den Aborigines auch als “Narbe des Uluru” bezeichnet. Mehr muss man dazu wohl nicht sagen.

Um 10 waren wir zurück im Hotel und haben uns erstmal ein kleines Frühstück gegönnt, mit der Küche hier vor Ort und dem Supermarkt in Reichweite ist das ja überhaupt kein Problem. Generell sind die Preise hier am Nationalpark schon deutlich höher als in Sydney, sowohl Unterkunft als auch Lebensmittel oder Touren, aber ich finde die Preise nicht maßlos überzogen, wie manch einer zum Beispiel bei Tripadvisor schreibt.

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Nach ein bisschen Ruhezeit für uns in der Mittagshitze, haben wir uns am Nachmittag nochmal auf die Socken gemacht zum Town Square. Dort findet täglich eine kleine Show von jungen Aborigines statt, die einige Tänze ihres Stammes vorführen und erklären. Was wir nicht wussten: Man kann mitmachen!

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Haben wir natürlich auch gemacht! Videos waren leider nicht erlaubt, aber Fotos waren okay. Oben seht ihr Conny beim “Emu-Tanz” und unten seht ihr mich beim “Känguru-Tanz”. Hat richtig Spaß gemacht und man hat gleichzeitig noch etwas über die Bewegungen der einzelnen Tiere gelernt. Das Känguru bewegt sich zum Beispiel sehr ruckartig. Habe ich im ersten Versuch natürlich perfekt darstellen können.

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Danach haben wir uns nach vorsichtiger Kalkulation unseres eh schon überzogenen Budgets dazu entschlossen, noch eine weitere Tour mitzumachen und uns morgen den Sunset anzuschauen. Man gönnt sich ja sonst nichts und die Wahrscheinlichkeit, dass wir nochmal hierhin kommen ist wohl eher gering. Aber das habe ich vor 5 Jahren auch schon gesagt.

Abends stand bei uns direkt das nächste Highlight auf dem Programm nämlich original Aussie BBQ! Man kann hier im Hotel verschiedenste Fleischsorten käuflich erwerben und dann auf vorhandenen Industriegrills zubereiten. Haben wir natürlich gemacht. Conny hat gegrillt, es gibt Emu-Wurst, Beef-Wurst, Krokodil-Spieß und Känguru-Spieß!

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Wir haben für euch mal dokumentiert, wie Conny die drei exotischen Fleischsorten (Emu, Krokodil, Känguru) so geschmeckt haben. Ich hatte das Vergnügen ja vor 5 Jahren schonmal, damals fand ich Emu am leckersten glaube ich.

Das am wenigsten Leckere Fleisch für mich war dieses mal definitiv das Krokodil, da mein Stück nicht ganz durch und stellenweise sogar richtig roh war. Letztes mal war es das Känguru, welches mir am wenigsten geschmeckt hat.

Ein Glück hatten wir leckeres Australisches Bier mit dem wir alles runterspühlen konnten. Das Bier kostet hier zwar 6,50$, ist dafür aber wirklich gut. Am liebsten trinke ich ja eigentlich Victoria Bitter, das gabs hier aber nicht, also gab es bei uns dann Tooheys Extra Dry.

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Zum Nachtisch gab es, wie vorgestern, Aprikosen-Crumble, dieses mal sogar mit Vanillesoße. Und weil wir jetzt mit unserer erworbenen SIM auch häufiger twittern, hier mal Connys Meinung zum BBQ:

 

Danach sind wir dann auch ins Bett gefallen, es war ein langer Tag. Morgen wird endlich mal ausgeschlafen!

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Australien–Angekommen am Ayers Rock

Heute heißt es früh aufstehen, denn um 10 Uhr geht unser Flieger zum Uluru, dem Ayers Rock im Outback Australiens. Mit dem Bus wollten wir uns den Ritt nicht antun Smiley. Da wir uns gestern nach  der Oper nicht mehr zum Packen aufraffen konnten, müssen wir das auch noch erledigen. Verdammt! Schnell noch ein paar Reste gefrühstückt und ab zum Flughafen. Das geht von der Central Station direkt neben unserem Hostel erstaunlich schnell und unkompliziert innerhalb von 20 Minuten. Resultat: wir sind viel zu früh da. Na toll. Self-Checkin und Baggage-Drop bei Virgin Australia klappte auch problemfrei und pünktlich um 10 waren wir auf dem Weg zu einem der Wahrzeichen Australiens: dem Ayers Rock, der seit den 90ern offiziell wieder seinen Aborigine-Namen trägt: Uluru.

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Bereits recht bald konnte man aus dem Fenster des Flugzeuges den roten Sand des Outbacks sehen.Kurz vor der Landung dann kam er in Sicht: ein riesiger roter Felsklotz im Nirgendwo. Der niedliche Flughafen ist mit einem kostenlosen Shutte an das Ayers Rock Resort angebunden, wo sich die Hotels je nach Preisklasse befinden. Campen wollten wir nicht, daher sind wir in der nächstgünstigsten Unterkunft geblieben: dem Outback Pioneer, in dem Marcus und seine Mutter bereits vor fünf Jahren waren.

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Dank 1,5 Stunden Zeitverschiebung war er zwar erst zwölf, aber in unseren Bäuchen schon halb zwei, deswegen mussten wir erstmal eine Pizza essen.Diese stellte sich als deliziös raus, belegt mit frischen Tomaten und Basilikum. Omnomnomnom.

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Da wir kein Frühstück gebucht haben und es auch hier eine Küche gibt, haben wir uns dann erstmal aufgemacht zum Einkaufen. Außerdem wollen wir ja auch in den Nationalpark zum Uluru selbst, und das geht ohne Auto am einfachsten mit gebuchten Touren. also die 15minütige Wanderung durch die Dünenlandschaft in Kauf nehmen und ab zum Town Center. Achja, die Temperaturen sind hier momentan so bei über 40°C. Ich sage euch: es ist kein Vergnügen!

Dennoch ist es erstaunlich grün, den es hat recht viel geregnet in den letzten Wochen. Dementsprechend waren 15 Minuten laufen 15 Minuten zu viel. Im Town Center haben wir dann eine Sonnenaufgangstour gebucht und haben schnell ein paar Sachen im Supermarkt besorgt. Und ab durch die Sonne zurück. Danach war ich völlig fertig und musste mich bei einem Nickerchen regenerieren.

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Derweil hat Marcus die Umgebung erkundet, wenn auch nur kurz, denn allein der Schritt aus dem Zimmer, das dank Klimaanlage angenehm gekühlt ist, bedeutet gegen eine Wand von Hitze zu laufen. Schlimmer als in Dubai. Gegen sieben haben wir uns dann auf den Weg gemacht, um einen tollen Ausblick für den Sonnenuntergang zu finden. Der erste Versuch war ein Lookoutpoint direkt neben unserem Hotel.

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Nicht schlecht für ein paar Fotos, aber so richtig wars das nicht. Die Zelte im Vordergrund haben den Blick doch irgendwie gestört. Also zum nächsten Ausblick, bereits mit einer tiefstehenden Sonne im Nacken.Hoffentlich kommen wir nicht zu spät! Der Viewpoint war dann auch zufällig der gleiche, den Marcus bereits vor fünf Jahren besichtigt hat. Top! Und der Blick deutlich besser als zuvor.

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Also habe wir hier gewartet, wie die Sonne hinter der zweite, unbekannteren Felsformation hier, den Olgas oder Kata Tjutas, unterging und den Felsen anstrahlte. Leider kam die Sonne seitlich und nicht von hinter uns, sodass das rote Leuchten des Felsens nur zu erahnen war.

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Trotzdem ein beeindruckender Sonnenuntergang! Auch der Horizont erstrahlte in tollen Farbtönen.

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Ein wenig lässt sich die Farbveränderung ja schon erkennen, aber  man bekommt schon Lust auf mehr! Vielleicht machen wir ja noch eine Sunsettour?

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Als die Sonne versunken war und der Uluru nur noch grau vor uns lag, ging es fix zurück zum Hotel.Wir sind ja nicht scharf darauf nachts alleine durchs Outback zu laufen zumal wir beide Angst vor Viechern haben. Außerdem wartet dort leckeres Essen auf uns! Es gab Burger für Marcus (Zitat: Omnomnom) und das Salatbuffet für mich. Dazu: leckeres Bier!

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Das Salatbuffet war auch sehr gut. Hier kann man auch Fleisch kaufen und dann selber grillen, unter anderem Krokodil und Känguru, sowie Emu! Das machen wir morgen erstmal! Es ging dann recht bald ins Bett, denn die Sunrise-Tour beginnt um 5 Uhr!

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