Neuseeland–Wanaka, Mount Cook und Queenstown

Heute wollten wir uns ja eigentlich noch die sogenannten Mirror Lakes und den Fox Gletscher im Ganzen anschauen. Doch schon die ganze Nacht hat es in Strömen geregnet und auch am Morgen kann man  keine 20m weit sehen. Da haben wir doch das erste Mal richtig Pech mit dem Wetter in Neuseeland! Für uns ist schnell klar: wir brechen die Zelte ab und machen uns auf den Weg auf die andere Seite der Alpen.

Wir machen uns also auf den Weg über den Haast Pass, – einem der niedrigeren Pässe über die Alpen, weil wir hoffen, dort bessere Wetter zu haben und vielleicht noch eine Wanderung mitnehmen zu können.

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Der Regen lässt tatsächlich schon etwas nach, als wir ein wenig ins Landesinnere Richtung Pass kommen und die Wolken wabern im Tal herum.

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Auf dem Weg gibt es einiges zu entdecken! Zum Beispiel Wasserfälle, die nach dem Regen natürlich ordentlich Wasser führen und einen Gebirgsfluss, dessen Wasser eisblau ist und den Pass herunterströmt.

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Bald nach dem Haast Pass kommen wir an einige der großen Seen, die hier im Süden der Südinsel sind. Das Wetter wird immer besser und uns bieten sich eindrucksvolle Panoramen.

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Am liebsten würden wir an jeder Ecke halten oder die Straße mit 20km/h befahren, aber leider müssen wir uns den Highway mit anderen störenden Individuen teilen, -Skandal! Wir genießen die Fahrt trotzdem.

Unser Ziel heißt Wanaka, eine recht große Stadt in den Ausläufern der Southern Alps.

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Sie liegt natürlich auch an einem dieser Seen und so schlängeln wir uns mit der Straße an den Bergen vorbei, mit einer solchen tollen Aussicht!

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Angekommen in Wanaka suchen wir das örtliche DOC Büro auf und informieren uns über das Wetter am nächsten Tag, den dann wollen wir eine kleine Wanderung am Mount Cook bzw. Aoraki (der Wolkendurchbohrer, ein wunderbar martialischer Name für einen Berg) machen. Es soll zwar Fisselregen geben, aber völlig schlecht soll es auch nicht werden.

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Da die Sonne hier in Wanaka tatsächlich wieder scheint, suchen wir uns schnell unseren Campingplatz mit Ausblick und fühlen uns wie vor ein Gemälde geparkt. Mit der Aussicht setzt Conny sich mit Wein in die Sonne und Marcus geht sogar noch joggen. Die schönste Laufstrecke seines Lebens

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Ob die Bewohner Wanakas überhaupt wissen, dass sie in so einer tollen Lage wohnen?

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Noch ein leckeres Abendessen und am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg zum höchsten Berg Australasiens. Er misst was in die 3700m und wir sind gespannt, ob wir seinen Gipfel heute überhaupt zu sehen bekommen.

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Zunächst ein mal geht es aber durch grüne bergige Landschaft und über einen weiteren Pass. Obwohl die Landschaft recht karg ist, gibt es recht viel Schafwirtschaft hier,- tatsächlich ist hier, wie überall auf Schildern hingewiesen wird, die Heimat der Merinoshirts von Neuseelands vielleicht bekanntestem Unternehmen Icebreaker.

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Und dann reißt der Himmel doch tatsächlich für ein paar Minuten auf und wir erhaschen einen Blick auf schneebedeckten Gipfel von Mount Cook. Juchu, damit haben wir eigentlich nicht gerechnet und fühlen und sehr glücklich, Also Conny zumindest.

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Nach einiger Gurkerei kommen wir dann endlich an unserem Startpunkt an. Es geht heute ins Hooker Valley (ja es heißt wirklich so). Bei besserem Wetter soll es da tolle Blicke auf Aoraki geben, aber so viel Glück haben wir dann auch nicht.

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Beschweren wollen wir uns aber auch nicht, denn immerhin sehen wir hier noch einige weitere Gletscher, die jedoch gerade stark am tauen sind. Wir hören es ein paar mal bedenklich grummeln, als wir durch das Tal wandern. Selbst bei dem durchwachsenen Wetter, bei dem man nur den Fuß von Mount Cook erahnen kann, ist der Weg übrigens noch stark frequentiert von Touristen.

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Nach circa 1:20 Stunde erreichen wir das Ziel: das Ende des Hooker Gletschers, der sich aus dem Eis speist, das oben auf Mount Cook draufliegt. Im Gegensatz zu Fox und Franz Josef eine wahrer Aha-Moment!

Der Anblick entschädigt dann auch für den einsetzenden Nieselregen, der uns auf dem Rückweg begleitet.

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Schnell ins Auto und auf nach Queenstown. Da wir relativ spät dran sind, nehmen wir auf dem Weg noch einen sensationellen Sonnenuntergang mit.

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Nach so einem beeindruckenden Tag haben wir natürlich ordentlich Hunger herangezüchtet. Infolge unseres diagnostizierten Burgerproblems haben wir auch sofort den weltbekannten Fergburgerladen ausgetestet.

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Was sollen wir sagen: er wird seinem Ruf gerecht. Falls ihr jemals nach Queenstown kommen solltet und guten Burger nicht völlig ignorant gegenüber steht: bitte esst ihn!

Queenstown ist ja eigentlich so etwas wie die Adrenalinhauptstadt. Angeblich wurde hier zum Beispiel das Bungeejumping erfunden und auch so gibt’s hier nichts was es nicht gibt. Das haben wir allerdings mal ignoriert und uns stattdessen um unseren in letzter Zeit etwas vernachlässigten Blog gekümmert und die nächsten Wochen geplant. Vielleicht kommen wir für den aufregenden Teil ja nochmal wieder. Wahrscheinlicher aber für den Fergburger Zwinkerndes Smiley.

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