Nach unserem mehr als angenehmen Flug kommen wir am frühen Abend in Bangkok an. Einreise klappt problemlos dank bereits von Emirates ausgeteilten arrival cards (das sind Karten, bei denen man Daten und Zweck des Aufenthalts einträgt) und unser Gepäck ist auch mitgekommen. Also geht es fix zum Hotel.
Zum Glück wissen wir mittlerweile ganz gut, wie wir in Bangkok wohin kommen und unser Hotel, das Radisson Suites in einer der Seitenstraßen (Soi) der zentralen Sukhumvit Road, ist mit dem Airport Link und der BTS, besser bekannt als Skytrain, einfach und unkompliziert zu erreichen. Wir bleiben nur eine Nacht in Bangkok und reisen direkt weiter nach Hanoi, deshalb und weil wir zufälligerweise gleichzeitig da sind wie Freunde von uns, bleiben wir in einer für uns schon eher fancy Unterkunft.
Fix geht es noch etwas Essen, nämlich in das nicht weit entfernte “Cabbages and Condoms”. Das scheint eine Kette zu sein, jedenfalls gibt es Thailand mehrere Restaurants und sogar Resorts, aber auch in anderen Ländern. In Thailand zumindest unterstützen die Restaurants die Nichtregierungsorganisation PDA (Population and Community Development Association) und wollen über die Vorteile von Kondomen für Familienplanung, Sicherheit und Gesundheit aufklären.
Daher ist die Dekoration zu einem erheblichen Teil aus Kondomen gefertigt und auch beim Bezahlen bekommt man Kondome geschenkt. Nebenbei hat das Restaurant aber auch eine wunderbare Atmosphäre und sehr gutes Thai-Essen. Leider macht es relativ früh zu, so dass wir weiterziehen mussten.
In Bangkok bietet sich der Besuch einer Rooftop-Bar an. Vor drei Jahren waren wir ja bereits in einer (Link), aber die hätte wir mit Sicherheit nicht wiedergefunden. Daher haben wir eine nahe des Hotels ausprobiert, die “Above11”. Diese bot um die späte Uhrzeit (ca. 23:30) genügend Platz, so dass wir nicht anstehen mussten und hatte eine wahnsinnige Cocktailauswahl. Die Preise sind zwar europäisch, aber es lohnt sich wegen des Ausblicks, auf dem man übrigens selbst auf dem Klo nicht verzichten muss, und der Qualität der Cocktails definitiv.
So landen wir auch erst ca. um 2 Uhr nachts Ortszeit im Bett und schlafen am nächsten Tag gediegen aus. Der Jetlag hält sich in Grenzen, schnell auschecken und dann noch mal ab auf die Suche nach einem Rasierer, denn Marcus hat seinen vergessen und bei dem veritablen Bart sind vier Wochen ohne Trimmer nicht drin. Die Mall “Terminal 21” ist nur wenige Gehminuten entfernt, wir versuchen mal unser Glück, finden es aber nicht. Dafür gibt es ein Wiedersehen mit den bereits im letztem Jahr hochgelobten japanischen Klos.
Barttrimmer zu finden ist in Bangkok gar nicht so einfach stellen wir fest, Thais haben ja auch eher wenig Bartwuchs, aber schließlich werden wir in einer anderen Mall fündig; dort haben wir vor ca. 3 Jahren bereits unsere kleine Digicam gekauft. Als Belohnung geht es erstmal frühstücken, im “Chu Chocolate”, hier waren wir ebenfalls letztes Jahr bereits.
Dann wird es auch schon Zeit für uns zum Don Muang Flughafen zu fahren, mit unserem Lieblingsbus A1/A2 geht das gewohnt fix und verbringen noch einige Zeit dort, wobei wir feststellen, dass der internationale Abflugbereich deutlich karger ausgestattet ist als der nationale.
Der Flug nach Hanoi dauert ca 1,5 Stunden uns so ist es beim Landeanflug bereits dunkel. Im Gegensatz zu unserem letzten Besuch in Vietnam vor 3 Jahren brauchen wir diesmal kein Visum sondern bekommen ein 15tägige Einreiseerlaubnis so. Das erleichtert den Besuch erheblich. Vom Flughafen in die Innenstadt bzw. bis zum Hauptbahnhof fährt die Linie 86, ein auffälliger orangener Bus mit Wifi, der gut ausgeschildert ist und etwas mehr als 1€ kostet. Unser Hotel ist vom Hauptbahnhof gut zu Fuß zu erreichen, trotzdem ist es bereits nach 11 Uhr abends als wir unser Zimmer beziehen. Ab ins Bett und schlafen!


