3:30 Uhr klingelt der Wecker. Verdammt, ist das früh. Hilft alles nichts. Schnell anziehen und dann runter in die Lobby. Wir hatten mit dem Hotel ein kleines Frühstück um 3:45 Uhr und ein Taxi um 4 Uhr vereinbart. Wir hätten um die Zeit auch aufs Frühstück verzichtet, der nette Herr an der Rezeption bestand aber drauf. Na gut.
In der Lobby angekommen merken wir schnell: Das wird nichts mit Frühstück. Alles ist dunkel. Na gut, dann halt nicht, so richtig Hunger haben wir eh nicht. 15 Minuten bis das Taxi da ist, also setzen wir uns kurz in den dunklen Frühstücksraum. Beim Warten fällt es uns dann auf: Überall schlafen Hotelangestellte. Auf (!) der Rezeption und unter den Tischen im Frühstücksraum. Oha. Lieber leise sein. Wollen sie ja nicht unnötig wecken. Mussten wir dann aber doch, denn die Eingangstür war abgeschlossen und unser Taxifahrer wartete bereits vor der Tür mit offener Motorhaube (!?).
Wir haben es dann wie geplant pünktlich zum Flughafen geschafft. Der war aber noch zu. Erst um 5:15 Uhr machte er auf. Checkin und Sicherheitscheck ging hier relativ fix und unkompliziert. Dann ging es in unsere Propellermaschine nach Bagan.
An Bord gab es dann auch grandiosen Service und gutes Frühstück. Geflogen sind wir übrigens mit Air Bagan, die wir damit auch uneingeschränkt empfehlen können. Etwa eine Stunde sind wir geflogen, bis wir am winzigen Airport von Bagan angekommen sind. Eine Taxifahrt später sind wir auch schon im Hotel und sind begeistert!
Unser Hotel hat einen guten 4-Sterne Standard würde ich mal sagen und sogar einen Pool. Conny hat sich erstmal noch ins Bettchen gehauen. Frühes Aufstehen ist ja nicht so ihr Ding. Ich habe mich dann in der Zeit mal zum Bloggen in den Hotelgarten gesetzt und habe danach mal die Umgebung erkundet. Nachmittags dann (wieder mit Conny) an den Pool und etwas gechillt.
Zu den Tempeln wollten wir heute noch nicht. Wir haben ja noch drei volle Tage hier und haben heute lieber in Reiseführern rumgelesen. Am frühen Abend gingen wir dann burmesisch essen, nachdem wir da gestern schon so gute Erfahrungen mit gemacht hatten. Wir hatten Chicken Curry und Vegetable Curry, beides mit Reis und es war grandios. Mir gefällt die burmesische Küche bislang am besten hier in Asien, Conny findet Kambodschanisch noch besser.
Morgen gehts dann also zu den Tempeln. Mit dem Fahrrad.


