Monatsarchiv: Mai 2014

Australien–Mit Ben in Tasmanien

Nun also in Launceston. Von dieser Stadt hatte ich vorher noch nicht mal gehört. Vom Flughafen fahren Ben und ich gen Stadt. Ben hatten wir ja damals in China kennengelernt und er hatte uns damals eingeladen, ihn zu besuchen. Bisher hatten das schon zwei unserer China-Gruppe gemacht, ich war dann jetzt der dritte und bin sehr dankbar, diese Möglichkeit zu haben. Wann kann man schon mal mit einem Local durch Tasmanien?!

Wir fahren erstmal zum Proberaum seiner Band “John Johnson and the Johnsons”, denn er muss noch ne Stunde üben, bevor wir zu ihm nach Hause fahren. Ich finde das ganz cool, sitze mit Ohrstöpseln in der Ecke und höre mir die Mucke an. Gefällt mir. Schön rockig. Ein leicht komischer Moment war dann allerdings, als der Sohn seines Bassisten neben mir anfing wie Miley Cyrus den Hintern zu schwenken und auch anfing sich selbst draufzuhauen. Kein Plan, wie ich darauf hätte reagieren sollen. Ich konnte mir das lachen nicht verkneifen und auch die Band hatte arge Schwierigkeiten ihren Song vor lachen durchzuziehen.

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Nach ner knappen Stunde geht es dann zu Ben nach Hause. Hier gab es für mich dann ein leckeres Steak Dinner. Auch die Bandmitglieder und der Mitbewohner von Ben waren noch dabei und so war es auch ein interessanter und gemütlicher Abend.

Am nächsten Tag starten wir so gegen 8 Uhr. Kurzer Stopp um Früstück zu kaufen (Sausage Rolls!) und dann geht es weiter zum Wandern. Unser Ziel sind die Liffey Falls, die bekanntesten Wasserfälle in Tasmanien.Leider wandern wir die ganze Zeit mit Regen, denn das Wetter in Tasmanien freut sich wohl nicht über meine Anwesenheit hier. Auf dem Weg erklärt mir Ben viel über Flora und Fauna. Er kennt erstaunlich viele Pflanzen- und Vogelarten. I’m impressed.

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Schließlich erreichen wir die Liffey Falls nach einer knappen Stunde und ich bin baff. Wir hatten ja schon ein paar Wasserfälle gesehen auf unserer Reise, aber diese sind nochmal was besonderes. Vorallem weil sie über mehrere Stufen nach unten fallen. Schnell ein paar Fotos mit Bens Handy und dann geht es schon zurück.

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Wir gönnen uns ein kurzes Päuschen am Auto, bevor es dann weiter geht nach Caveside. Der Name kommt nicht von ungefähr, hier gibt es unzählige Höhlen, die alle miteinander verbunden sind. Viele liegen auf Privatbesitz, andere sind in Nationalparks frei zugänglich. Und frei zugänglich heißt nicht mit Guided Tour oder so, sondern einfach für jeden offen. Wir greifen uns dicke Jacken, Mützen und Taschenlampen und klettern in eine der Höhlen.

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Ben war hier wohl als Kind oft drin, es muss der Knaller sein in so einer Umgebung aufzuwachsen. Einige Bereiche der Höhle sind durch den Regen voller Wasser, aber das ist nicht so richtig schlimm. Es gibt immer einen Alternativweg, der nicht vollgelaufen ist. Und so verbringen wir bestimmt eine Stunde unter der Erde, bevor wir durch irgendeinen unscheinbaren Spalt an der Wand wieder an der Oberfläche auftauchen. Cool.

Wieder sitzen wir ein bisschen in der Heckklappe von Bens Subaru und quatschen über dies und das, als plötzlich ein Ranger-Fahrzeug an der Höhle vorbei fährt. Schnell ein den Wagen und losfahren, denn wir haben keine Tickets für den Nationalpark. Oh oh.

Alles kein Problem, der Ranger war anscheinend auch an anderen Dingen interessiert. Wir fahren trotzdemlos zu unserem nächsten Ziel: Dem Trowunna Wildlife Park. Der Park ist so ein bisschen was wie ein Krankenhaus für komische Australische Tiere. Alles was so typisch Australisch ist und auf irgend eine Art und Weise verletzt ist, wird hier aufgepeppelt und dann wieder freigelassen. Direkt nach dem Eintreten kommen wir ein paar Kängurus sehr nah. Ich bin schon ganz aufgeregt, weil ich noch nie so nah dran war. Ben war aber schon diverse male hier und schreitet ganz langsam auf die Kängurus zu und fängt an diese an der Brust zu streicheln. No way! Die lassen das mit sich machen? Wie cool! Wir streicheln die nächste Viertelstunde erstmal alle möglichen Kängurus. Wenn man sie an der Brust streichelt, legen die auch ihren Kopf in den Nacken und machen bummelige Geräusche. Unglaublich niedlich!

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Wir schauen uns tasmanische Teufel an, Wombats und diverse Vogelarten. Die sitzen aber alle in ihren Gehegen und rennen nicht so frei rum wie die Kängurus. Relativ viel Zeit haben wir bei einem Wombat verbracht, der wohl irgend eine Krankheit hat, die ihn dazu zwingt sich ständig zu kratzen. Armer Junge. Wombats sind übrigens erstaunlich groß. Ich habe mal einen Wombat gesehen, der war aber deutlich kleiner. Die Tasmanischen Teufel in freier Wildbahn haben alle eine Art “Gesichts-Krebs”, der sie langsam ausrottet. Alle hier in Gefangenschaft sind gesund und munter. Das ist wohl ein Regierungsprogramm um die kleinen Biester zu retten. So ein tasmanischer Teufel ist übrigens ein kaum beschreibliches Tier. Sehr komisch insgesamt. Irgendwo steckt da ein Hund mit drin, aber irgendwie auch nicht. Geräusche machen sie auch, und zwar fauchen sie sich gegenseitig an.

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Wir waren gerade im Begriff zu gehen, als uns ein Tierpfleger mit einem Baby-Wombat entgegenkommt. Ob wir den nicht mal auf den Arm nehmen wollen, fragt er. Das meint er nicht ernst?! Doch! Und zack habe ich einen leicht verschlafenen Baby-Wombat auf dem Arm.

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So ein Wombat hat übrigens am unteren Rücken eine harte Hornhaut-Platte, die er in seiner Höhle nach oben Streckt, um sich zu schützen. Die fühlt sich total komisch an. Ansonsten hat der kleine Kerl relativ lange Krallen und hat sich wenig bemüht zu bewegen. Er war noch relativ warm, ich denke mal dass er bis eben geschlafen hat.

Wo wir doch schonmal da sind, meint der Pfleger, sollten wir doch auch mal einen tasmanischen Teufel angefasst haben. Oha. Ich weiß noch nicht, ob ich mich das traue. Die Viecher sind dafür berühmt, unberechenbar zu sein und können mit ihrem Kiefer eine größere Kraft ausüben als Krokodile. Eine falsche Bewegung und der Finger ist ab. Es handelt sich glücklicherweise auch hier um junge, von Hand aufgezogene tasmanische Teufel. Wir dürfen auch nur den unteren Rücken anfassen. Das Gesicht oder der Brustbereich sind zu gefährlich, denn dann hackt er zu.

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Wow, das war mal grandios! Wir quatschen mit dem Pfleger noch ein wenig über tasmanische Teufel und den Park und machen uns dann auf dem Heimweg, denn es wird schon dunkel. Zur Feier des Tages gibt es Abends Würschtl und außerdem lerne ich Bens Freundin Emma kennen. So viele Eindrücke und keine Zeit zu bloggen, das muss ich dringend bald nachholen.

Der Morgen beginnt wieder so um 8 Uhr. Wieder holen wir kurz Frühstück und los gehts. Eigentlich wollten Ben, Emma und ich heute zu Cradle Mountain. Das ist wohl der größte und spektakulärste Berg hier in der Gegend, das Wetter spielt aber nicht so richtig mit. Es ist nebelig und es nieselt die ganze Zeit. Verdammt. Bens Alternativplan: Devils Gullit. Das ist wohl ein ziemlich hohes Kliff, wo der Wind so pfeift, dass es sich wie Dämonen anhört. Huh, das klingt gut, machen wir doch einfach das.

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Auf dem Weg wird uns aber ziemlich schnell klar, dass wir auch dort wenig sehen werden. Oha. Wir fahren trotzdem hin, man kann es ja mal probieren.

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So richtig viel sieht man dann tatsächlich nicht. Auch kein Cradle Mountain, der von hier aus normalerweise gut zu sehen ist. Es pfeift auch kein Wind und somit bleiben die Dämonen heute wohl ruhig. Schade. Wir schwingen uns ins Auto und fahren den Mersey River entlang.

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Hier in Tasmanien gibt es ja unglaublich viele Nationalparks, hier ist einer davon. Für eine kleine Pause halten wir an einem Staudamm, ein paar Meter entfernt davon sehen wir ein Schnabeltier durchs Wasser paddeln! Im Februar haben wir ja in Queensland leider keins gesehen!

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Inzwischen knurrt uns allen der Magen ein wenig. Es geht zu einem 50er-Jahre Café hier in der Gegend. Original mit vielen Memorabilia und 50er Jahre Musik. Ich esse einen “Hot digitty dog” und bin happy. Cooler Laden.

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Wir beschließen, unsere Outdook-Aktivitäten nun am frühen Nachmittag zu beenden. Der Regen wird nicht besser und in dem ganzen Nebel lassen sich auch die meisten Sehenswürdigkeiten nicht so richtig gut betrachten. Stattdessen leihen wir den Film Platoon aus und pflanzen uns gemütlich auf die Couch in Bens Haus. Auch mal cool, habe ich seit Monaten nicht gemacht! Ein grandioser Film übrigens, gerade wenn man schonmal in Vietnam gewesen ist. Auf Platoon folgt leckeres Beef Stroganov und der Film “Colony” mit Laurence Fishburn. Ein schlechter Film. Gute Nacht.

Heute mal etwas länger schlafen. Dann geht es Frühstücken beim Donut King. Dort arbeitet nämlich Bens Freundin. Ich gönne mir fiese Custard-Gefüllte Leckereien. Bloß nicht auf die Kalorien gucken, die sind nämlich direkt mit angegeben. Der Besitzer ist übrigens in Berlin geboren und philosophiert zwischendurch über Berliner Pfannkuchen. Deutsch kann er aber nicht mehr. Smiley

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Wir ziehen nach dem Frühstück weiter zur Cataract Gorge. Diese Schlucht wird hier in der Regel nur “The Gorge” genannt, weswegen keinem der Name Cataract Gorge einfällt. Die Gorge liegt quasi mitten in Lanceston.

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Ich würde das Ganze mal als Naherholungsgebiet bezeichnen. Wir machen einen kleinen Spaziergang über ein paar “ZigZags” und landen in einem kleinen Café mit einigen Pfauen.

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Hier gönnen wir uns jeder zwei Scones. Scones habe ich ja auf der Reise lieben gelernt. Diese waren auch wirklich außergewöhlich gut, wie die folgende Bildserie beweist:

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Auf dem Weg zurück zu Bens Haus machen wir noch kurz Stopp in der Tierhandlung, denn Ben möchte sich 4 Goldfische für seinen Teich kaufen. In dem Laden gibt es allerhand komische Dinge, mein Favorit habe ich aber leider nicht als Foto: Eine Prinzessin Leia Perücke für Katzen. Wir benennen die Fische und Ben lässt sie frei. Bens Katze Sam könnte nicht weniger interessiert sein.

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Noch ein bisschen Fotos gucken und quatschen und dann bringt mich Ben zum Flughafen. Ich bin echt glücklich, dass ich hier ein paar Tage mit Ben verbringen durfte. Nicht nur ist Tasmanien ein cooler Ort auf der Welt, Ben ist auch ein grandioser Guide, Gastgeber und Kumpel! Thanks for having me Ben! See you soon!

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Mein Flug hebt pünktlich ab und ist sogar etwas zu früh in Melbourne. Ich organisiere mir noch kurz eine Pizza (Camembert + Chicken) und verziehe mich in mein Hostelzimmer. Morgen dann also der letzte Tag der Weltreise.

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Australien–Von Auckland über Melbourne nach Launceston

Aus dem Paradies Fidschi kommend lande ich nach drei Stunden Flug wieder in Auckland. Einreise und Bio-Hazard-Controls lasse ich schnell über mich ergehen, letztes mal haben wir ja einige Stunden hier verbracht. Ich organisiere mir ein bisschen was zu essen (na klar, Mc Donalds!) und fahre mit dem Shuttlebus ins Holiday Inn. Das habe ich mir für die eine Nacht, die ich hier verweile mal gegönnt. Dort werde ich mit gratis WLAN, einem Late-Checkout am Folgetag und zwei Kissen zur Wahl auf meinem Bett begrüßt. Immernoch meine Lieblingshotelkette. Ich verbringe den Abend mit Bloggen, Baden und Musik hören, muss auch mal sein. Die Nacht war top und ich habe endlich mal wieder richtig lange geschlafen!

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Am nächsten Tag muss ich ja erst Mittags auschecken, also alle Annehmlichkeiten eines echten Hotels nochmal nutzen! Eine echte Dusche, ein kleiner Schreibtisch. Strom für alle Geräte!

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Der Flug im A380 war ruhig und angenehm, die Mahlzeiten bei Emirates sind ja auch immer sehr gut. Ich gönne mir Die Filme “Thor” und “Escape Plan” im Flugzeug und fange den Film JOBS an, bis Melbourne sind es knapp 4 Stunden Flugzeit. Die Abfertigung am Flughafen gelingt in Rekordzeit und schon kurze Zeit später stehe ich wieder vor dem Claremont Guesthouse, da waren wir im Januar schonmal. Es fühlt sich ein bisschen komisch an, wieder hier zu sein, vorallem ohne Conny.

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Zwei volle Tage habe ich hier nun. Den ersten Tag verbringe ich damit, nochmal durch die Stadt zu bummeln. Ich starte am Federation Square und ende irgendwie in Harbour Town.

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Wo ich schonmal da bin, schaue ich mir ein paar Klamotten im Sale an und nehme sogar zwei Pullis mit. Es soll ja ein bisschen kalt sein in Tasmanien.

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Ein Schokohörnchen und ein Eistee in der Sonne später schlendere ich zurück zur Straßenbahn und fahre weiter zum St. Kilda Beach. Von dem hört man immer viel positives, aber letztes mal haben wir es nicht geschafft, dorthin zu fahren. In der Tat ist das schon sehr malerisch hier. Vom Pavillion vom Anfang des letzten Jahrhunderts über die hübsch aufgemachte Strandpromenade bis zum berühmte Luna Park verströmt der ganze Ort einen Flair längst vergangener Zeiten, ich finde das ganz witzig und genieße sowohl die Atmosphäre als auch die Herbstsonne. Abends bin ich früh im Bett, morgen will ich früh los.

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Früh ist ja immer interpretationssache, aber um 8 Uhr bin ich unterwegs. Mein Ziel sind die Queen Victoria Markets. Hier war ich mit Conny ja auch schon gewesen, damals haben wir uns aber kaum etwas gekauft, da wir noch so viele Reisestopps vor uns hatten. Diesesmal gönne ich mir wenigstens zwei Kleinigkeiten: Dicke Socken für Tasmanien und Schafsfell-Hausschuhe, die wollte ich schon immer haben! Smiley

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Ich schlendere viel durch die Marktstände, gönne mir zwischendurch ein paar Churros (déja-vu?) und bin am frühen Nachmittag wieder im Hostel um ein bisschen zu pausieren. Abends gönne ich mir dann nochmal ein Abendessen im “Soda Rock”-Diner. Auch da waren Conny und ich im Januar schon gewesen, aber ich bekomme einfach nicht genug von diesem coolen 50er-Jahre Stil. Beste Dining-Experience ever!

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Vielleicht ist es ganz gut, dass es solche Läden bei uns nicht gibt, sonst wäre ich dauernd so vollgefressen wie jetzt. Abends noch ein bisschen mit der Heimat texten und dann ab ins Bett, morgen geht es nach Tasmanien!

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Aufstehen, Frühstück, Auschecken und dann heißt es schon “Goodbye Claremont Guesthouse”! Zweimal da gewesen, zweimal war alles top! Wenn ich nächste Woche nochmal für eine Nacht nach Melbourne komme, bleibe ich aber in Bahnhofsnähe. Erste Aktion des Tages: Alles was ich so an Münzen aus anderen Ländern bei mir habe, spende ich der UNICEF. Das kann man in allen Filialen der “Commonwealth Bank” erledigen. Es waren vermutlich nicht mehr als etwa 10 Dollar, aber besser als nichts!

Weiter geht es in die Stadt, zur SouthernCross Station und von dort weiter zum Flughafen. Ich bin wieder einmal viel zu früh am Flughafen, diesesmal sogar so früh, dass der Checkin-Automat mir einen This-Is-Not-A-Boardingpass ausspuckt. Cool.

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Der Flug ist kurz und angenehm. Neben mir sitzt eine Australierin mit österreichischen Wurzeln, mit der ich mich gut unterhalte. So vergehen Flüge immer am besten. Ich komme pünktlich in Launceston an, schnappe meinen Rucksack und renne direkt Ben in die Arme, der mich vom Flughafen abholt. Das letzte Weltreiseabenteuer kann beginnen!

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Fidschi–Absolute Entspannung auf Tavewa

Nach zwei Nächten geht es heute schon weiter. 10:30 Uhr holt uns das Boot ab von Wayalailai. Uns? Jawoll, denn all die netten Menschen, die ich in den letzten Tagen hier kennengelernt habe verlassen die Insel mit mir.

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Wir haben also noch ein paar nette Stunden auf dem Boot, bevor alle anderen sich ins “White Sandy Beach” Resort verabschieden. Ich fahre erstmal ohne meine Bekanntschaften weiter, macht aber nix, das war ja der Plan!

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Nach drei Stunden auf dem Boot und wieder unzähligen traumhaften Stränden an denen das Boot gehalten hat, gehe ich dann auch von Bord. Bei manchen Ressorts sind es schonmal 30 Leute, die dort von Bord gehen, bei meinem sind es nur 3 (Ein Pärchen aus Neukaledonien und ich). Cool. Der Laden heißt “Otto and Fanny’s”, liegt auf der Insel Tavewa und soll wohl total entspannt sein.

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Nach dem Einchecken bestätigt sich der Eindruck, hier ist es paradiesisch. Ich residiere ein einer traditionellen Fiji-Hütte, Hängematte direkt davor, Wellen hört man vom Bett aus. Perfekt! Es gibt hier wohl auch nur 3 oder 4 Hütten, momentan sind insgesamt 5 Personen im Resort.

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Ich gönne mir viel Zeit in der Hängematte, unterbrochen vom Abendessen und von einem soliden Sonnenuntergang. Ich gehe früh ins Bett, morgen will ich zum Sonnenaufgang unterwegs sein.

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Um 5:30 Uhr klingelt der Wecker. Happy Birthday myself! Ab zum Sonnenaufgang. Ich baumele zur aufgehenden Sonne in der Hängematte und genieße den Moment. Alleine bin ich auch nicht, ein Hund aus dem Fiji-Dort hat sich zu mir gesellt und döst noch ein bisschen.

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Der Sonnenaufgang war auch solide, durchaus Geburtstagstauglich, ebenso wie das anschließende Frühstück.

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Danach verbringe ich den Vormittag wieder in meiner geliebten Hängematte. In dem Bananenpalmen-Wald hier ist es aber auch einfach traumhaft.

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Nur aufpassen muss man, dass man nicht von Kokosnüssen erschlagen wird. Das ist aber so ziemlich auch die einzige Sorge, die man hier hat!

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Den frühen Nachmittag verbringe ich mit Schnorcheln. Direkt um die Ecke vom Resort ist ein kleines Riff und hier gibt es massig lebendige Korallen und ich habe mindestens 50 verschiedene Fischarten gesehen! Unglaublich! Ich übe mich ein wenig in Luftanhalten und bleibe stets eine knappe Minute am Meeresboden bei einem Schwarm schwarz/weißer Fische, bevor ich wieder auftauche. Irre. Ich sitze den Rest des Nachmittags am Strand und blinzele über die hellblaue Bucht hinweg in die Sonne.

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Als diese weg ist, mache ich mich auf den Weg, den höchsten Berg der insel zu besteigen und von dort den Sonnenuntergang zu sehen. Zumindest den Anfang davon. Ich finde eine dicke fette Muschel auf dem Weg und verlaufe mich direkt einmal. Ein kleiner Fidschi-Junge hilft mir zurück auf den Weg, ich bedanke mich per Fistbump. Absolut bemerkenswert ist, dass der kleine nahezu perfektes Englisch spricht!

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Ich laufe im Sprint den Berg hoch, man gönnt sich ja sonst keinen Sport. Oben treffe ich eine Gruppe Spanier, den den Berg mit lauter RnB-Musik beschallen. Soviel zum Thema Ruhe und Frieden also. Ich will mich nicht lange rumärgern, mache ein paar Fotos und begebe mich direkt auf den Rückweg. Die Gruppe auf dem Berg kommt übrigens vom zweiten Resort auf der Insel, “Coral View”, eines der größten hier auf Fidschi. Nicht so mein Ding.

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Am Strand bietet sich noch ein farbenfroher Himmel, bevor ich ohne Umwege zum Abendessen und dann wieder in meine Hängematte schreite. Ich liege noch ein bisschen wach, schaue mir die Sterne an und habe stets einen Blick auf die Kokosnüsse über mir, man will ja nicht erschlagen werden. Es war schon ein besonderer Tag.

Ich schlafe am letzten Insel-Tag etwas länger und checke nach dem Frühstück aus. Danach ruft wieder meine Hängematte. Ich habe in 7 Monaten Weltreise ein Buch beendet, dann noch eins in Nadi und jetzt noch ein weiteres. Herrlich.

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Um 13:30 Uhr kommt das Boot und nimmt mich mit, auf diesem verbringe ich die nächsten 5 Stunden. Abends bin ich wieder in Nadi, zu meiner Freude dieses mal in einem eigenen Zimmer! Noch schnell eine Pizza und ein bisschen Bloggen, der Flug am nächsten Morgen geht um 9:30 Uhr!2014-05-12 06.33.05 2014-05-12 09.05.42

Fidschi verabschiedet mich mit frischen Pancakes und fijianischer Musik und Gesang! Ich will hier bleiben! Naja, zumindest wiederkommen möchte ich! Auf nach Auckland!

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Fidschi–Welcome to Wayalailai (aka paradise)

Tja, dann muss ich jetzt wohl ohne Conny weiter. Das Wissen, dass es nach Fidschi geht, macht den Umstand nur leicht besser. Mit Fiji Airways ist man in drei Stunden in Nadi, dem Touristenhub von Fiji. Der Flug war okay, überall natürlich wieder Deutsche. In Nadi geht es dann fix mit dem Bus zum Hotel, denn eine Nacht verbringt man hier stets auf dem “Festland”, bevor es raus auf die Inseln geht. Das Boot geht morgen früh. Ich verbringe den Abend damit, ein paar Fotos am Strand zu machen und dann doch tatsächlich das zweite Buch dieser Reise zu beenden.

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Ich verbringe die Nacht hier in einem Dorm mit vier Mädels (3 aus Schweden, 1 aus Deutschland). Das mit dem Dorm war aber vielleicht keine so brilliante Idee, es vergeht kaum mal eine komplette Stunde in der Nacht, wo nicht eine der Damen irgendwas lautes tut. Entweder wird geredet oder es werden Dinge gesucht oder es wird auch einfach mal um 3 Uhr morgens geduscht. Naja, was will man machen.

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Um 6:30 Uhr morgens gibt es French Toast zum Frühstück und dann gehts zum großen gelben Boot, dass mich zu meiner ersten Insel bringt: Wayalailai. Ich werde hier zwei Inseln sehen und auf jeder für zwei Nächte bleiben, dann geht es zurück nach Nadi.

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Beim Boarding des Bootes lerne ich Doris und Franzi kennen, die beiden Mädels fahren zufällig auf die gleiche Insel wie ich. Cool, dann kenne ich da jetzt wenigstens schonmal Leute. Ich bin es überhaupt nicht gewohnt, alleine unterwegs zu sein und bin erstmal überrascht mit wie vielen Leuten man so ins Gespräch kommt.

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In den zwei Stunden auf den Boot fahren wir an absoluten Trauminseln vorbei. Das glaubt mir keiner, wie paradiesisch das hier so ist. Am liebsten wäre ich schon ausgestiegen und einfach irgendwo hier geblieben!

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Nach zwei Studen sind wir dann auch pünktlich am Ziel. Wayalailai ist nicht ganz so klein wie die vorherigen Inseln, aber alleine die Farben des Wassers und des Strandes lassen einen träumen. Die Insel ist an einem großen Felsbrocken zu erkennen. Alle Inseln hier sind übrigens vulkanischen Ursprungs, wie könnte es anders sein.

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Wir werden samt Gepäck mit einem kleinen Bötchen zum Strand gebracht und hier passierte dann auch der bisher tollste Moment dieses Reiseabschnitts: Vor der Kulisse von Sonne, Palmen, weißem Sand und strahlend blauem Wasser standen ein paar Fidschianer am Strand und haben für uns zur Ankunft gesungen. Wow, ich bin baff! Zur Begrüßung wird jeder per Handschlag begrüßt, mit mir von Bord gehen vielleicht 3 oder 4 Leute.

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Kurzes Wilkommensgespräch und ich darf in meine Hütte einchecken. Ich habe mir mal den Luxus einer eigenen kleinen Hütte gegönnt, für meinen 30. Geburtstag in einem Dorm zu bleiben, konnte ich nicht übers Herz bringen. Und die Hütte ist auch jeden Cent wert. Obwohl überall vorher stand, hier wäre alles sehr “basic”, finde ich die Hütte puren Luxus!

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Erster Akt des Tages: Ein wenig in den Hängematten am Strand liegen und…. nichts tun! Herrlich! So habe ich mir das vorgestellt!

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Generell ist die Insel traumhaft. Die Temperaturen liegen so bei 28 Grad, das Wasser hat etwa die gleiche Temperatur. Am Strand liegen vielleicht 3 Leute verteilt auf einen halben Kilometer.

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Das Resort rühmt sich quasi damit, sehr Öko, sehr klein und familiär zu sein. Das ist es auch. Das Dorf nebenan arbeitet allem Anschein nach geschlossen hier im Dorf und fast jeder kennt deinen Namen. Das habe ich so noch nirgends erlebt. Ich fühle mich wohl.

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Zu Mittag gab es ein bisschen Reis und ein paar Nudeln und nach ein bisschen mehr Chillen geht es am Nachmittag auf den höchsten Hügel der Insel. Wir starten so um vier Uhr, um rechtzeitig für den Sonnenuntergang dort zu sein. Ich will nicht lügen, es war schon ein bisschen anstrengend, aber nichts im Vergleich zu den Wanderabenteuern der letzten Monate.

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Die Aussicht belohnt auf jeden Fall jeden Schweißtropfen. Wir machen alle tausende Fotos und sitzen dann mit dieser grandiosen Aussicht einfach auf dem Felsen.

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Von hier oben kann man auch das Dorf sehen und auch unser Resort mit seinen kleinen Hütten direkt am Strand. Der Felsen auf dem wir stehen ist knapp 300m hoch. Das klingt jetzt erstmal nicht so viel. Aber ringsherum ist halt nur Wasser.

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Mit dabei außer Doris, Franzi und mir sind außerdem Lukas aus Österreich, Irina und Klaus (ein schwedisch sprechendes Pärchen aus Finnland) und zwei Kiwis, die bald Work&Travel in Deutschland machen.

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Unser Guide beschallt uns mit Miley Cyrus und zeigt uns Youtube Videos auf seinem Handy, etwas idyllischer hätte der Sonnenuntergang vielleicht schon sein können, aber spassig war es trotzdem.

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Als die Sonne dann fast weg war, heißt es Taschenlampen raus und wieder bergab. Der Weg war steil und rutschig, aber alle kommen unverletzt wieder nach unten. Vor dem Abendessen noch kurz im Meer abkühlen, bei Nacht und mit Sternenhimmel habe ich das auch noch nie gemacht! Das Wasser ist übrigens lauwarm!

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Vor dem traditionell fidschianischen Abendessen wird noch eine “Kava”-Zeremonie durchgeführt, wo jeder ein Schluck Kava, das ist so braunes Wasser, trinken muss. Schmeckt auch wie braunes Wasser. Die Speisen vom anschließenden Buffet wurden alle unter der Erde gegart und sind teilweise dann doch arg exotisch.

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Bei einem weißen “Stöckchen” können wir uns nicht entscheiden, ob es jetzt Fisch oder Frucht ist. Ich hätte ja auf Spargel getippt, die Finnen bestehen aber auf “minced fish”. Im Endeffekt hatte dann keiner Recht, es war eine Blüte und sie wächst hier überall. Schmeckt roh übrigens besser als gekocht.

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Nach dem Essen unterhält uns die “Entertainment Group” des Dorfes mit einigen Songs und Tänzen. Alles sehr sehr Südsee-Style, aber echt toll und kurzweilig.

Ein bisschen mitmachen muss man dann schließlich auch, zum Beispiel müssen die Leute jeder Nation ihre Nationalhymne singen. Wir haben Doris (aus Südtirol) und Lukas (aus Österreich) mal mit zu uns genommen, die wollten nicht alleine singen. Zum Abschluss ein bisschen Tanzen, bevor es mit ein paar Bier Fiji Bitter gemütlich wird. Ich glaube ich bin noch vor 23 Uhr im Bett.

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Der zweite Tag war nicht ansatzweise so ereignisreich wie der erste. Nach Ausschlafen und Frühstücken ging es schnorcheln. Hier gab es dann leider viele tote Korallen zu sehen, dafür aber Haie. WAS? HAIE?! Jau, hier gibt es die angeblich harmlosen White Tip Reef Sharks, mit denen man hier schnorchelt. Die werden von den Locals hier angeködert und alle Touris dürfen die Haie auch mal anfassen. Ich kein großer Fan von Anfassen (gerade bei Haien), ich gehe in der Regel nach dem Motto: Only leave footprints and bubbles, only take photos and memories. Spannend war es trotzdem, es waren dann 5 Haie um uns herum unterwegs. Fotos habe ich hier leider keine von, aber Lukas, vielleicht reiche ich die irgendwann noch nach.

Den Rest des Tages habe ich entweder in der Hängematte oder auf der Veranda meiner Hütte vor mich hingedöst, die Zeit will gut genutzt sein, denn morgen geht es schon weiter zum nächsten Resort.

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Neuseeland–Goodbye Auckland, goodbye Conny!

Wir wachen auf und es ist voll. Nicht nur unser Zimmer ist voller Kram, den wir aus dem Camper bereits herausgeholt haben, sondern das ganze Hostel ist voll. Viel zu voll für die kleine Küche und die wenigen Sitzmöglichkeiten. Also nur ein kleines Frühstück, den Camper weiter ausräumen und dann erstmal flüchten aus dem Chaos.

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Wir wollten eigentlich den Bus in Richtung City nehmen, um ein bisschen nach Souvenirs bummeln zu gehen, aber nachdem der Bus nach ewigem Warten nicht kommt, laufen wir so los. Ja, ich gebe es ja zu, es war meine Idee. Conny war dann auch wenig begeistert, als der Bus 2 Minuten nachdem wir losgelaufen waren, an uns vorbei vor. Oh well.

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Wir kämpfen uns durchs doch sehr urbane Auckland, das sind wir nach soviel Ländlichkeit in letzter Zeit garnicht mehr gewohnt. Mehrspurige Straßen, Stockender Verkehr und alles! Wir biegen in einen coolen Laden, der irgendwie alles rings um Musik anbietet und finden neben ein paar Souvenirs auch ein paar Kuriositäten.

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Wir kaufen mir danach noch schnell eine Badehose für Fidschi und dann geht es auch schon gen Unterkunft. Zurück zum Hostel fahren wir dann aber wirklich Bus. Dort räumen wir noch ein wenig im Zimmer und im Camper rum und brechen dann Abends, wieder mit dem Bus, nochmals in Richtung Innenstadt auf. Wir sind zum Essen mit Alice verabredet, die wir in China kennengelernt haben.

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Nach leckerem mexikanischen Essen und leckerem neuseeländischen Bier, ist es plötzlich schon spät und wir hauen uns satt und zufrieden nach einer unangenehm rasanten Busfahrt ins Bett.

Aufwachen wieder früh heute, denn wir sind noch ein letztes mal fleißig. Da die Waschmaschinen in unserem Hostel stets belegt sind seit wir hier sind, fahren wir einfach zur nächstgelegenen Selfservice-Laundry. Während sich unsere Wäsche im Kreis dreht, fährt unser Wagen nochmal durch die “Rub-A-Dub”-Waschanlage.

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Noch einmal durchsaugen, die Wäsche wieder ins Hostel bringen und schon sind wir auf dem Weg, unseren Camper wieder zu verkaufen. Wir haben ja beim Kauf bereits ein “Buyback” Agreement abgeschlossen, so dass wir ihn zu einem fixen Preis verkaufen können. Man könnte ihn sicher auf dem freien Markt für mehr Geld loswerden, braucht dafür aber auch mehr Zeit. Er hat uns wahrlich treue Dienste geleistet und wir haben ein paar Tränen in den Augen, als wir ihn bei Doro und Darren von KiwiCruiseControl (http://www.kiwicruisecontrol.co.nz) stehen lassen müssen.

Goodbye, alter Freund! Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann wieder!

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Den Weg zurück fahren wir mit dem Zug, so wie wir vor 8 oder 9 Wochen bereits mit dem Zug losgefahren sind, um unseren damals mit Spannung erwarteten Camper abzuholen. So schließt sich der Kreis. Auf dem Weg machen wir noch Halt im Supermarkt, damit Conny sich noch eine Schokolade für ihren langen Flug morgen kaufen kann, dann geht es zurück ins Hostel zum Rucksackpacken!

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Ein paar Dinge mussten dann hier auch dran glauben, zum Beispiel meine heißgeliebten Laufschuhe, die aber schon Auflösungserscheinungen vorweisen. Nicht trennen kann ich mich von meinem alten Gammel-Rucksack, er hat einfach zu viel erlebt und so reist er als Connys zweites Checkin-Gepäckstück nochmal mit! Ein treuer Begleiter in über 15 Länder inzwischen!

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Wir fahren mit dem sogenannten Airbus zum Flughafen, das ist relativ easy und sind natürlich viel zu früh da. Bis zum Einchecken, lassen wir den kleinen Rucksack noch vom Fachmann verpacken und setzen uns noch ein wenig in den Wartebereich.

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An dieser Stelle trennen sich nach 7 Monaten gemeinsamen Reisens unsere Wege. Conny fliegt heute nach Hause für die Hochzeit ihrer Freundin. Ich aber nicht, denn die Hochzeit ist am selben Tag wie mein 30. Geburtstag. Ich hatte mich lange darauf gefreut, diesen im Ausland zu verbringen und ziehe mein Vorhaben durch, für mich geht es heute nach Fidschi. Vielleicht der beste Ort für einen ruhigen Geburtstag. Dass der Abschied tränenreich und hart war, brauche ich glaube ich nicht detailliert zu erörtern, ihr habt ja alle gelesen, was wir gemeinsam erlebt haben und wie glücklich die letzten Monate für uns waren.

Travel safe, Conny! I will miss you!

Kategorien: Neuseeland | Hinterlasse einen Kommentar

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