Myanmar

Myanmar–Mandalay Hill und Amarapura

Heute endlich mal ein bisschen chillen. Wir starten erst gegen Mittag in Richtung Mandalay Hill. Der ist zwar mit knapp 300m nicht so wirklich groß, aber soll angeblich doch recht anstrengend sein und eine tolle Aussicht bieten, das wollen wir doch mal austesten.

Die erste Schwierigkeit ist hierbei schon, dass wir nicht so richtig wissen, wo man los geht. Wir haben zwar Treppen gefunden, im Reiseführer steht aber was von großen weißen Löwen, die den Eingang zieren, die haben wir irgendwie nicht gesehen. Tja. Naja, aufwärts!

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Die Stufen sind nicht sonderlich hoch und alle paar Meter befindet sich ein Getränkestand. Im Reiseführer stehen Begriffe wie “schweißtreibend” oder “anstrengend”. Wir finden es garnicht so anstrengend. Machen aber der Aussicht wegen hin und wieder mal eine Pause.

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Die Aussicht war nämlich grandios. Auch wenn es nicht so richtig viele Landmarks gibt, die man von hier oben sehen kann. Ein wenig diesig war es auch, aber trotzdem war die Sicht schon ganz gut. Wir konnten viele Reisfelder und viel grün sehen. Für eine Million Einwohner ist Mandalay erstaunlich ländlich.

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Oben drauf auf dem Mandalay Hill steht natürlich eine Pagode. Pagoden haben wir in den letzten Wochen reichlich gesehen, so dass wir dieser hier nicht so richtig viel Aufmerksamkeit widmeten.

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Während sich die Locals vor der Pagode fotografierten, haben wir uns lieber vor der Landschaft fotografiert und skeptische Blicke der Burmesen geerntet.

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Nach einem kurzen Rundumblick haben wir uns dann auch langsam wieder auf den Weg bergab gemacht. Auf halbem Weg haben wir dann wieder einen Stopp bei einer Erfrischungsstation gemacht. Und als wir ganz unten wieder angekommen sind, haben wir auch die beiden großen Löwen gefunden. Wie wir die auf dem Hinweg nicht sehen konnten, ist uns ein Rätsel.

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Der Weg zurück zum Hotel führte dann wieder am Wassergraben des Königspalastes vorbei, die Fotos ersparen wir euch aber. Der Graben sieht nämlich noch genauso aus wie am Vortag. Überraschung. Zurück im Hotel, wollten wir dann mal den burmesischen BBQ-Laden direkt bei uns um die Ecke ausprobieren, der hat zwar nix in englisch, soll aber gut sein.

Er war auch gut und nach ein paar Bier waren wir auch ein bisschen angeschickert. Im BBQ Laden haben wir nur eine Kleinigkeit probiert und waren noch hungrig auf dem Rückweg. Der Alkohol hat natürlich nichts damit zu tun. Dann bestellen wir uns doch einfach noch was zu futtern im Hotel und da wir in den letzten Jahren die einzigen im Hotelrestaurant waren, haben wir uns den Kram heute mal aufs Zimmer bestellt. Ich finde ja das Bild von mir mit den Spaghettis im Bett sind arg feudal aus, war aber halb so wild. In der Glotze kam nebenbei Tron. Mal ein gemütlicher Fernsehabend ist auf Reisen auch selten.

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Und schwups, da war auch schon der letzte Tag in Mandalay da. Wieder machen wir uns erst gegen Mittag auf den Weg und diesmal haben wir uns Fahrräder geliehen. Wir sind die letzten Tage über 20km gelaufen und jetzt reichts aber auch. Der erste Stop ist Marie Min, ein indisches Vegetarierrestaurant, das wir auschecken wollten um abends dort zu essen. Ein Getränk zur Erfrischung und weiter gings.

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Das Ziel unserer Fahrradtour war die ehemalige Hauptstadt Amarapura, 11km südlich von Mandalay. Dort steht die längste (nämlich 1,2km) Teakholzbrücke der Welt, die soll sehr sehenswert sein und ist zum Beispiel auf dem Cover des Lonely Planets für Südostasien abgedruckt. Dafür mussten wir uns erstmal durch den Verkehr in Mandalay kämpfen, was eine staubige und ein wenig nervenaufreibende Angelegenheit war. Bald waren wir aber in einer ländlichen Gegend angekommen, mit Reis- und Gemüsefeldern entlang der Straße.

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Und bald waren wir auch an dem See angekommen, über den sich die U-Bein-Brücke (so der Name) spannt. Schnell die Fahrräder abgestellt und auf das Ding drauf. Sie ist tatsächlich fast ausschließlich auch Holz ( bis auf einige Betonpfeiler, die ersetzt wurde) und besteht im Wesentlichen aus Pfählen, auf die Bretter genagelt wurden. An den Seiten sind hin und wieder Bänke zum Sitzen und auch einige Pavillons, die Schatten spenden, denn die Sonne knallt ziemlich ungehindert auf die Planken.

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Ich würde schätzen, die Brücke ist so 5m hoch über dem See, der allerdings ziemlich flach zu sein scheint. Überall in dem See stehen Fischer ganz still und angeln. Die Brücke ist übrigens stark in Nutzung, es war doch recht viel Verkehr auf hier. Der Reiseführer meinte, ab Mittag sind die Touristenmassen auf der Brücke, aber wir haben vor allen Dingen Einheimische gesehen. Und viele Mönche. Nicht das erste mal, dass der Reiseführer Quatsch erzählt.

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Und wie wir da so auf der Brücke stehen und die Aussicht genießen kommt unter uns ein Ochsengespann aus dem Wasser gefahren. Noch viel cooler: der Hund, der hinter dem Lenker auf dem Wagen steht und sich aus dem Wasser ziehen lässt.

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Wir sind dann langsam über die Brücke spaziert und haben die ein oder andere Aufnahme gemacht. Dabei hatte ich mehr als einmal echt Angst, weiterzugehen, den so richtig TÜV-geprüft sah das Ding nicht aus. Aber sie hält immerhin schon über 100 Jahre und ist auch heute nicht eingestürzt.

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Viele schöne Ausblicke boten sich und mit mehreren kleinen Päuschen sind wir dann auf die andere Seite gelangt.

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Zurück zu unseren Fahrrädern wollten wir dann aber nicht laufen und außerdem wollten wir auch mal einen Blick auf die Brücke drauf haben.

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Also haben wir uns von einem netten Bootsfahrer anquatschen lassen, der uns auf seiner Nusschale für 4$ auf die andere Seite gebracht hat. War sehr gemütlich.

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Noch einmal nett winken zum Abschied und ein Foto von ihm gemacht (natürlich mit seinem Einverständnis) und dann stand schon wieder der Rückweg auf den Plan. Die Brücke ist zwar bei Sonnenuntergang noch spektakulärer (wie alles), aber bei Dunkelheit wollten wir den Weg mit dem Fahrrad dann doch nicht machen.

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Also schnell zurück zu dem ausgewählten Restaurant und “richtig eskalieren”. In meinem herangezüchteten Hunger habe ich mir eingebildet, drei Currys würden gerade so reichen, um Marcus und meinen Hunger zu stillen und vielleicht noch Platz für Nachtisch lassen.

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War auch alles wirklich ausgesprochen lecker (vor allem das Kürbiscurry) und schnell weggeputzt. Doch,-ohje, der Sättigungseffekt stellt sich eben erst immer später ein und resultierte in einem äußerst unangenehmen Magendrücken.

An Nachtisch war garnicht zu denken. Erst nach einer Viertelstunde Verdauung und Marcus Hilfe beim Austrinken meines Getränks war ich in der Lage, das Fahrrad zu besteigen und war überzeugt, in jedem Moment zu platzen.

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Auf dem Rückweg kamen wir an einem Straßenfest vorbei, bei dem mit Begeisterung ein hier sehr verbreitetes Spiel gespielt wurde: Dabei wird ein kleiner Ball mit Hilfe der Füße hochgehalten, in einer Gruppe von etwa fünf Leuten. Die sind hier richtig gut dadrin! Dazu lief ohrenbetäubende burmesische Popmusik. Cool.
Morgen geht es dann wieder nach Bangkok. Und dann wieder an den Strand. Juchu!

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Myanmar–Bootstour und Mandalay entdecken

Wieder so früh aufstehen, verdammt! Um 5 Uhr steht unser Taxi bereit, um uns zum Bootsanleger zu bringen. Von dort legt das Boot um 6 Uhr ab und bringt uns in etwa 12 Stunden von Bagan nach Mandalay, unserem letzten Stopp in Myanmar. Da wir Flussaufwärts fahren, dauert die Fahrt etwas länger als in die andere Richtung und da das die meisten Touristen uncool finden, haben wir das Boot fast für uns alleine. Insgesamt sind es vielleicht 15 Personen an Bord, in die andere Richtung würde ich eher auf über 50 tippen.

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Um etwa 6:30 ging dann die Sonne auf. Das Ufer des Ayeyarwaddy-Flusses auf dem wir reisen ist leider überall recht flach und der Fluss zudem recht breit, so dass die ganz spektakulären Ansichten fehlen, schön war es aber trotzdem. Es waren aber ein paar zu viele Sonnenauf- und untergänge in den letzten Tagen. Puh. Da war ich erstmal ordentlich müde von dem ganzen frühen aufstehen und bin friedlich eingeschlafen auf den Boot, Conny hats natürlich dokumentiert. Mpf.

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Auf dem Weg hat das Boot 2-3 mal irgendwo am Ufer gestoppt und der ein oder andere Burmese ist an Bord gekommen oder von Bord gegangen, über eine dünne Planke, das hätte ich mich nicht getraut. Wir haben gegen 8 Uhr nach dem ersten Stopp erstmal ein wenig gefrühstückt, das ist nämlich im Bootsticket inbegriffen. Toast und Marmelade, da kann man nix mit falsch machen.

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Die Fahrt verlief ereignislos und war ein bisschen langweilig. Ich hatte vorher in Erfahrungsberichten gelesen, dass Leute hier schonmal auf Grund gelaufen sind mit ihren Booten und dann auf Sandbänken nächtigen mussten, bis es weiter ging, das blieb uns aber erspart. Es wurde zwar hin und wieder vorne am Boot mit Stöcken die Wassertiefe geprüft, wir sind aber nirgends auf Grund gelaufen. Ich habe viel regeneriert und in Reiseführern gelesen auf der Fahrt, Conny hat Weihnachtslieder gehört. Es fühlt sich hier bislang wenig weihnachtlich an, was hauptsächlich an den Temperaturen liegt. Auch wenn es morgens frisch ist, bei etwa 10 Grad, ist es Tagsüber dann doch immer knapp 30 Grad und nicht so richtig winterlich.

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Einen schönen Sonnenuntergang gab es vom Boot dann auch noch, bevor wir Mandalay erreicht haben. Dort ging es dann schnell von Bord und direkt in eines der dort lauernden Taxis. Mit “Taxi” meint man hier in Mandalay übrigens nur so Pickup-Trucks und man schwingt sich einfach samt Gepäck und Nachwuchs des Taxifahrers auf die Ladefläche und hofft, dass nicht allzu viele Schlaglöcher kommen. Cool.

Dort wo die Straße am schlimmsten war, waren wir dann auch am Ziel, jedoch war Nachts wenig zu erkennen. Also nu kurz einchecken und etwas zu Abend essen und dann die nächsten drei Tage planen, die wir hier verbringen werden. So richtig viel gibt es in Mandalay nicht zu sehen, das meiste ist hier drumherum.

Am nächsten Morgen sind wir nach einem kleinen Frühstück dann zu einer Erkundungstour aufgebrochen. Das machen wir immer ganz gerne am ersten Tag in einer neuen Stadt, gerne auch zu Fuß. So lernt man die Umgebung um die Bleibe und die grobe Struktur der Stadt ein bisschen besser kennen, als wenn man nur mit einem Taxi oder einem Bus kurz durchfährt. Auf dem linken Bild ist übrigens unser (schon wieder überdurchschnittlich luxuriöses) Hotel zu sehen, auf dem rechten ein typischer Straßenzug hier in Mandalay. Abseits der Hauptstraßen sieht es doch noch sehr ländlich aus.

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Nach einem knappen Kilometer waren wir bereits am Wassergraben um den Königspalast der mit 4 Quadratkilometern hier mitten in der Stadt doch sehr prominent platziert ist. Um den Wassergraben drumherum verlaufen sowas wie Hauptstraßen, wo doch relativ viel Verkehr ist. Zum Beispiel auch die Linienbusse hier, die ihr auf dem rechten Bild seht. Ich würde ja gerne mal einen nehmen, sie haben jedoch keine Nummern und keinerlei lesbare Schriftzeichen.

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Nach kurzem Spaziergang, kurzem Geldwechseln und kurzem Stopp in einem Café mit herausragend gutem Free Wifi waren wir am Diamond Plaza. Seineszeichens Myanmars modernstes Einkaufszentrum. Nachdem wir mit dem Skyline Plaza in Frankfurt ja erst ein brandneues Einkaufszentrum bewundern konnten, wollten wir das hier doch auch mal tun. Und es ist wie erwartet grundlegend anders als in Deutschland. Hier werden Einkaufszentrum eher als überdachte Markthallen interpretiert und sind dementsprechend voller winzig kleiner Ramsch-Läden und Klamottenshops. Größere Marken oder größere Shops? Fehlanzeige! Dafür ein großer Supermarkt im Keller, das ist der erste echte Supermarkt in Myanmar den wir sehen… erstmal erkunden!

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Wir haben dann mal ein paar westliche Luxusgüter konsumiert (Fanta, Snickers), das war auch mal wieder nötig. Hin und wieder bekommt man doch Bock auf ein paar Dinge, die zuhause in Deutschland selbstverständlich sind. Käse gehört dazu, der war uns hier aber zu teuer. Es gab hier sogar Cheddar Cheese, der war aber mit knapp 9 Dollar für ein kleines Stück so teuer, dass wir davon abgesehen haben. Schade. Vielleicht ja in Australien und Neuseeland.

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Durch “Downtown” Mandalay ging es dann weiter in Richtung Königspalast. Der Stand heute noch auf unserer Liste. Die Straßen hier hatten wir uns ein wenig urbaner vorgestellt, wie in Yangon auch. Aber Pustekuchen. Alle Straßen, die keine Hauptstraßen sind, sind einfach nur staubige Schotterpisten. und rings herum waren teilweise auch schon sehr dreckige Slum-artige Behausungen. Hier gehen wohl nicht viele Touristen zu Fuß.

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Auf der Ecke des Wassergrabens haben wir einen kleinen Fotostopp eingelegt, da man von dort den Mandalay Hill sehen konnte, der ist morgen unser Ziel. Der Wassergraben ist wie man sieht auch ganz schön breit und lockert das Stadtbild schon ziemlich auf. Ist halt wie ein großer Teich.

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Nach ein paar Kilometern Fußmarsch waren wir dann am Königspalast. Es ist “foreigners” nur über eine von vier Straßen erlaubt zum Königspalast zu gelangen. Es ist auch nicht erlaubt, diese Straße zu verlassen oder außerhalb des Königspalastes Fotos zu machen. Überall entlang des Eingangs stehen dann auch Militärs mit MGs, die diese Regeln überwachen und mit denen vermutlich nicht gut Kirschenessen ist. Oder Bananen. Oder was immer das Militär hier konsumiert. Wir haben uns dann auch ganz brav verhalten und sind direkt zum Palast.

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Der ist zwar schön anzuschauen, jedoch nicht mehr sonderlich historisch, denn er wurde ca. 1990 wieder aufgebaut, nachdem alles was vorher dort war größtenteils vernichtet wurde. Auch die original-Gebäude wären allerdings nicht allzu alt gewesen, der Palast war nur wenige Jahrhunderte alt.

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Auf dem Gelände hat man den besten Ausblick von einem Aussichtsturm. Dieser ist, wie alles andere hier auch, aus Holz und relativ einfach zu besteigen.

Der Blick auf die Gebäude unter uns ist schon top, alles andere kann man von hier allerdings nicht so richtig erkennen. Aber was auch? Mandalay ist relativ flach, so richtig viele Sehenswürdigkeiten kann man also auch von hier oben nicht erwarten.

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Nach einer knappen Stunde sind wir dann auch direkt wieder raus aus dem Palast. Zum einen wurde es bereits langsam dunkel und wir wollten nicht in tiefster Nacht zurück zum Hotel und zum Anderen macht der Palast eh recht früh zu.

Auf dem Weg haben wir dann (mal wieder) einen schönen Sonnenuntergang genießen können, diesmal mit den Wachtürmen des Königspalastes im Vordergrund.

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Zusammen mit den Reflektionen auf dem Wasser im Wassergraben um den Palast, war das auch wieder ein einmaliges Erlebnis. Kann es sein, dass die Sonnenuntergänge hier orangener sind als zuhause? Zumindest kommt mir das hier immer so vor. Vielleicht achtet man aber auch nicht so drauf.

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Im Hotel gab es für uns dann nochmal Abendessen, da wir nach etwa 13 Kilometern Fußmarsch heute nicht mehr auf Erkundungstour nach gescheiten lokalen Läden gehen wollten. Unser Hotel liegt auch ein bisschen weit ab von der Innenstadt, so dass hier vielleicht auch ein wenig Faulheit mit reinspielt. Es gab übrigens Sandwiches. Heute war ein ziemlicher Western-Food-Day. Morgen klettern wir dann auf den Mandalay Hill und genießen dort ein wenig die Aussicht.

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Myanmar–Sonnenaufgang und E-Bikes

Am zweiten vollen Tag in Bagan haben wir uns ein wenig regeneriert. Conny hat viel geschlafen und ich bin laufen gewesen. Von dem Tag gibt es auch tatsächlich nur ein einziges Foto, welches mich im Swimmingpool zeigt, dieses möchte ich euch aber nicht antun, sondern springe direkt zum dritten vollen Tag hier. Der begann für uns mal wieder früh, nämlich um 4:30 Uhr, da wir uns den Sonnenaufgang über dem Pagodenfeld anschauen wollten.

Hierfür gibt es diverse empfohlene Tempel, die aber alle recht weit von unserem Hotel entfernt sind. Wir haben es uns dann mal einfach gemacht und sind für den Sonnenaufgang wieder zu “unserem Tempel” gefahren. Der ist schön nah, den kennt keiner und der hat eine tolle Sicht über die Ebene.

Gefahren sind wir übrigens mit sogenannten E-BIkes, die zeigen wir euch mal weiter unten im Blog Post. Nur so viel: Sie haben weniger gemeinsam mit E-Bikes wie man sie in Deutschland kennt, als mit Motorrollern.

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Um 5 Uhr war es wirklich noch recht frisch und dunkel. Da hier wenig Beleuchtung existiert, war der Sternenhimmel dann auch sehr beeindruckend. Mithilfe unserer praktischen Taschenlampe sind wir dann auch in den Tempel rein und auf ihn herauf gekommen. Links sieht man übrigens den angeleuchteten Buddha im Tempel.

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So langsam fing es dann im Osten an, zu grauen und die Türme der Pagoden zeichneten sich dunkel vom heller werdenden Himmel ab. Die Ebene wurde in ein graues Morgenlicht getaucht.

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Je höher die Sonne stieg, desto farbenprächtiger wurden die Pagoden dann aber, wie unten zu sehen ist. Links war die Sonne noch nicht ganz aufgegangen, rechts tauchte sie die Ebene in ihr warmes Licht. Ein unglaublicher Moment, zumal wir alleine auf dem Tempel waren und uns niemand störte.

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Von unserem Tempel aus konnten wir auch wunderbar das touristisch beliebte Ballons over Bagan anschauen. Für 300$ kann man nämlich das morgendliche Bagan in einem Heißluftballon sehen. Einem? Wohl eher 20. Nichtsdestsotrotz waren die Ballons schöne Fotomotive, tatsächlich war es fast unmöglich, ein Bild ohne sie zu machen.

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Gegen die Sonne erhoben dich die weiter östlich liegenden Pagoden dann dunkel gegen das Licht. Ich bleibe dabei: Sonnenaufgänge sind spektakulärer und das Licht schöner als Abends. Wenn sie doch nur nie so früh wären.

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Als die Ballons unseren Tempel erreichten, waren sie übrigens nicht nur sehr nahe, sondern ebenfalls schon sehr tief, und die meisten landeten in den Feldern ringsherum.

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Nachdem wir fototechnisch wiedermal übertrieben haben (es ist ohnehin schwierig bis unmöglich, das ganze auf Bildern wiederzugeben) waren wir tierisch durchgefroren. Natürlich hatten wir keine Jacken dabei, und morgens ist es doch ziemlich kalt um diese Zeit.

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Also ab auf unsere coolen “E-Bikes”, bei denen man aber nicht radelt, sondern fährt wir auf nem Moped, und zurück zum Hotel, nicht ohne ein Bild “unseres” kleinen Lieblingstempels in der Morgensonne.

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Ich bin übrigens, wie unten zu sehen, völlig begeistert von den Dingern. Mir hat das Mopedfahren auf Koh Chang ja schon super gefallen. Außerdem war meiner lila Smiley. Ein Conny-Roller. Im Hotel haben wir gefrühstückt, kurz genickert, und weiter gings.

Bevor wir unser Sightseeing fortsetzen, brauchen wir jedoch neues Geld. Das ist hier in Bagan an einem Samstag etwas schwierig, da alle Banken geschlossen haben. Wir haben dann irgendwie einen zwielichtigen Laden entdeckt, der uns sogar Euros getauscht hat (wir hätten auch noch Dollar gehabt). Im Gegenzug gab er uns Kyat in 5000-, 1000- und 100-Kyat-Scheinen. Moment mal. 5000-Kyat-Scheine? Gibt es die überhaupt? Am Flughafen hatten wir nur dicke Bündel mit 1000-Kyat-Scheinen bekommen. Was sagt der Reiseführer? Der sagt es gibt keine 5000-Kyat-Scheine. Oh oh. Haben wir jetzt Falschgeld bekommen? Ab in den nächstbesten Laden und mal nachgefragt. “Real Money” versichert uns die Angestellte. Okay. Kurz noch im nächsten freien WLAN ergoogelt und… tatsächlich… es gibt 5000er Scheine. Seit 2009 sogar schon. Puh! Na dann kann es ja weiter gehen.

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Und zwar zu Anandatempel bei Alt-Bagan. Der war eine Inspiration für zahlreiche andere Tempel und Pagoden und einer Grotte nachgebildet, die einem der Könige Bagans von indischen Mönchen in einer Vision gezeigt wurde. Er hatte zwei innere Gallerien, wodurch tatsächlich ein höhliger Eindruck entstand. Auch beeindruckend waren die riesigen stehenden Buddhafiguren im Inneren, einer in jeder Himmelsrichtung, wie bei allen Pagoden und Tempeln hier.

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Er war auch ganz gut mit Touristen gefüllt, ist aber auch eine der Hauptattraktionen hier. Danach ging es erstmal Mittag essen. In unseren Reiseführern wurde das Vegetarierrestaurant “Be kind to animals The Moon” empfohlen und da wollte ich unbedingt hin. Natürlich voll mit anderen Touris aber es hielt, was es versprach. Ich hätte am liebsten jedes Gericht auf der Karte probiert, schließlich haben wir ein Kartoffel- und ein Kokos-Tofu-Curry bestellt. Für mich das beste Essen auf der Reise bisher. Am liebsten würde ich den Laden einpacken und mitnehmen. Bei 6$ für zwei Hauptgerichte und Getränke kann man auch nichts sagen.

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Weiter ging es zu zwei weiteren Tempeln, von denen der auf den unteren beiden Fotos der höchste war.

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Der zweite fällt wegen seiner Massivheit auch auf Panoramafotos ins Auge und wurde wohl von einem besonders grausamen Herrscher gebaut. Beeindruckend war er trotzdem. Schließlich haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht, durch die sandige Steppe von Bagan.

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Landschaftlich war es deswegen so schön, weil immer wieder am Wegesrand sich die Pagoden aus den tollsten Blickwinkeln präsentieren. Andererseits sind die Wege zum Teil purer Sand, bei dem die E-Bikes durchdrehten und dann geschoben werden mussten. Da sie sehr schwer und die Sonne heiß waren, kamen wir entsprechend ins schwitzen.

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Im Hotel dann fix zu Abend gegessen und mal wieder relativ früh geschlafen. Der Tag hatte ja früh begonnen, und morgen um sechs geht unser Schiff nach Mandalay!

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Myanmar–Pagodenlandschaft in Bagan

Nach dem gestrigen frühen Aufstehen, haben wir heute mal etwas länger geschlafen. Frühstück gibt es aber nur bis 9 Uhr, also auch nicht voll ausgeschlafen. Verdammt. Und das soll Urlaub sein? Smiley Naja ich will mich nicht beschweren, wir bekommen beim Frühstück sogar das Toast an den Tisch gebracht und die Stühle gehalten. Da fühl ich mich in stinkendem T-Shirt und staubiger Outdoorhose leicht deplatziert, aber was will man machen. Gut gestärkt geht es dann los. Heute erkunden wir die Tempel mit dem Fahrrad. Diese haben wir uns von unserem Hotel geliehen, kosten ungefähr 3 US $ pro Tag.

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Für die ersten Tempel müssen wir garnicht weit fahren, anders als bei Angkor Wat liegen die Touristenorte hier mitten in der Tempelebene. Der erste Tempel, den wir erreichen, ist leider eingerüstet. Na dann machen wir eben nur einen kurzen Stopp. Alle Tempel können wir eh nicht besuchen, es gibt über 1000 Stück. Direkt beim ersten Tempel müssen wir auch was trinken. Es sind knapp über dreißig Grad und anders als in den vergangenen Wochen ist es hier nicht feuchtwarm sondern staubtrocken. Auf dem Bild sieht man in Connys Hand übrigens keine Coca Cola, sondern i-Cola. Hier in Myanmar gab es wohl mal eine Pepsi-Fabrik, die dann geschlossen hat; das Rezept hat man aber wohl dabehalten und so gibt es mit i-Cola und Star Cola hier zwei Cola-Produkte, die genauso schmecken wie Pepsi, nur wesentlich günstiger sind. Wir habens getestet und es stimmt.

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Bevor wir zum nächsten Tempel weiter konnten, mussten wir nochmal zurück zum Hotel, denn unsere Fahrräder waren beide Platt. Das wundert uns nicht besonders, die Räder unseres Hotels hatten insgesamt keine überragende Qualität. Als wir mit den platten Rädern dort wieder ankommen, sind aber direkt 5 Personen damit beschäftigt, die Räder zu checken, neue Räder von einem befreundeten Verleiher zu organisieren und uns Erfrischungsgetränke zu reichen. Cool. 5 Minuten später können wir mit neuen (guten) Rädern dann wieder los.

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Unser zweiter Tempel steht nichtmal auf unserer Karte. Anscheinend gehört er nicht zu den wichtigeren der über 1000 Tempel. Wir fanden ihn dennoch schön, sind direkt mal rein und haben ihn dann “unseren Tempel” getauft, da wir hier mehr oder weniger alleine waren.

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Von “unserem Tempel” aus hatten wir das erste mal einen Blick auf das Pagodenfeld von Bagan. Das war schon sehr beeindruckend. Wir waren ein wenig geflasht und mussten den blick erstmal aufsaugen. Auf Fotos kann man den Rundumblick kaum einfangen, lasst euch aber gesagt sein, es ist sehr beeindruckend.

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In alle Richtungen sind kleine Türmchen zu sehen. Mal höher mal niedriger, mal große Tempel mal kleine Gebetsstätten, mal hunderte von Jahren alt, mal relativ neu. Was unten vom Fahrrad wie Steppe ausschaut, sieht von hier oben dann auch eher saftig grün aus.

Die Treppen und Torbögen in dem Tempel sind übrigens anscheinend für kleinere Menschen als uns gebaut worden, wir mussten uns schon hier und da durchquetschen. hat aber alles geklappt.

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Weiter gings mit dem Fahrrad zur Shwezigon-Pagode. Dort waren zum ersten Mal hier in Bagan richtig viele Souvenirverkäufer mit fiesen Scam-Maschen, an den bisherigen Tempeln gab es zwar mal ein paar Getränke oder auch ein paar Holzfiguren, aber richtig aufdringlich war dort niemand. Die Pagode selbst sticht dadurch hervor, dass sie komplett golden glänzt. Wir fanden sie ehrlichgesagt nicht so grandios, da sie der Pagode in Yangon ähnelt, nur nicht ganz so prachtvoll ist. Gefunden haben wir dort aber einen Altar für die Ratte, das war ja mein Tier, das Meerschweinchen (für Conny) haben wir aber nicht gefunden.

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Danach war erstmal Zeit für eine Pause. Wir haben uns ins nächstbeste Lädchen gesetzt und erstmal eine Star Cola und ein Sparkling Lemon getrunken sowie ein Clubsandwich gegessen. Die Tempel verteilen sich hier ja auf drei Orte: Nyang U, Old Bagan und New Bagan, wir befanden uns hier in Nyang U, dort befinden sich definitiv die meisten Hotels und Guesthouses und auch die meisten Restaurants und Cafés. Das macht es wieder sehr einfach für Touristen.

Da wir am Vormittag aus Versehen an ein paar Tempeln vorbeigerauscht sind, mussten wir nun nochmal etwa 10km zurück dahin wo wir herkamen, um diese zu begutachten. Es handelte sich hierbei um Tempel mit besonders gut erhaltener Wandmalerei, da steht Conny ja drauf. Fotografieren darf man die aber nicht, haben wir also auch nicht gemacht. War aber toll.

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Hin und wieder haben wir uns auch den ein oder anderen Tempel angeschaut, der am Wegesrand lag. Viele sind nicht in der Karte und auch nicht im Reiseführer, obwohl dieser über 50 der Tempel detailliert beschreibt. Viele gleichen sich auch, sind aber dennoch immer ein wenig anders als alle bisherigen. Faszinierend. Die Strecken mit dem Fahrrad konnten wir weitgehend problemlos meistern, nur ein paar Straßen waren so sandig, dass wir schieben mussten.

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Am späten Nachmittag haben wir uns dann wieder in Richtung Nyang U und Alt Bagan aufgemacht, also da wo wir mittags schon waren. Dort gibt es angeblich die beste Sicht für den Sonnenuntergang und der dauert nicht mehr so richtig lange. Also direkt mal hingefahren, bevor alle anderen Touristen sich dort einfinden und die Aussicht genossen.

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Von hier hat man das Pagodenfeld dann auch fast komplett im Blick, was wiederum sehr faszinierend ist. Von unserem Tempel vom Vormittag konnten wir zudem die besonders großen Tempel nur in der Ferne sehen, von hier aus sind diese deutlich näher, da die meisten großen oder prächtigen Tempel in Alt Bagan stehen. Sowohl mit der Sonne im Abendlicht als auch gegen die Sonne konnten wir unglaublich tolle Ansichten genießen.

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Je später es wurde, desto längere wurden die Schatten und desto stärker wurden die Tempel in der Landschaft akzentuiert, da sie nun durch ihre rötlichen Ziegeln im Abendlicht leuchteten und so von der grünen Umgebung hervorstachen.

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Wir haben unglaublich viele Fotos von den gleichen Motiven geschossen, nur zu unterschiedlichen Zeitpunkten, um die farbliche Änderung halbwegs festzuhalten. Das Licht kurz vorm Sonnenuntergang ist dabei aber das faszinierendste. Sobald die Sonne weg war, wurde alles schlagartig grau.

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Von unserem Platz aus konnten wir glücklicherweise sowohl mit als auch gegen die Sonne gucken. Auf dem Tempel wurde es mit der Zeit auch etwas voller, so dass wir um unsere Plätze durchaus etwas kämpfen mussten. Hier ist es noch lange nicht so voll wie bei Angkor Wat in Kambodscha, aber ein paar Touristen versammeln sich hier schon.

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Als die Sonne dann unterging, war der Blick direkt in die Sonne einfach klasse. Die Schatten der vielen Tempel wurden immer länger, bis man nur noch ihre Umrissen gegen die orangene Sonne erkennen konnte.

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Ihr seht hier natürlich nur einen Bruchteil der Fotos die wir gemacht haben. Wir sind hier ziemlich eskaliert. Aber nicht so sehr wie der ein oder andere Japaner, der hier mit Monsterobjektiv ankommt. Junge, Junge.

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Auch ein Selfie haben wir kurz nach Sonnenuntergang kurz gemacht. Man sieht im Hintergrund die Pagodenlandschaft nun nicht mehr ganz so farbenfroh, macht aber nix. Der Beweis, dass wir wirklich hier waren.

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Im Dunkeln mussten wir uns dann zurück nach New Bagan kämpfen, wo unser Hotel steht. Das war nicht ganz so spassig, zumal die Straßenbeleuchtung, sofern vorhanden, nicht durchgängig Strom bekam. Die meisten Läden hier haben auch einen eigenen Dieselgenerator, der anspringt, wenn es wiedereinen Blackout gibt.

Abends gab es dann nochmal ein wenig burmesisches Essen und dann sind wir ins Bett gefallen. Morgen gibt es erstmal einen Tag Auszeit, bevor wir übermorgen wieder durchstarten.

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Myanmar–Angekommen in Bagan

3:30 Uhr klingelt der Wecker. Verdammt, ist das früh. Hilft alles nichts. Schnell anziehen und dann runter in die Lobby. Wir hatten mit dem Hotel ein kleines Frühstück um 3:45 Uhr und ein Taxi um 4 Uhr vereinbart. Wir  hätten um die Zeit auch aufs Frühstück verzichtet, der nette Herr an der Rezeption bestand aber drauf. Na gut.

In der Lobby angekommen merken wir schnell: Das wird nichts mit Frühstück. Alles ist dunkel. Na gut, dann halt nicht, so richtig Hunger haben wir eh nicht. 15 Minuten bis das Taxi da ist, also setzen wir uns kurz in den dunklen Frühstücksraum. Beim Warten fällt es uns dann auf: Überall schlafen Hotelangestellte. Auf (!) der Rezeption und unter den Tischen im Frühstücksraum. Oha. Lieber leise sein. Wollen sie ja nicht unnötig wecken. Mussten wir dann aber doch, denn die Eingangstür war abgeschlossen und unser Taxifahrer wartete bereits vor der Tür mit offener Motorhaube (!?).

Wir haben es dann wie geplant pünktlich zum Flughafen geschafft. Der war aber noch zu. Erst um 5:15 Uhr machte er auf. Checkin und Sicherheitscheck ging hier relativ fix und unkompliziert. Dann ging es in unsere Propellermaschine nach Bagan.

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An Bord gab es dann auch grandiosen Service und gutes Frühstück. Geflogen sind wir übrigens mit Air Bagan, die wir damit auch uneingeschränkt empfehlen können. Etwa eine Stunde sind wir geflogen, bis wir am winzigen Airport von Bagan angekommen sind. Eine Taxifahrt später sind wir auch schon im Hotel und sind begeistert!

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Unser Hotel hat einen guten 4-Sterne Standard würde ich mal sagen und sogar einen Pool. Conny hat sich erstmal noch ins Bettchen gehauen. Frühes Aufstehen ist ja nicht so ihr Ding. Ich habe mich dann in der Zeit mal zum Bloggen in den Hotelgarten gesetzt und habe danach mal die Umgebung erkundet. Nachmittags dann (wieder mit Conny) an den Pool und etwas gechillt.

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Zu den Tempeln wollten wir heute noch nicht. Wir haben ja noch drei volle Tage hier und haben heute lieber in Reiseführern rumgelesen. Am frühen Abend gingen wir dann burmesisch essen, nachdem wir da gestern schon so gute Erfahrungen mit gemacht hatten. Wir hatten Chicken Curry und Vegetable Curry, beides mit Reis und es war grandios. Mir gefällt die burmesische Küche bislang am besten hier in Asien, Conny findet Kambodschanisch noch besser.

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Morgen gehts dann also zu den Tempeln. Mit dem Fahrrad.

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