Neuseeland–Conny vs. Key Summit

Während Marcus zum zweiten Mal auf dem Kepler Track umherturnt, heißt es für mich erst mal ein wenig entspannen, Wäsche machen und den Camper ein wenig aufräumen. Am zweiten Tag konnte ich mich dann doch aufraffen und habe mich auch ein wenig körperlich betätigt.

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Für mich ging es zurück Richtung Milford Sound, denn auf halber Strecke liegt “The Divide”, der Startpunkt für mehrere Mehrtageswanderungen: Den “Great Walk” Routeburn Track, den Greenstone Track und den Caple Treck. Für mich soll es heute aber nur zum Key Summit gehen, der einen tollen Überblick über die umgebenden Täler bietet.

Der Weg geht gleich recht zügig bergan und führt zunächst durch Wald. Doch bald schon erreiche ich die Baumgrenze und es bieten sich die ersten Ausblicke.

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Der Weg zum Key Summit zweigt vom Routeburn Track ab und es geht in Serpentinen durch Buschland auf den Gipfel. Dort habe ich einen grandiosen Ausblick wie versprochen über die drei umgebenden Täler.

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Ich entdecke auch eine Toilette, von der man nach Erledigung aller Geschäfte wohl einen der spektakulärsten Ausblicke hat. Ich beschließe, den Gipfel mittels eines durch ein Prospekt beschriebenen Nature Walk zu erkunden.

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Im Video hört man aufgrund des Windes zwar so gut wie nichts, aber dafür seht ihr die tolle Aussicht. Man sieht vom Gipfel drei Täler: das Hollyford Tal, welches zur Milford Sound führt, das Greenstone-Caple-Tal, durch welches auch der Greenstone-Walk führt, und das Eglington-Waiau-Tal, welches Richtung Te Anau führt.

Rund um mich herum strecken sich beachtliche Berge in den Himmel, die sich immer mal wieder in Wolken verhüllen. Ich hoffe bei mir, dass Marcus auch soviel Glück mit dem Wetter hat.

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Auf dem Gipfel ist es recht feucht, einige Gebiete sind richtige Sümpfe, so dass man aufpassen muss, wohin man tritt. An anderen Stellen haben sich dicke Moosteppiche gebildet, die wunderschön in der Sonne glänzen. Schweren Herzens reiße ich mich von der Bergidylle los und hüpfe leichten Fußes wieder den Berg herunter.

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Ich fahre schnell wieder zurück nach Te Anau, wo ich Marcus vom Startpunkt des Kepler Tracks abholen will. Besser gesagt, ich gehe ihm entgegen und bin gespannt, was er so zu erzählen weiß. Etwa 3km im Wald finde ich ihn,-etwas erschöpft-, und bringe ihn zum Campground. Das war das Kapitel Te Anau für uns. Ab morgen geht es dann zurück Richtung Norden und damit auch schon ein wenig auf den Heimweg.

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