USA

USA 2011 – Day 9

Ausschlafen! Junge, was war ich fertig gestern. Es waren zwar nur 3 Stunden Zeitunterschied, aber der gesamte Tag war ja etwas anstrengender und auch lang. Also haben wir den sonnigen Morgen hier in L.A. mal etwas ruhiger angegangen. Das Bett im Banana Bungalow ist in Ordnung, wenn es der Coolness des restlichen Hostels entsprochen hätte, wäre es eine Hängematte gelesen. Ich habe mich seltenst an einem Ort so uncool gefühlt, weil hier einfach so viele Surfer-Typen mit absolut legerem Style am Start sind. Faszinierend. Die können sogar cool frühstücken, das konnten wir aber auch. Nämlich Toast mit Peanutbutter. Sogar der Chef des Hostels (natürlich ein cooler Surfer-Dude) kam kurz rum um allen guten Morgen zu sagen.

Voll mit Toast und Peanut Butter haben wir noch kurz die letzten Tage verbloggt. Es hatten sich noch ein paar Tage aufgestaut und wer weiß, wann man das nächste mal free Wi-Fi hat. Oder einen echten Küchentisch an dem man sowas bequem machen kann.

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Dann sind wir gestartet richtung Sightseeing. Eigentlich hätten heute die Universal Studios auf dem Programm gestanden, durch die aufgrund unserer Flugzeugumbuchung entgangenen zwei Stunden am Vortag sowie das dadurch in den Wind geschossene Geld, haben wir uns dazu entschlossen, die 150 Dollar mal sein zu lassen und stattdessen L.A. auf eigene Faust ein wenig zu erkunden und die Universal Studios nicht zu machen. Wenige Meter vor unserem Hostel beginnt dann auch direkt der Walk of Fame, der natürlich ein Must-See für Touristen ist.

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Wir haben jetzt hier mal exemplarisch Kathrine Hepburn und Michael J. Fox am Start mit denen wir uns abgelichtet haben, es gab aber etliche, die ich hier hätte posten können. Es gab allerdings auch etliche, die wir vermisst haben, z.B. Morgan Freeman, Matthew Perry, Sean Connery, Ian McKellen, Alan Rickman, Hugh Grant, Julia Roberts, Liz Hurley oder viele Andere. Das könnte etwas damit zu tun haben, das so ein Stern den jeweiligen Star 25.000$ kostet. Aber vielleicht haben wir sie auch einfach übersehen.

Am Walk of Fame liegen dann auch so berühmte Theatre wie das Kodak Theatre, wo ja vor wenigen Tagen die Oscars verliehen wurden, Knapp verpasst also, oder das Grauman’s Chinese Theatre, vor dem diverse Stars ihre Hand- und Fussabdrücke in den Beton gesetzt haben.

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Den gesamten Walk of Fame fahren auch diverse Tourbusse ab, die eine kurze L.A. City Tour oder die “Home of the Stars”-Tour anbieten, sowas haben wir dann direkt mal mitgenommen, weniger wegen den Häusern der Stars als wegen der möglichkeit, mal ein paar Erklärungen zu L.A. zu bekommen und dabei in einem Open-Air-Bus durch die Sonne zu cruisen.

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Hollywood-Sign, Beverly Hills, Bel Air, Rodeo Drive, Sunset Blvd und Co. lagen dann auch auf der Tour. Von den Häusern der Stars habe ich glaube ich auch kein einziges Fotografiert, dafür aber ein paar Drehorte, das Haus auf dem rechten Foto ist z.B. aus derm Intro vom Price of Bel Air bekannt.

USA 2011 - Tag 9 079 USA 2011 - Tag 9 080

Besonders cool ist die ganze Stimmung in Hollywood. Überall Grün links und rechts der Straße und zudem soviel Protz und Geld wie wir seltenst zuvor gesehen haben. Die ganzen Behausungen ähneln schon ein wenig Schlössern, im speziellen das vom BurgerKing-Gründer. Und auf den Straßen fast ausschließlich Luxuskarossen und verdunkelte SUVs, darunter übrigens auch viele BMWs und Mercedes’, allerdings wenig Audi Zwinkerndes Smiley

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Nach der Rundtour haben wir noch kurz Stopp bei uns im Hostel gemacht, um uns eine kurzbeschreibung mitzunehmen, wie man zum Strand kommt und dann ging es direkt weiter zum zweiten Tagesordnungspunkt: Santa Monica Beach mit Santa Monica Pier. Mit dem Bus. Wir haben  zwar jetzt ein Auto, bei dem Verkehr in L.A. haben wir aber mal bewusst darauf verzichtet, das gefährt zum Strand zu nehmen. Außerdem hatten wir ein wenig Parkplatzangst. Die Fahrt mit dem Bus, der dann doch auch einige Kilometer vom Hostel abfuhr dauerte auf der Hinfahrt knapp eine Stunde für 13,3 Meilen. Puh.

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Dafür waren wir rechtzeitig für den Sonnenuntergang noch am Pier und konnten vorher noch gemütlich einmal hoch und runter schlendern.

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Der Sonnenuntergang war dann auch entsprechend pitoresk. Ich möchte hier nochmal meine neue Digiknipse loben, die da auch grandiose Fotos produziert hat. Die alte hätte das glaube ich nicht geschafft und die Spiegelreflexkamera haben wir im Hotel gelassen.

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Da wir beide heute noch nicht sonderlich viel gefuttert hatten (selbstgeschmierte Cream Cheese Bagle zu Mittag), gab es bei uns dann noch ein fieses Mahl auf dem Pier. Bei Conny gab es einen normalen Hot Dog und bei mir einen Chilidog. Laut Conny war der HotDog schon sehr fies, der Chilidog sah dazu auch noch sehr fies aus. Ich werde mal nicht genauer.

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Bei anbrechender Dunkelheit haben wir uns dann direkt wieder auf den Weg ins Hostel gemacht, bzw. erstmal wieder zur Bushaltestelle, inzwischen war es 18:30 oder so und man ahnt es schon, was gleich kommen muss: Rush Hour. Also ein letzter Blick auf die Strandpromenade und rein in den knallevollen Bus.

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Die Fahrt dauerte dann auch mindestens mal 1,5 Stunden, also nochmal ein bisschen länger als auf der Hinfahrt, wenigstens hatten wir einen Sitzplatz. Wenn ich hier Pendler wäre, würde ich mir auch überlegen, ob ich das Auto als Fortbewegungsmittel wähle, bevor ich mit tausend anderen Leuten im Bus dicht an dicht stehe.

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Wir sind dann noch durch den Abend zurück ins Hostel spaziert und haben schonmal den kommenden Tag geplant, erste längere Autofahrt. Ich bin ja mal gespannt, ob das mit dem Navi und so auch klappt.

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USA 2011 – Day 8

WHAT A  DAY! Der Tag beginnt früh: um 4:15 klingelt der Wecker, da um 7 Uhr unser Flug nach Los Angeles geht. Trotzdem ist es, wie wir später erfahren, immer noch nicht früh genug. Aber eins nach dem anderen. Wir quälen uns also aus den Federn, packen die letzten Dinge ein und machen uns gegen zwanzig vor fünf auf den Weg, verpassen knapp die Metro und müssen gefühlte drei Stunden, die aber nur zwanzig Minuten sind, auf die nächste warten. Ein schlechtes Omen? Oh ja! Nervosität macht sich breit, ich (Conny) ärgere mich bereits, dass wir nicht früher los sind und überhaupt warum in einer Metropole wie New York um fünf nicht schon alle 5 Minuten die Züge fahren, selbst in Darmstadt fahren die ab 5 Uhr alle viertelstunden. Gegen 5:35 Uhr sitzen wir schließlich in der Metro, die uns zum Flughafen bringen soll. In pessimistischer Grundstimmung versunken grummel ich umher und bin sowieso der Meinung, dass wir den Flug verpassen. Hoffnung keimt auf, als Marcus vorschlägt, in Queens auszusteigen und ein Taxi zu nehmen. Im Taxi selbst hat der Fahrer, der ein wenig an Ranjid erinnert, alle Zeit der Welt, am liebsten wollen wir selber ans Steuer und zum Flughafen düsen. Schließlich kommen wir um 6:30 Uhr an Terminal 2 an, hetzen zum Schalter: dort erklärt uns die freundliche Dame, dass wir mit dem Gepäck nicht mehr den Flug nehmen können. Gepäckaufnahme ab 6 Uhr geschlossen. WAS NUN? Glücklicherweise geht der nächste Flieger um 9 Uhr und es sind noch 2 Plätze frei, die wir gegen einen Aufpreis auch bekommen. Eine teure Verspätung, aber immerhin kommen wir ohne schlimme Folgen nach Los Angeles. Also ab durch die Sicherehitskontrolle und dann noch entspanntes eineinhalbstündiges Warten. In der Überzeugung, auf dem sechsstündigen Flug ein nahrhaftes Mahl zu erhalten, verzichten wir auf ein Frühstück,-die zweite schlechte Entscheidung des Tages. Endlich an Bord des Flugzeuges angekommen dürfen wir dann auch nebeneinander sitzen, da Marcus Nachbar ein Upgrade in die Business Class bekommt. Ursprünglich hatten wir getrennte Sitzplätze. Schließlich stellen wir fest, dass es Nahrung nur gegen Plastikgeld gibt und begnügen uns daher mit den kleinen Bretzeltütchen und zwei Keksen. Die Zeit vertreiben wir uns mit einem Quiz gegen die anderen Fluggäste. Pitt und Piep haben auch einige Runden gewonnen.

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Völlig durchgehungert,-Marcus hat seid 24 Stunden nichts mehr richtiges gegessen-, landen wir in L.A. Es ist immerhin warm, und da hebt sich meine Stimmung automatisch. Das Gepäck ist problemlos mitgekommen,-bei unserem Glück wäre ein Verlust auch kein Wunder gewesen, also los mit dem Shuttlebus zu Alamo, wo wir nach einigen missglückten Versuchen des Angestellten, uns ein Upgrade aufzuschwatzen, unseren Wagen in Empfang nehmen, einen Dodge, Automatik natürlich (freu). Ohne Navi, nur mit einer halben Karte von L.A. machen wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft, den Banana Bungalow am Hollywood Boulevard  5920. Unterwegs finden wir einen Ralph`s, einen Supermarkt, in dem wir schonmal etwas Getränke und die Zutaten für Frischkäsebagels kaufen. Marcus posiert natürlich gleich mal mit seiner ausgefallenen Augenbekleidung vor dem Auto. Nach ca einer Stunde erreichen wir den Hollywoodboulevard und fahren auch nur zweimal am Banana Bungalow vorbei, bevor, wir die Einfahrt finden.

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Alsbald beziehen wir unseren “Private Room” der neben dem Doppelbett noch ein Hochbett enthält, eine Küche (!!!!) und ein Bad, das sich als Dampfbad entpuppt und ständig feucht ist, so dass es an der kompletten Decke tropft.

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Wir sind jedoch glücklich, endlich da zu sein, und schmieren uns erstmal unsere Bagels. NOMNOMNOM.

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Obwohl wir schon bettreif wären und völlig hinüber, raffen wir uns noch auf, um noch etwas am Hollywood Boulevard entlang zu laufen. Wir schaffen es aber nur bis zum nächsten Supermarkt, um uns Trost-Oreo-Kekse zu kaufen, bevor wir zurück laufen

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Auf dem Weg begegnen wir zumindest, neben dem Blick auf das Verkehrchaos zur Rushhour, dem berühmten Hollywoodschild. Außerdem einer Menge Mädels, die verdächtig nach Models aussehen. Ob Germanys Next Topmodels schon hier sind? Dokumentierenswert fand ich dann noch den Blick aus unserer Tür: Auf den Hof des Banana Bungalows (vielleicht der lässigste Ort der Welt) vor den Palmen und der Leuchtreklame für McDonalds Shakes. Jetzt fühle ich mich angekommen.

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Während Marcus, bereits seid mehreren Tagen gesundheitlich angeschlagen, um etwa 19Uhr friedlich wegschlummert, surfe ich noch ein wenig und schlafe dann auch gegen halb neun ein. Immerhin haben wir auch hier einen kleinen Jetlag, wir sind jetzt neun Stunden später als unsere lieben Leser aus dem fernen Deutschland.

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USA 2011 – Day 7 (The day the camera died)

Der Tag begann eigentlich ganz chillig. Wir hatten bereits am Vortag beschlossen, den ganzen 7. Tag etwas ruhiger anzugehen als die Tage zuvor, nicht zuletzt auch weil ich ein wenig erkältet bin und somit nicht zu 100% fit. Erster Tagesordnungspunkt: Wir gehen zu Dunkin Donuts und frühstücken eine 6er-Donut-Box. Gesagt getan, gegen 10 Uhr saßen wir im Central Park mit einer Schachtel Donuts in der Sonne. Mit dabei Die Plastikente “Mark”, die Conny extra mit in die USA importiert hatte, um sie in jeder Stadt einmal zu fotografieren. Zum Zeitpunkt dieser Fotos wussten weder Mark noch Conny, welch unheil sie gemeinsam bringen würden.

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Beide genossen Donuts und Sonnenschein, ich übrigens auch. Wir haben natürlich auch alle 6 Donuts (2 mit Schoko, 2 mit Zuckerglasur und zwei mit Vanillefüllung) weggefuttert. Bei der anschießenden Martin-Fotosession geschah dann das Unglaubliche. In einem komplexen Balanceakt, der sowohl Mark, den guten Dunkin’-Donuts-Kaffee im praktischen Styroporbecher als auch die Digitalkamera involvierte, verlor Conny die Kontrolle über die von ihr in diese Situation manövrierten Objekte und die Digitalkamera näherte sich im freien Fall den Boden, auf dem sie schließlich aufschlug. Das letzte Bild der intakten Kamera zeigt Mark vor der kulisse eines kahlen Baumes.

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Ärgerlich. Das Display der Kamera war hinüber. Zwar konnte man mit der Kamera ansich noch Fotos machen, sehen was man genau fotografiert konnte man allerdings nicht. Die Kamera hatte allerdings inzwischen auch 4-5 Jahre hinter sich und wäre von mir eh mittelfristig mal durch eine neue ersetzt worden. Naja. Zunächst mal ärgerten wir uns, verließen den Central Park, betrachteten im Vorbeigehen das Dakota-Building, vor dem John Lennon erschossen wurde und gingen erstmal ein wenig an der 7th Avenue Bummeln. “The Fashion-Avenue” übrigens. Fashion haben wir dann zwar keine gekauft, dafür aber in einer Drogerie einen Vitamin- und Gesundheits-Trank, den Conny mir aufgeschwatzt hat. Wie auf dem ersten Foto der zwei Fotos umfassenden Serie “Köthis Grimassen” zu sehen, hat es auch nicht sonderlich gut geschmeckt und hatte zudem eine fiese rötliche Färbung. Das zweite Bild aus der genannten Serie entstand auf Staten Island. Diesen Stadtteil Manhattans kann man über die gratis “Staten Island Ferry” erreichen, mit der wir zuvor erfolgreich übergesetzt waren. Leider war es sehr windig, so dass wir nur kurz froren und uns direkt wieder auf den Rückweg machten. Die Aussicht von Staten island auf die Insel Manhattan ist normalerweise wohl auch der absolute Knüller, grade heute war es aber ein wenig wolkig.

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Wieder zurück in Manhattan bewegten wir uns nochmal zum Southstreet Seaport Center, wo wir an einem der ersten Tage bereits gewesen sind. Meine kleine Erkältung veranlasste mich nämlich auch dazu, ständig sitzen zu müssen und ständig pullern zu müssen. Beides kann man dort exzellent.

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Auf dem Weg dorthin kamen wir erstmal an Dreharbeiten im Bankenviertel vorbei, ich kann aber beim besten Willen nicht sagen, was da jetzt genau gedreht wurde. Gegessen haben wir dann im Soutstreet Seaport Center auch noch etwas, nämlich einen Teller Nachos. Lecker.

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Frisch gestärkt machten wir uns nun auf zum Union Square, an dem wir ja auch schonmal gewesen sind. Ziel war diesmal der “Best Buy” dort, um mal nach einer neuen Kamera ausschau zu halten. Die alte war ja schließlich hin und man macht ja keinen USA-Roundtrip ohne gescheite Kamera. Im Bestbuy war zwar die Verkäuferin nicht sonderlich motiviert, dafür aber die Auswahl ganz okay. Ich fand auch eine Kamera die mir gefiel, allerdings war diese nur in Rosa und hellblau auf Lager. Nicht machbar. Der nächste Bestbuy war etwa 15 Blocks entfernt und hatte die Farbe meiner Wahl auf Lager. Glücklicherweise lag der Bestbuy auf dem Weg zum Empire State Building, unsere letzte Station in New York. Mit neuer Digicam ging es dann die 86 Stockwerke des Empire State Buildings hoch.

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Der Ausblick auf New York bei Nacht ist mal der absolute Kracher. Ein Lichtermeer bis zum Horizont. Die ganze Stadt ist erleuchtet, sogar der Central Park ist illuminiert. Die Eindrücke kann man eigentlich kaum in Fotos festhalten. Ebensowenig in Fotos festhalten kann man übrigens den Wind der dort oben wehte. Teilweise konnte man sich ein ganzes Stück in Richtung Wind lehnen ohne umzufallen, dass wir nicht weggeweht wurden ist eigentlich ein Wunder. An Conny’s Haar sieht man vielleicht ein wenig die Windverhältnisse.

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So erschöpft und entkräftet wie die letzten Tage und in meinem Fall auch leicht krank, haben wir uns zurück ins Hotel geschleppt und sind direkt weggeschlafen, die Nacht endet schließlich Früh, unser Flug nach Kalifornien geht um 7:00 Uhr morgens.

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USA 2011 – Day 6

Nachdem wir ja bereits gestern das Metropolitan Museum besuchen wollten, steht das dann heute auf dem Plan. Das Wetter hätte besser nicht sein können, naja vielleicht ein bisschen wärmer.

Das MET liegt direkt am CentralPark, genau wie unser Hotel, nur auf der anderen Seite. Beste Voraussetzungen also für einen Spaziergang durch den Central Park. Der ist nicht nur, wie die meisten ja wissen, erstaunlich groß, sondern auch erstaunlich kahl um diese Jahreszeit. Das hat aber auch seine Vorteile, denn so stört kein Grün die grandiose Aussicht auf die hohen Gebäude. Auf dem Foto sind wir schon fast an der Upper East Side und blicken hinüber auf die Upper West Side. Der See den man auf dem Bild sieht ist der größte im Central Park und einmal rundherum geht eine Joggingstrecke die auch von diversen Joggern genutzt wurde. Ein bisschen kribbelt es mir ja schon in den Füßen wenn ich sowas sehe, ich habe meine Laufsachen aber leider in Deutschland gelassen aus Angst vor Platzproblemen im Koffer.

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Auf dem Weg zum MET kamen wir auch noch am Guggenheimmuseum vorbei, dass sich relativ unspektakulär mitten in einer Häuserreihe versteckt. Eigentlich wollten wir uns das Guggenheim Museum auch anschauen, haben uns aber aus verschiedenen Gründen dagegen entschieden. 1. wollten wir den kulturellen overflow verhindern, da wir schon 3 andere Museen auf dem Plan hatten und 2. konnte man im New York City Pass zwischen TopOfTheRock und Guggenheim Museum wählen und da haben wir das RockefellerCenter genommen..

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Da wir immer noch leicht unter dem Jetlag leidern, waren wir auch wieder sehr früh unterwegs. Ich glaube wir sind so um 8:30 Uhr losgegangen, das MET macht aber erst um 10:30 auf. Bleibt also noch Zeit für ein kleines Frühstück. Wir waren anscheinend auch nicht die ersten vor dem Museum, das nur als Randnotiz.

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Zwei Straßen weiter haben wir einen kleinen Laden gefunden, der Breakfast and Snacks angeboten hat und sind erstmal rein. Erst hinterher fiel uns auf, dass der Laden die Note “B” vom Gesundheitsministerium bekommen hat. In New York ist es so, dass an jedem Laden nen Stück Papier hängt mit der Note, die der Laden vom Gesundheitsministerium bekommen hat. In bisher allen Etablissements die ich gesehen hatte war das ein A, nur hier nicht. Naja egal. Lecker wars trotzdem. Conny hatte einen Cream-cheese-bagle und ich einen mit Bacon and Eggs. Ach ja, Conny hat sich zudem noch einen Apple Cinnamon Muffin gegönnt. Bäh! In meinen Augen sind nur zwei Geschmacksrichtungen von Muffins erlaubt: Chocolate und Blueberry.

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Frisch gestärkt konnten wir uns dann auf ins Museum machen. Ticket holen (ein kleiner Button, den man sich an die Kleidung heftet), Jacken und Rucksack abgeben und los gehts. Voller Elan sind wir erstmal im American Wing gelandet, der zwar eine schicke Skulpturenhalle hat, aber ansonsten sehr unübersichtlich ist. Hier wird zudem dermaßen viel ausgestellt, dass man garnicht genau weiß was man sich anschauen soll. Es gab zum Beispiel auch sehr viele eingerichtete Zimmer mit Möbeln verschiedener Zeitepochen und Regionen mit entsprechendem Geschirr und Tapeten und allem drum und dran. Schon sehr beeindruckend, aber eher nichts für mich.

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Wir beschlossen, uns mal in erster Linie auf Bilder zu konzentrieren, da hier auch sehr viele bekannte Werke hängen, um dann zu schauen wieviel Zeit und Lust wir noch so haben. Also erstmal wieder raus aus dem American Wing. Auf dem Weg zu den Bildern kamen wir noch durch die Ritterrüstungen-Sektion. Ich lasse die beiden Bilder, vorallem aber das Rechte, mal unkommentiert. Die meisten Rüstungen kamen übrigens aus Deutschland.

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Nachdem wir genug Blech gesehen hatten, ging es dann weiter in Richtung Bildergallerien. Eines der ersten Bilder war auch gleich ein bekannteres: Ein Selbstportrait von Rembrandt. Ansonsten war allerdings wenig von Rembrandt am Start, dafür aber sehr viel von seinem Landsmann Vincent van Gogh. Stets daran zu erkennen, dass er sehr wellig malt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Smiley

Wir haben dann noch Bilder von Monet, Manet, Degas, Picasso, Gaugin, Renoir oder Rubens gesehen. Seltenst habe ich mir so viele Bilder so intensiv angeschaut. War aber schon cool. z.B. Monet hat irgendwie seine halbe Jugend lang Seerosen aus seinem Gartenteich gemalt, aber auch immer anders. Das Hauptwerk mit den Seerosen hing überigens im MoMa.

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Nachdem wir den klassischen Teil verlassen haben, ging es dann weiter in Richtung “Modern Arts”.  Ich bin ja wie glaube ich schonmal erwähnt am ehesten Fan von moderner Kunst und vom Expressionismus. Hier trafen wir dann auch wieder auf die üblichen Künstler wie Pollock, Matisse oder Chagall. Vermisst habe ich Miró.

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Nach über drei Stunden Kunst hatten wir auch beide erstmal genug und beschlossen, uns Little Italy, Chinatown und Greenwich Village anzuschauen. Erster Stop war Chinatown. Ich war persönlich ein wenig enttäuscht von Chinatown. Klar, alles ist in Chinesisch und es laufen auch überall Asiaten rum, aber irgendwie hatte ich mir das vorgestellt wie Chinatown in London oder Sidney, was ja auch architektonisch sehr asiatisch ist. So sind wir dann einmal durch die zentralen Straßen gebummelt um uns dann weiter in Richtung Little Italy zu bewegen. Im Reiseführer stand schon, dass Little Italy so langsam von Chionatown verdrängt wird, dass es sich aber nur noch auf zwei Straßen beschränkt war dann doch etwas überraschend. Da in diesen Straßen dann auch noch keine Menschenseele zu sehen war, haben wir unseren Plan, in Little Italy zu Essen, mal spontan geknickt und sind weiter in Richtung Greenwich Village gewandert.

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Hier kamen wir dann auch, und das ist jetzt speziell für dich, Elli, an der Elizabeth Street vorbei. Inzwischen war es dann auch schon 16 oder 17 Uhr und wir waren noch gänzlich ohne Lunch. Also hielten wir mal Ausschau nach irgendetwas Essbarem und landeten eigentlich eher zufällig in einem Wendy’s. Smiley Grandioser Zufall, denn hier wollte ich schon die ganze Zeit mal gegessen haben. Bei mir gab es dann einen Double Hamburger with Cheese und bei Conny einen Chicken Burger.

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Sehr geil! Wendy’s also uneingeschränkt zu empfehlen! Leider haben wir die Backkartoffeln oder das Chili erst zu spät gesehen, sonst wären wir vermutlich kulinarisch völlig eskaliert. Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Shake Shack, den wir irgendwie immer noch nicht getestet haben.

Frisch gestärkt ging es dann weiter durchs Village, bzw. erstmal nur bis zum Washington Square. Auf dem Weg dortin haben wir nämlich ein paar Postkarten gekauft und auf dem Washington Square war es so schön sonnig, dass wir die dort erstmal geschrieben haben.

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Die Sonne blieb dann auch ziemlich genau so lange, wie wir die Karten geschrieben haben, danach war sie weg und es wurde auch schlagartig relativ kalt. Mist. Also weiter durchs Village und zwischendurch mal einen Stop bei Starbucks einlegen.

So langsam war es auch Zeit uns in Richtung Madison Suqare Garden zu bewegen, denn auf uns wartet noch ein grandioses Abendprogramm: Ein Rangers-Game! die New York Rangers sind die New Yorker Eishockey-Mannschaft und wir haben schon von Deutschland aus Karten für das Spiel gegen die Buffalo Sabres gekauft.

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Als erste Amtshandlung wurde man tausend Mal vor diversen Hintergründen fotografiert. Die Fotos muss man sich aber eigentlich kaufen. Das obige Foto habe ich nur mal von der Homepage gescreenshottet, daher hat es auch noch ein watermark. Da wir usn auch direkt als Rangers-Fans outen wollten, brauchten wir auch mal irgend nen Merchandise. Nen Trikot war natürlich zu teuer, zumal wir vermutlich nur ein einziges Mal bei einem spiel sein würden. Also haben wir uns einen großen, blauen Finger gekauft und ihn Steve genannt.

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Das ganze Spiel war sehr eventlastig aufgezogen, vor dem Spiel, während des Spiels, in der Halbzeitpause und nach dem Spiel wurde man beschallt, mit Werbung vollgepumpt und entertaint ohne Unterlass. Kurz bevor das Spiel begann, durften wir uns noch für die Nationalhymne erheben, die dann auch stellenweise bejubelt wurde, je nachdem wie der Sänger das Publikum dazu aufforderte. Sehr gewöhnungsbedürftig. Bei uns jubelt ja traditionell keiner, wenn die Stelle “Blüh im Glanze dieses Glückes” kommt oder ähnliches.

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Dann ging es los. Zunächst mal viel auf, dass die Arena garnicht voll war. Vielleicht zu 50%. Dementsprechend kam auch keine Stimmung auf, auch wenn die traditionelle Orgel vor sich hin spielte. So plätscherte die erste Period vor sich hin. Ich glaube es stand 1:0 für die Sabres, also für das Gastteam. Dementsprechend mussten alle Rangersfans ihren Frust in der ersten Pause schonmal mit Getränken und Snacks kompensieren, die einem permanent das gesamte Spiel über angeboten wurden.

So langsam wurde es auch voller in der Arena und die zweite Period war schon deutlich spannender und deutlich stimmungsvoller als die erste. Ihren Höhepunkt erreichte das Spiel aber erst gegen Ende, in der dritten Period. Inzwischen stand es 3:2 für die Sabres, der Madison Square Garden war randvoll und alle fieberten mit. In den letzten Minuten wechselte der coach sogar seinen Goalie aus.

LET’S GO RANGERS, LET’s GO!

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Es half aber alles nix. Es blieb beim 3:2. Wir sind also keine Glücksbringer für die Blueshirts. So richtig enttäuscht war auch keiner, zumindest nicht so wie die Hardcore-Fans beim Fussball in Deutschland. Obszönitäten, zu viel Alkohol oder Schlägereien in irgend einer Weise gab es übrigens auch nicht. Man kommt, konsumiert und geht. Voll unkompliziert.

Gegangen sind wir dann auch. Und zwar total erschöpft, so dass wir den eigentlich geplanten Besuch des Empire State Buildings bei Nacht mal locker auf den nächsten Tag geschoben haben.

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USA 2011 – Day 5

Endlich konnten wir mal bis 8:30 Uhr durchschlafen. Den Jetlag haben wir also so langsam überwunden. Eigentlich wollten wir uns heute das Metropolitan Museum, genannt MET, anschauen und beim Blick auf die Wetterkarte von CBS schien das auch eine gute Idee, es war nämlich Regen angesagt. Mit Schrecken mussten wir heute morgen spontan feststellen, dass das MET aber gerade Montags geschlossen hat. Mist. Dann müssen wir das morgen machen. Ein Glück haben wir im New York Pass noch einen Gutschein für das American Museum of Natural History, dass auch nur 20 Blocks von unserem Hotel entfernt ist. Auf gehts!

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Meine persönlichen Highlights im Museum of Natural History war zum Einen das Planetarium mit eine grandiosen Vorstellung über die Entstehung der Sonne, mit Erzähler-Stimme von Whoopie Goldberg. Zum Anderen die Dino-Abteilung mit den Skeletten der einzelnen Dinosaurier sowie Erklärungen zu deren Kategorisierung.

USA 2011 - Tag 5 017

Auch cool war der riesige Wal, der unter der Decke der Meeres-Abteilung hing. Conny hasst ja Wale, war also hier nicht ganz so begeistert. Sie war hingegen begeisterter von der Geologie-Ecke, wo man durch Hüpfen einen Seismographen beeinflussen konnte. Außerdem wurde sie auch von einer Muschel ausgespuckt und von einem Frosch geküsst.

USA 2011 - Tag 5 014 USA 2011 - Tag 5 019

Nach etwa 2 Stunden Museum haben wir uns langsam auf in Richtung Times Square gemacht um uns Tickets für das abendliche Broadway Musical zu sichern. Doch vorher wollten wir noch eine Kleinigkeit essen, und zwar in einem typisch amerikanischen Diner. Wir sind dann ins “Cosmic Diner” gegangen, ich weiß garnicht, ob ich es zuvor schon erwähnt hatte. Wir haben da dann jeder ein Sandwich gegessen, Conny mit Chicken Salad und ich mit Pastrami. Lecker!

USA 2011 - Tag 5 023 USA 2011 - Tag 5 024

Frisch gestärkt arbeiteten wir uns in Richtung Times Square weiter, der eigentlich nur 2-3 Blocks weit entfernt liegt. Auf dem Weg entdeckte Conny erstmal das Mamma Mia-Musical und wollte mich überreden mit ihr reinzugehen. Da bin ich aber wenig kompromissbereit, mein Lieblingsmusical ist seit ewigkeiten das Phantom der Oper. Zumindest zu einem kurzen Foto lies ich mich erbarmen. Auf dem Weg haben wir auch noch kurz eingekauft und den Hershey’s-Shop entdeckt. Hershey’s scheint der in den USA bevorzugte Schokoladenfabrikant zu sein. Wie Cadburry in England oder Milka bei uns. Da gibt es auch 2 Liter-Sirup-Flaschen. Smiley

USA 2011 - Tag 5 026 USA 2011 - Tag 5 028

Am Times Square angekommen, mussten wir feststellen, dass wir, obwohl 45 Min. vor Öffnung der Ticketschalter anwesen, nicht die Ersten waren in der Schlange vor dem TKTS-Counter. Eher so die achtzigsten oder so. Meine Schwester hatte uns zu Weihnachten Gutscheine für dieses Ticket-Office geschenkt, hier gibt es stets rabattierte Tickets zu allen Broadway und Off-Broadway Musicals, aber nur für den Abend des jeweiligen Tages. Wie bereits erwähnt war unsere von mir stark beeinflusste Wahl das Phantom of the Opera, im Majestic Theatre an der 44th Street. Wir mussten ungefährt eine Stunde Schlange stehen und die Tickets haben zusammen etwa 140 Dollar gekostet. Und das ist der um 50% ermäßigte Preis!

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Ein paar Blocks vom Times square entfernt ist das Kaufhaus “Macy’s”, angeblich das größte Kaufhaus der Welt. Da mussten wir natürlich auch erstmal gucken. Ähnlich wie bei Bloomingdales gab es hier auch auf diverse Artikel nochmal 40-50% Rabatt, was Conny dann auch genutzt und sich ein schickes, lilanes Oberteil gekauft hat. Besonders Cool fand ich zum einen die “Prom”-Ecke in der für Teenage-Girls diverse Kleidchen für den Schulabschlussball zu finden waren und zum Anderen die hölzernen Rolltreppen die ab der 2. Etage zu finden sind.

USA 2011 - Tag 5 034 USA 2011 - Tag 5 035 USA 2011 - Tag 5 036

Nach einem kurzen Abstecher durch die Handtaschenabteilung waren wir dringend Sitz-bedürftig und konnten uns nur wenige Meter vor Macy’s auf Stühlen niederlassen. Seit der aktuelle Bürgermeister den Broadway stellenweise verengt oder zur Fussgängerzone gemacht hat, findet man an vielen Stellen Tische und Stühle vor den Geschäften, auch ohne, dass ein Café oder Diner dazu gehört.

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Hier haben wir ein paar der 24 Wasserflaschen geleert, die wir am Vorabend gekauft haben und über unsere zuvor erworbenen Tickets konnten wir uns auch nochmal ausführlich freuen. Hier haben wir dann auch Nasir kennengelernt, der ein wenig Deutsch sprach, schonmal in Thüringen war und uns Tickets für einen Comedy-Club verkaufen wollte. Insgesamt hatte er eine geschickte Masche drauf und wollte uns sogar einen “Discount especially for germans” einräumen. Wir haben trotzdem mal auf den Ticketkauf verzichtet.

Stattdessen haben wir uns auf den Weg gen Hotelzimmer gemacht, um uns noch ein wenig schicker zu kleiden für den Musicalbesuch. Auf dem Weg haben wir schonmal geguckt, wo das Mejestic Theater zu finden ist. Schwer zu verfehlen.

USA 2011 - Tag 5 044

Das Musical war dann am Abend ebenso grandios wie ich es in Erinnerung hatte und auch Conny war restlos begeistert. Wir haben noch den gesamten Abend die Melodien gesummt, gesungen, gepfiffen und gebrummt. Eigentlich schade, dass es derzeit in Deutschland nirgends läuft. Im Theater war während der Vorstellung Fotoverbot was von einer sehr maskulinen Asiatin auch überwacht wurde. Wer dennoch irgend eine Art von Display am Start hatte wurde des Theaters verwiesen. Auch wenn ich gerne von alles und jedem Fotos mache finde ich das hier echt mal sinnvoll. Nicht nur alle Anderen im Publikum werden durch Fotoaufnahmen gestört sondern auch die Darsteller. Ich habe mich also natürlich auch dran gehalten und das einzige Foto was ich gemacht habe entstand in der Halbzeit.

USA 2011 - Tag 6 006

Nach dem Musical haben wir uns ins Hotelzimmer geschleppt und sind vollkommen entkräftet ins Bett gefallen, die Tage sind verdammt lang und verdammt voll momentan. In Kalifornien werden wir den Urlaub mal ein bisschen entschleunigen.

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