Da sitzen wir also wieder mal in unserem Auto und machen uns auf zur Banks Peninsula. Diese Region ist ein riesiger inaktiver Vulkan, dessen Krater mittlerweile vom Meer geflutet ist.
Schon bald wird die Landschaft sehr grün und hügelig und wir schrauben uns quasi einmal auf den Rand des ehemaligen Kraters, um dann in ihn hereinzufahren.
Es ergeben sich wunderschöne Anblicke auf den Krater von der Straße. Dort unten, am natürlichen Hafen liegen einige äußerst pittoreske Orte, unter anderem das Städtchen Akaroa, wo wir heute bleiben. Generell haben die Orte hier noch recht viele französische Wurzeln, denn die Franzosen wollten auch einst ein Stück Neuseeland kolonisieren. Hat nicht geklappt.
Wir beziehen dann auch unser Zimmer in dem wunderschönen Hostel “Chez la mer” (weil es doch zu kalt wurde die letzten Nächte).Sehr niedlich und wir genießen einen Abend im Warmen und Privaten mit einer leckeren Mahlzeit. Wäsche machen wir auch noch.
Am nächsten Morgen leihen wir uns noch eins der Wanderprospekte des Hostels und machen uns auf den Weg der Skyline-Wanderung: 800m auf den Kraterrand hoch und wieder runter.
Der Weg ist dann auch ziemlich bald ziemlich steil aber wenigstens gewinnen wir so schnell an Höhe. Dabei wandern wir größtenteils über Weidewiesen. Es ist grün und sanft und wir haben die tollsten Blicke über den Vulkan bei dem schönsten Wetter.
Schließlich erreichen wir den Kraterrand, auf dem weit dann einige Kilometer entlang wandern.
Auf der einen Seite sehen wir den Pazifik, auf der anderen Seite sehen wir in den riesigen ehemaligen Krater herein.
Die Besteigung des höchsten Punktes des Kraters haben wir allerdings mal gelassen: der zweite Keplerausflug hat Marcus Knie dann doch etwas zu sehr zugesetzt.
Außerdem müssen wir ja heute auch noch weiter und die angegebenen 5-7 Stunde wollen wir dann doch nicht brauchen.
Also geht es bald wieder an den Abstieg, der sich gemächlich durch die grünen Hügel herunterschlängelt.
Unten angekommen gibt es als Belohnung ein Eis und dann geht es wieder in den Camper. Unser nächstes Ziel heißt Kaikoura und was macht man da? Wale gucken! Unsere Tour beginnt morgens um 7:15 und da wollen wir in der Nähe campen.
Leider erreichen wir den Campground erst bei Dunkelheit. Schnell ein paar Nudeln futtern und dann schlafen wir auch mal wieder zu Wellenrauschen ein.


