Etwa 1,5 Jahre hat es uns in Deutschland gehalten, dann hat uns die Reisekrankheit wieder gepackt. Da wir dieses mal nur drei Wochen vom Jahresurlaub Zeit haben, um zu reisen, mussten wir zum einen ein Ziel wählen, welches sich nicht nach Massentourismus anfühlt, jedoch relativ schnell zu erreichen ist. Unsere Wahl fiel auf Thailand. Zudem mussten wir viel mehr vor Antritt der Reise buchen, denn Flexibilität erkauft man sich meistens mit mehr Zeitbedarf und Zeit haben wir dieses mal leider keine.
Wir starten unsere Reise am 27.12. direkt nach Weihnachten und machen uns auf in Richtung Amsterdam. Denn Flüge aus Amsterdam sind oftmals deutlich günstiger als von Düsseldorf oder Frankfurt. Und von Köln aus sind wir in nur 2:45h bereits in der niederländischen Hauptstadt. In Amsterdam gönnen wir uns eine Obelix-Portion Pommes und nächtigen im “Botel”. Dort waren wir vor 5 Jahren bereits einmal. Es ist relativ günstig und per Fähre von Amsterdam Centraal ganz gut erreichbar. Es hat sogar seit unserem letzten Aufenthalt angebaut. Die Buchstaben B-O-T-E-L sind nun überdimensional auf dem schwimmenden Hotel sichtbar, das sind übrigens auch bewohnbare Zimmer (Leider nur außerhalb unserer Preis-Range).
Am nächsten Morgen geht es zum Schipol Airport. Traditionell sind wir viel zu früh dort, etwa 3,5 Stunden vor unserem Flug. Einchecken können wir dennoch bereits. Wie auch auf unseren Weltreise-Flüge haben wir auch dieses mal wieder Emirates als Fluggesellschaft gewählt. Die kosten zwar ein paar Euros mehr als z.B. AirChina, aber wir waren mit allen vergangenen Flügen sehr zufrieden und setzen auf das Gesetz der Serie.
Vor dem Abflug kaufen wir uns noch ein Portemonnaie, in welches wir die verbleibenden Euros füllen sowie einen McKroket und ab geht die Post. Etwa 6 Stunden nach Dubai, dann zwei Stunden Aufenthalt und nochmal etwa 6 Stunden nach Kuala Lumpur. Um es kurz zu machen: Beide Flüge waren sehr angenehm. Der Erste war im A380, der Zweite in einer Boeing 777. Der Vorteil an letzterer ist, dass es dort in der letzten Reihe 2er-Sitze gibt. Yeah! ![]()
Conny kann auf dem Flug tatsächlich ein wenig schlafen, Marcus sieht sich insgesamt 4 Filme an (unter anderem San Andreas und der Marsianer). Und schwupps sind wir in Kuala Lumpur. Gerädert ist man nach so einem Flug jedes mal ein wenig, im Moment der Landung ist man aber stets so erwartungsfroh, dass die Müdigkeit plötzlich komplett weg ist. Wir fahren also per KLIA-Ekspres in die Stadt, denn unser Hostel für eine Nacht ist direkt am Bahnhof. Wir hätten auch am Flughafen bleiben können, denn unser Flug geht am nächsten morgen um 8:30 Uhr, wir hatten jedoch vor, abends noch einmal lecker malaysisch oder indisch essen zu gehen und das kann man natürlich besser in der City. Unser Hostel finden wir fix und checken kurz ein, bevor wir uns noch das erwähnte Abendessen suchen. Lecker lecker. Feels good to be back in Asia. Fast jedes Land hier in Asien hat ja seine eigene Küche und es gibt in jedem Land eine ganze Liste von sensationellen Gerichten. Liebe geht bei uns ja bekanntlich durch den Magen.
Vor 19 Uhr waren wir wieder zurück in unserem Hostel und so langsam meldete sich die Müdigkeit zurück. Unser Zimmer war zwar sehr basic (Wände nicht bis zur Decke, keine AC, nur zwei Matratzen auf dem Boden, Licht nur für den gesamten Flur), für eine Nacht sollte es dann doch reichen. Wir schliefen schon zeitig ein, jedoch war ab ca. 22 Uhr im Hostel stets etwas los und an Schlaf war nicht mehr zu denken. Um halb vier hatten wir auch keinen Bock mehr zu versuchen einzuschlafen und sind stattdessen duschen gegangen und dann zum Bahnhof. Eine Zugfahrt später waren wir am Kurzstreckenterminal in Kuala Lumpur, KLIA2. Hier war die Hölle los. So früh am Morgen!
Wir checken fix ein und freuen uns darauf, Abends auf Koh Lipe zu sein!


