Monatsarchiv: Dezember 2013

Thailand–Weihnachten auf Koh Tao

Normalerweise hätten wir einen Bus von Mo Chit zur Kao San Road in Bangkok nehmen können, durch die immernoch stattfindenden Proteste hier, fährt der Bus aber wohl nicht so recht, also mussten wir kurzfristig auf ein Taxi umschwenken und landen 20 Minuten später dort wo wir hin wollten: In der Kao San Road, DIE Backpacker-Straße in Asien. Was hier so rumläuft und was für Bars es hier so gibt, ist wirklich krass. Die ganze Straße ist nur darauf ausgerichtet, feierwütige Backpacker zu bedienen. Und davon gibt es massig hier, ich habe selten so viele krasse Leute gesehen wie hier. Schnell durch, wir wollen ja heute nicht feiern gehen, sondern unseren Nachtbus nach Koh Tao erwischen und das Bus-Büro ist hier irgendwo in der Nähe. Bevor wir das Büro finden, stellen wir zunächst einmal fest, dass wir hier mitten im Epizentrum der Proteste gelandet sind. Man muss schon aufpassen, in welche Straße man abbiegt.

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Nach ein bisschen Hin und Her finden wir auch das Büro der Busgesellschaft “Lomprahya”, die bieten Bus und Fähre im Kombiticket an, sehr praktisch. Jeder bekommt hier einen Sticker mit einer Farbe (=Bus) und einer Nummer (=Sitzplatz). Gepäck muss man selber mitschleppen, auch wenn die Franzosen mit den Monsterkoffern neben uns davon wenig begeistert waren. Schnell alles in den Bus und dann gehts los. Das ist dieses mal übrigens ein ganz normaler Reisebus und kein Schlafbus wie in China. Schade eigentlich, denn so kriege ich kein Auge zu, bis wir um 5 Uhr morgens am Fähranleger ankommen.

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Die folgende Katamaran-Bootsfahrt ist so ziemlich die übelste Bootsfahrt die ich jemals erleben durfte, für Conny wird sie nur getoppt von der Fahrt zum Tauchen vor einigen Wochen. Nach den ersten 20 Minuten der 1,5 Stündigen Fahrt war das halbe Boot am kotzen und die Geräuschkulisse war ein einziges würgen, rülpsen und gurgeln. Wir mussten auch beide unser bereits konsumiertes Frühstück in kleine schwarze Plastiktüten umfüllen und waren auch sehr froh und völlig hinüber, als wir dann endlich auf Koh Tao angekommen sind. Mir sieht man es doch noch deutlich an auf dem Foto.

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Unser Bungalow im “In Touch Resort” ist auch noch nicht bezugsfertig, so dass wir uns ein wenig die Zeit vertreiben müssen. Wir saßen also ein wenig in dem zu unserem Resort gehörigen Restaurant und haben versucht, nicht einzuschlafen.

Als dies zunehmend fehlschlug, haben wir ein bisschen die Umgebung zu Fuß erkundet, um dann gegen Mittag endlich unseren Bungalow zu beziehen und ein Stündchen zu schlafen. Verdammter Nachtbus! Unser Bungalow hat zwar keine Klimaanlage und hin und wieder ein paar Geckos oder Tausendfüßler im Badezimmer, war dafür aber auch sehr günstig. Koh Tao ist über Weihnachten übrigens restlos ausverkauft.

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Am frühen Abend gabs dann noch ein kleines Abendessen und ein paar Biere, wieder im Resort-Restaurant. Zum Erkunden der hiesigen Gastronomie waren wir einfach ein bisschen zu fertig, außerdem ist das Restaurant unseres Resorts das heimliche Highlight hier, denn es hat eine große Terrasse in Richtung Meer, Nachts eine tolle Beleuchtung und nebenbei auch noch richtig gutes Thai-Essen! Völlig fertig und von zwei oder drei Bier auch noch leicht betrunken, fallen wir recht früh ins Bettchen, ich leider vor Conny, was ihr das Foto von mir mit Bierdose im Bett ermöglichte.

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Am nächsten Tag war schon der 24.12. also Heiligabend. Anders als zuhause mal ausnahmsweise völlig stressfrei. Der Tag beginnt mit Ausschlafen und einem guten Frühstück mit Wellenrauschen im Hintergrund, da können wir uns dran gewöhnen. Heute stand bei uns zudem erstmal Regeneration von dem fiesen Nachtbus und dem Würge-Kahn vom Vortag auf dem Programm.

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Also erstmal einen Tisch mit Strandzugang in unserem Resort geschnappt und dort gechillt. Ein bisschen lesen, bloggen, Fotos sortieren, telefonieren mit der Heimat oder einen kurzen Ausflug ins Wasser. Dazwischen ein paar Shakes oder Cola konsumiert. So verging unser 24. Dezember.

Abends ging es dann tatsächlich nochmal los, um uns ein adäquates Weihnachtsmal zu suchen. Auswahl gibt es hier genug, die Frage ist nur immer, was auch gut ist. Auf dem Weg haben wir dann auch den “Ort” von Sairee-Beach hier auf Koh Tao entdeckt und sind froh, dass unser Resort ein bisschen außerhalb ist. Überall gibt es Burger, Pizza und Fish & Chips sowie Alkohol aus Eimern. Irgendwie kommen wir darauf momentan nicht so klar, auch wenn wir zuhause keiner Party abgeneigt sind.

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Den Rückweg gehen wir am Strand entlang und nicht durch die geschäftige Strandpromenade. Das hat den Vorteil, dass wir im Abendlicht noch ein paar schöne Ansichten bekommen und zudem schauen können, welche Restaurants uns Abendessen mit Meerblick ermöglichen. Das muss ja schon sein. Zwinkerndes Smiley

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Wir finden dann natürlich auch ein adäquates Etablissement und Conny entscheidet sich für Seafood BBQ. Solch gegrilltes Seafood gibt es hier tatsächlich in fast jedem Restaurant und die Spieße mit Seafood werden frisch auf Anfrage gegrillt und kosten überschaubare 4€ (für zwei)! Conny hat’s genossen! Bei mir gab es Chicken mit Black Pepper und Garlic, dazu Reis. Das ist zwar nicht 100% original Thai, war aber trotzdem lecker.

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Zur Feier des Tages gibt es bei uns ein Paar Weihnachtsmützen und noch ein paar Bierchen, die wir dann auf der Veranda unseres Bungalows bei Klängen von amerikanischer Weihnachtsmusik zu uns nehmen. Ein bisschen fehlen uns die Heimat und unsere Lieben ja doch, auch wenn ein stressfreier Heiligabend seine Vorteile hat. Der große Minus-Punkt: Der Abend ist nichts besonderes, wenn wir wollten könnten wir jeden Tag hier auf die gleiche Weise verbringen.

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Auch der erste Weihnachtstag verlief stressfrei und sehr entspannt. Wir haben nach dem Aufstehen wieder ein bisschen was gefrühstückt (bei mir gab es das beste French Toast der Welt) und waren dann kurz einkaufen im hiesigen Supermarkt. Den Tag haben wir dann größtenteils auf der Terrasse verbracht und unsere eingekauften Vorräte konsumiert. Conny war zwischendurch ein bisschen am Strand.

So verfliegt der Großteil des Tages, bis wir uns am Nachmittag nochmal dazu aufraffen, unser Resort zu verlassen. Ich hatte ja bislang in meinem Leben genau eine Massage und das war in Kambodscha am Strand und gar nicht mal so gut. Das wollten wir hier auf Koh Tao ändern, hier gibt es hochgelobte Thai-Massagen an jeder Ecke und so eine haben Conny und ich uns dann mal gegönnt. Um genau zu sein, hatte Conny eine klassische Thai-Massage und ich eine Rücken-Schulter-Massage. 60 Minuten dauert der Spaß und 300 Baht (=7,50€) kostet das Ganze. Um es kurz zu machen: Es war grandios. Selten wurde ich so durchgeknetet und fühlte mich bei der obligatorischen Tasse Tee danach auch übelst entspannt! Der Massage-Salon war direkt am Strand und mit Wellenrauschen und Abendsonne haben sich 3 Masseurinnen an mir zu schaffen gemacht und einige hartnäckige Verspannungen gelöst!

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Zum Abendessen bleiben wir heute mal in unserem Resort-Restaurant und genießen die dortige Auswahl. Während Conny heute mal bei einem Salat bleibt, gibt es bei mir Curry-Gemüse mit Reis. Das war schon angenehm scharf und richtig lecker.

Inzwischen hat bei mir die Thai-Küche auch die Burmesische Küche abgelöst, was das beste Essen auf der Reise angeht. Generell ist es einfach ein tolles Gefühl, richtig gutes Essen mit Wellenrauschen und romantischer Beleuchtung zu genießen. Wir verleben hier glaube ich momentan mit die tollsten Tage unserer Reise.

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Den zweiten Weihnachtstag mussten wir schon wieder ein wenig organisatorisch aktiv werden. Am 28. verlassen wir Koh Tao ja schon wieder, wollen den fiesen Katamaran aber unbedingt vermeiden. Wir haben jetzt mal ein “Night Boat” gebucht. Das fährt abends los und ist morgens da und ist auch noch günstiger als der Katamaran. Wir sind mal gespannt. Ansonsten haben wir den Tag am Strand verbracht, der ist hier zwar relativ schmal, aber dennoch sehr schön. Und weil ja noch Weihnachten ist, sind wir mit unseren Weihnachtsmützen mal ein bisschen am Strand eskaliert.

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Zwischendurch gab es eine hauchdünne, krosse Pizza von einem der Strandläden. Die schafft es definitiv in meine Top3 der besten Pizzen. Aber am Strand schmeckt sowas ja immer besser. Generell kann man sich hier auf Koh Tao nicht beschweren was die Qualität der angebotenen Speisen angeht, bislang wurden unsere Erwartungen stets übertroffen. Die meisten Restaurants hier verpflichten sich freiwillig dazu, besonders auf die Reinheit beim Kochen zu achten und kennzeichnen sich durch ein Schild “Clean Food” oder irgendwie so. Zuhause selbstverständlich, hier in Thailand möchte man in die meisten Küchen vielleicht nicht reingucken. Die “Clean Food”-Küchen sind oft auch offen und man kann beim Zubereiten zugucken.

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Abends haben wir uns noch kurz einen Motorroller für morgen reserviert und dann gab es wieder leckeres Essen in einem Strandrestaurant, da freuen wir uns schon immer drauf. Bei mir gab es mein Thai-Lieblingsgericht “Cashew-Chicken”, bei Conny gab es “Shrimp Potatoe Curry”. Dazu lief im Hintergrund Indie-Musik und – natürlich – Wellenrauschen!

Das war also unser Weihnachten 2013. Ein bisschen anders als in den letzten Jahren war es schon, aber wir wollen uns nicht beklagen. Zuletzt wünschen wir allen, die hier mitlesen noch eine frohe Weihnacht! Lasst es euch gut gehen und verbringt das Fest mit denen, die ihr gern habt. Letzteres ist nämlich genau das was wir hier manchmal vermissen.

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Thailand – Zurück in Bangkok

So schnell sind zwei Wochen Myanmar wieder vorbei. Ein unglaublich tolles Land, wie wir beide finden! Wir haben die Zeit sehr genossen, sind aber auf der anderen Seite auch froh, wieder nach Bangkok zu gelangen. Ein paar westliche Standards (wie z.B. Supermärkte oder öffentliche Verkehrsmittel) haben wir dann doch vermisst.

Zum Flughafen in Mandalay bringt uns ein gratis-Busshuttle von AirAsia, welches jedoch 4km von unserem Hotel abfährt. Generell war unser Hotel relativ weit ab von allem. 4km wollten wir auch mit den dicken Rucksäcken nicht laufen und so mussten wir wohl oder übel 8 US$ für ein Taxi dorthin ausgeben. Taxis sind in Myanmar überall schweineteuer. Das muss aber erst in den letzten Jahren passiert sein. Naja, dafür war das Essen immer sehr günstig! Mandalay Airport liegt in etwa eine Stunde vom Stadtzentrum und ist für die momentanen Passagierzahlen völlig überdimensioniert. Pünktlich hebt unser Flieger ab, 2 Stunden später sind wir schon in Bangkok. Dort angekommen, stellen wir uns, stumpf wie wir sind, für etwa 10 Minuten ans falsche Gepäckband und wundern uns, dass noch keine Koffer kommen. Hoppla. Hoffentlich hat das keiner gesehen! Wenige Minuten später sitzen wir schon im Bus Richtung Mo Chit, der Verkehrsknotenpunkt in der Nähe unseres Hotels. Von dort haben wir aber noch etwa 2km Fußmarsch vor uns, der nur dadurch unterbrochen wird, dass wir eine Fußgängerbrücke nicht überqueren dürfen, da ein Mitglied der Royal Family drunter her fährt. Gemeinsam mit einem netten Thai, den wir an dieser Brücke kennengelernt haben, sind wir relativ fix an unserem Hotel. Wir bleiben hier im “Centara Grand at Central Plaza”, deutlich über unserem Budget, weil meine Mum uns hier für 2,5 Tage Gesellschaft leistet, bevor sie dann Nord-Thailand erkundet und wir nach Süden weiterziehen.

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Nachdem wir am späten Nachmittag im Hotel eingecheckt sind, gehen wir nochmal raus ins abendliche Bangkok, um ein paar westliche Annehmlichkeiten zu genießen. Supermärkte und Burger um genau zu sein. Gute Burger sind allerdings selten in Bangkok; ein Laden der stetig empfohlen wird ist “The Garage” und dort haben wir dann auch mal wieder schön westlich gespeist.

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Der Burger war auch gut und das Ambiente sehr amerikanisch. Auch wenn das asiatische Essen hier sehr sehr gut ist, nach wochenlangem Essen von Nudeln und Reis, kommt der Hunger nach Burger, Sandwich oder Pizza momentan immer häufiger. Oder mal ein Brötchen. Vielleicht mit Käse. Mhhhhh.

Wie auch immer. Durch das weihnachtlich blinkende Bangkok sind wir zurück ins Hotel. Die meisten Thais sind eigentlich Buddhisten, Weihnachten ist hier aber trotzdem ein Feiertag und wird auch gefeiert, aber mehr als “Konsumfest”, als dass es religiösen Hintergrund hätte. Aber das ist ja bei uns auch oft der Fall. Weihnachtliche Deko hier in Asien muss übrigens blinken. Je bunter und kitschiger, desto besser. Da toppen sie ja noch die Amerikaner, die ja auch schon sehr cheesy unterwegs sind.

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Am nächsten Morgen, gibt es Frühstück im 7-Eleven-Supermarkt auf dem Weg zum Flughafen. Um 12:05 Uhr landet der Flieger mit meiner Mum und Ihrer Freundin Karin. Bzw. um 12:05 sollte er landen und um 12:11 Uhr war er dann auch da. Die beiden waren natürlich ein wenig gerädert nach 16 Stunden Reise und wir haben sie erst mal so schnell wie möglich via AirLink und MRT ins Hotel gebracht. Der Weg dauert etwa eine Stunde.

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Nach kurzer Erholung und einem kurzen Welcome-Drink im Hotel ging es dann noch auf eine kurze Bangkok-Entdeckungstour mit den beiden. Zuerst ein kurzer Spaziergang durch den Lumphini-Park, einer der wenigen Parks hier in Bangkok. Hier in der Gegend wurde Karin eine Rooftop-Bar empfohlen, die wir eigentlich suchen wollten. Gefunden haben wir sie dann leider nicht, dafür dann eine auf der Center World, einem Einkaufszentraum hier in Bangkok.

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Von dort haben wir bei einem Cocktail oder zweien die Aussicht genossen und eine Kleinigkeit Gegessen.

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So richtig Essen waren wir danach noch im MBK-Shopping-Center, dort gibt es diverse “Food Courts”, die so ein bisschen Streetfood-Light anbieten. Das war’s dann auch für heute, es ist immerhin schon 23:30, so spät waren wir seit Tagen nicht im Bett Zwinkerndes Smiley

Für den einzigen kompletten Tag mit meiner Mum in Bangkok haben wir uns eine Tour gebucht, die uns Thonburi, der Stadtteil von Bangkok auf der anderen Flussseite, etwas näher bringen soll. Eine solche Tour haben wir seit Vietnam nicht mehr gehabt und wir freuen uns ein bisschen drauf, dass wir uns nicht alles aus dem Reiseführer zusammensuchen müssen. Start ist um 9 Uhr und mit ein wenig Verspätung starten wir dann auch. Erster Stopp: Blumenmarkt.

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Dabei handelte es sich um den Blumengroßmarkt, in dem Bangkoks kleine Blumenhändler, Hotels oder auch normale Thais für besondere Gelegenheiten wie Hochzeiten, Hauseinweihungen oder Beerdigungen einkaufen. Es war eine Wonne! In dicken Hügeln lagen dort die schönsten Orchideen, die wir in Europa mühsam züchten, und kunstvolle Gestecke. Überall gab es auch Opfergaben für Tempel, die aus Bananen und Nüssen zum Beispiel bestehen, oder Jasminblütenketten. Besonders teuer und schön gelten hier in Thailand übrigens Nelken und Rosen, importiert aus Holland oder, wen wunderts, China. Man will eben immer das, was man vor Ort nicht hat.

Am Rande standen immer mal wieder einzelne Garküchen. Ich hatte Michael B. aus Frankfurt ja mal ein Bild einer solchen Garküche versprochen, hier ist es also:

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An den Blumenmarkt schloss sich fast nahtlos der Gemüsemarkt an, den wir als nächstes besucht haben. Eigentlich ein Gemüse-Großmarkt, also weniger für Touristen zum Einkaufen als zum Zuschauen, während hier gehandelt wird. Das Gemüse war natürlich super-frisch und echt vielfältig. Selten haben wir auch so viele exotische Gemüsesorten gesehen. Zum Beispiel 100-jährige Eier, die irgendwie Wochenlang in der Erde mit gewürzen verbuddelt werden. Cool.

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Aber auch Unmengen von Salat und natürlich Chilis in allen Größen und allen Farben. Die thailändische Küche ist ja dafür bekannt, besonders scharf zu sein. Wir können das bestätigen, weder in Vietnam oder Kambodscha noch in Myanmar werden die Gerichte so scharf gewürzt.

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Einige Dinge durften wir auch probieren oder mal dran schnuppern. Zum Beispiel Rose-Apples oder Litschiartige Früchte. Besonders toll war auch das “Suppengemüse” Thailands, dass aus Lemongrass, Galgant ein nach Limette duftendes Kraut bestand. Sehr aromatisch! Man wollte am liebsten gleich damit etwas kochen. Ging aber nicht! Auch gesehen haben wir ganz jungen Ingwer, der noch rosa an den Stielen  und weich war und am liebsten zum Kochen benutzt wird. Dann kann man ihn auch in Scheiben essen, er ist aber weniger aromatisch als alter, harter Ingwer. Der wird bevorzugt für Tee verwendet.

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Nach den beiden Märkten ging es zu einem Schildkröten Tümpel, der zu einem Tempel gehört, an dem regelmäßig Mönche verköstigt werden. Verköstigen durften wir dann aber nur die Schildkröten, nicht die Mönche. Die gepanzerten Kollegen wollten aber nicht so recht, ich denke mal, dass hier relativ viele Touristen Turtle-Feeding betreiben. Statt den Schildkröten haben dicke Welse im Teich das Futter vernascht, auch nicht schlecht.

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Der Tempel neben dem Schildkrötenteich ist strahlend weiß, seinen Namen habe ich aber schon wieder vergessen. Bei Tempeln bin ich inzwischen nicht mehr so richtig aufnahmefähig, da wir in letzter Zeit so viele davon gesehen haben.

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Nach dem Tempel ging es ins portugiesische Viertel von Thonburi. Das erkennt man einerseits an der Architektur der Gebäude hier, aber auch an der Vielzahl an Bäckereien, die sich hier befinden. In eine Bäckerei ohne Ladenverkauf sind wir dann auch mal rein und konnten beobachten, wie hier kleine Küchlein gebacken werden. Ganz ohne richtigen Ofen oder sonst irgendwelche Maschinen. Nichtmal einen Mixer habe ich gesehen. Die Küchlein waren auch super-lecker übrigens!

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Eine christliche Kirche befand sich auch im portugiesischen Viertel, die sah auch tatsächlich sehr süd-europäisch aus. Christliche Kirchen sind hier aber eh recht selten. Am Wasser entlang haben wir dann noch einiges von der Architektur hier gesehen und noch einen chinesischen Tempel besucht, von dem ich euch sämtliche Fotos mal erspare.

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Letzter Stopp vor dem Mittagessen war dann noch der “Sitting Buddha” in Thonburi, der ausnahmsweise wieder sehr sehenswert war. Ein bestimmt 20 Meter hoher, sitzender Buddha in einem extra hierfür gebauten Haus. Alleine die Größe war schon sehr beeindruckend. Das war dann bisher auch der größte Buddha, den wir auf unserer Reise gesehen haben glaube ich.

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Mit einem 8-Mann-TukTuk ging es dann zum Essen. Wir machen die Tour hier mit 4 Leuten von der AIDA, die wohl in einem Hafen etwa 100km von Bangkok vor Anker liegt und diese Tour angeboten hat. Die Gesellschaft war sehr nett und wir haben uns gefreut, mal wieder so viel Deutsch zu sprechen.

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Zu Mittag gab es viel Chicken, Pork und Fisch, alles mit Reis und lecker Chang-Bier. Und auch schön scharf, danach brannten mir erst mal Lippen und Zunge. Puh. Ich habe für mich inzwischen beschlossen, dass ich Pad Thai nicht so richtig gerne esse, das wird hier von allen gelobt. Mein derzeitiger Favorit ist Cashew-Chicken! Mit vollem Magen läuft es sich natürlich auch nicht so richtig gut und deshalb geht es weiter mit einem typisch thailändischen Long-Tail-Boot. Ob da früher gerudert wurde weiß ich nicht, heute werden sie mit dicken LKW-Motoren angetrieben und durch die Kanäle gejagt.

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Auf dem Weg konnten wir viele Thai-Wohnhäuser sehen, einige hatten einen dicken Waran auf der Veranda liegen. Meine Mum hatte mir das schon vorher erzählt und ich wollte es nicht glauben: Die Menschen hier halten sich die Warane als Haustiere, da sie Ratten und andere ungewollte Gäste verspeisen. Sehr praktisch!

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Weiter ging es durch pittoreske Kanäle und an vielen kleinen Tempeln und Wohnhäusern vorbei. Unser Kapitän war eine Frau, unsere Reiseführerin meinte es wäre die einzige unter all den Männern die hier durch die Kanäle fahren. Und das sind einige, die Kanäle sind wohl eine beliebte Touristenattraktion.

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Wir fanden es trotzdem schön, zumal man hier dem fiesen Verkehr in Bangkok ein wenig entkommen kann. Unsere Kapitänin fuhr auch recht langsam durch die Kanäle, was ganz angenehm war, andere Kollegen sind da schon ganz ordentlich durchgeheizt.

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Der erste Stopp war ein Tempel, von dem ich wieder nicht ausführlich berichten möchte, der zweite war dann eine Orchideenfarm. Hier kommen dann also die ganzen Orchideen her, die wir morgens auf dem Markt gesehen hatten. Auch wieder in allen Farben, mit wunderschönen Formen und Mustern.

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Die Orchideen hängen hier an Gestängen , ein bisschen wie Tomaten oder Hopfen, denn Orchideen haben ja eigentlich Luftwurzeln, über die sie das Wasser der tropisch feuchten Luft aufnehmen können. Auf der Orchideenfarm standen übrigens auch zahlreiche Fruchtbäumen wie zum Beispiel Papaya und Drachenfrucht. Bewacht wurde sie von drei weißen Hunden, die Marcus laut bellend eine ganze Weile verfolgten. Fein aufgepasst!

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Nach der Orchideenfarm geht es wieder rein ins Boot und auf zum nächsten Stopp, das ist dann der sogenannte “Disney Temple”. Warum er so heißt, wird uns relativ schnell klar: Es sieht in dem Tempel aus wie ein Jahrmarkt. Überall sind Essens- und Verkaufsstände und mitten vor dem Buddha fährt ein Kinderkarussell. Sehr gewöhnungsbedürftig.

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Im Anschluss durften wir noch kurz die Fische im Kana füttern und dann ging es per Boot wieder weiter. Bevor wir wieder auf den Hauptfluss hier in Bangkok gekommen sind, mussten wir nochmal das Boot wechseln, unsere Kapitänin traute sich das bei dem Seegang nicht so richtig zu. Sicher ist sicher.

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Wieder am Ausgangspunkt unserer Reise haben wir uns von allen verabschiedet und unserer Reiseleitung noch ein kleines Trinkgeld in die Handgedrückt. Hunger hatten wir noch nicht wieder, aber ein wenig Durst und das Verlangen nach einem schönen Blick auf den Fluss. Sowas wie eine Uferpromenade gibt es hier in Bangkok wohl an den meisten Stellen nicht, alles ist mit Restaurants oder Hotels verbaut. Das nächste Hotel bei uns war dann das Shangri-La Hotel, eins der edelsten und teuersten die es hier so gibt. Naja für eine Cola und einen Kaffee war es dann schon okay und wir haben von dort die Sonne über dem Fluss untergehen sehen.

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Danach ging es dann zurück ins Hotel. Für Conny und mich noch einmal Kraft tanken für den morgigen Tag, da fahren wir nämlich per Nachtbus nach Südthailand. Also einmal noch gescheit ausschlafen! Haben wir dann auch gemacht und zudem einmal noch leckeres Frühstücksbuffet im Centara-Hotel genossen. Mit Käse! Und Wurst! Und Brot mit harter Kruste! Herrlich! Den Rest des Tages haben wir dann noch ein wenig durch die Malls gebummelt, bevor wir um 18 Uhr aufgebrochen sind nach Süden!

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Myanmar–Mandalay Hill und Amarapura

Heute endlich mal ein bisschen chillen. Wir starten erst gegen Mittag in Richtung Mandalay Hill. Der ist zwar mit knapp 300m nicht so wirklich groß, aber soll angeblich doch recht anstrengend sein und eine tolle Aussicht bieten, das wollen wir doch mal austesten.

Die erste Schwierigkeit ist hierbei schon, dass wir nicht so richtig wissen, wo man los geht. Wir haben zwar Treppen gefunden, im Reiseführer steht aber was von großen weißen Löwen, die den Eingang zieren, die haben wir irgendwie nicht gesehen. Tja. Naja, aufwärts!

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Die Stufen sind nicht sonderlich hoch und alle paar Meter befindet sich ein Getränkestand. Im Reiseführer stehen Begriffe wie “schweißtreibend” oder “anstrengend”. Wir finden es garnicht so anstrengend. Machen aber der Aussicht wegen hin und wieder mal eine Pause.

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Die Aussicht war nämlich grandios. Auch wenn es nicht so richtig viele Landmarks gibt, die man von hier oben sehen kann. Ein wenig diesig war es auch, aber trotzdem war die Sicht schon ganz gut. Wir konnten viele Reisfelder und viel grün sehen. Für eine Million Einwohner ist Mandalay erstaunlich ländlich.

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Oben drauf auf dem Mandalay Hill steht natürlich eine Pagode. Pagoden haben wir in den letzten Wochen reichlich gesehen, so dass wir dieser hier nicht so richtig viel Aufmerksamkeit widmeten.

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Während sich die Locals vor der Pagode fotografierten, haben wir uns lieber vor der Landschaft fotografiert und skeptische Blicke der Burmesen geerntet.

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Nach einem kurzen Rundumblick haben wir uns dann auch langsam wieder auf den Weg bergab gemacht. Auf halbem Weg haben wir dann wieder einen Stopp bei einer Erfrischungsstation gemacht. Und als wir ganz unten wieder angekommen sind, haben wir auch die beiden großen Löwen gefunden. Wie wir die auf dem Hinweg nicht sehen konnten, ist uns ein Rätsel.

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Der Weg zurück zum Hotel führte dann wieder am Wassergraben des Königspalastes vorbei, die Fotos ersparen wir euch aber. Der Graben sieht nämlich noch genauso aus wie am Vortag. Überraschung. Zurück im Hotel, wollten wir dann mal den burmesischen BBQ-Laden direkt bei uns um die Ecke ausprobieren, der hat zwar nix in englisch, soll aber gut sein.

Er war auch gut und nach ein paar Bier waren wir auch ein bisschen angeschickert. Im BBQ Laden haben wir nur eine Kleinigkeit probiert und waren noch hungrig auf dem Rückweg. Der Alkohol hat natürlich nichts damit zu tun. Dann bestellen wir uns doch einfach noch was zu futtern im Hotel und da wir in den letzten Jahren die einzigen im Hotelrestaurant waren, haben wir uns den Kram heute mal aufs Zimmer bestellt. Ich finde ja das Bild von mir mit den Spaghettis im Bett sind arg feudal aus, war aber halb so wild. In der Glotze kam nebenbei Tron. Mal ein gemütlicher Fernsehabend ist auf Reisen auch selten.

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Und schwups, da war auch schon der letzte Tag in Mandalay da. Wieder machen wir uns erst gegen Mittag auf den Weg und diesmal haben wir uns Fahrräder geliehen. Wir sind die letzten Tage über 20km gelaufen und jetzt reichts aber auch. Der erste Stop ist Marie Min, ein indisches Vegetarierrestaurant, das wir auschecken wollten um abends dort zu essen. Ein Getränk zur Erfrischung und weiter gings.

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Das Ziel unserer Fahrradtour war die ehemalige Hauptstadt Amarapura, 11km südlich von Mandalay. Dort steht die längste (nämlich 1,2km) Teakholzbrücke der Welt, die soll sehr sehenswert sein und ist zum Beispiel auf dem Cover des Lonely Planets für Südostasien abgedruckt. Dafür mussten wir uns erstmal durch den Verkehr in Mandalay kämpfen, was eine staubige und ein wenig nervenaufreibende Angelegenheit war. Bald waren wir aber in einer ländlichen Gegend angekommen, mit Reis- und Gemüsefeldern entlang der Straße.

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Und bald waren wir auch an dem See angekommen, über den sich die U-Bein-Brücke (so der Name) spannt. Schnell die Fahrräder abgestellt und auf das Ding drauf. Sie ist tatsächlich fast ausschließlich auch Holz ( bis auf einige Betonpfeiler, die ersetzt wurde) und besteht im Wesentlichen aus Pfählen, auf die Bretter genagelt wurden. An den Seiten sind hin und wieder Bänke zum Sitzen und auch einige Pavillons, die Schatten spenden, denn die Sonne knallt ziemlich ungehindert auf die Planken.

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Ich würde schätzen, die Brücke ist so 5m hoch über dem See, der allerdings ziemlich flach zu sein scheint. Überall in dem See stehen Fischer ganz still und angeln. Die Brücke ist übrigens stark in Nutzung, es war doch recht viel Verkehr auf hier. Der Reiseführer meinte, ab Mittag sind die Touristenmassen auf der Brücke, aber wir haben vor allen Dingen Einheimische gesehen. Und viele Mönche. Nicht das erste mal, dass der Reiseführer Quatsch erzählt.

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Und wie wir da so auf der Brücke stehen und die Aussicht genießen kommt unter uns ein Ochsengespann aus dem Wasser gefahren. Noch viel cooler: der Hund, der hinter dem Lenker auf dem Wagen steht und sich aus dem Wasser ziehen lässt.

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Wir sind dann langsam über die Brücke spaziert und haben die ein oder andere Aufnahme gemacht. Dabei hatte ich mehr als einmal echt Angst, weiterzugehen, den so richtig TÜV-geprüft sah das Ding nicht aus. Aber sie hält immerhin schon über 100 Jahre und ist auch heute nicht eingestürzt.

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Viele schöne Ausblicke boten sich und mit mehreren kleinen Päuschen sind wir dann auf die andere Seite gelangt.

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Zurück zu unseren Fahrrädern wollten wir dann aber nicht laufen und außerdem wollten wir auch mal einen Blick auf die Brücke drauf haben.

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Also haben wir uns von einem netten Bootsfahrer anquatschen lassen, der uns auf seiner Nusschale für 4$ auf die andere Seite gebracht hat. War sehr gemütlich.

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Noch einmal nett winken zum Abschied und ein Foto von ihm gemacht (natürlich mit seinem Einverständnis) und dann stand schon wieder der Rückweg auf den Plan. Die Brücke ist zwar bei Sonnenuntergang noch spektakulärer (wie alles), aber bei Dunkelheit wollten wir den Weg mit dem Fahrrad dann doch nicht machen.

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Also schnell zurück zu dem ausgewählten Restaurant und “richtig eskalieren”. In meinem herangezüchteten Hunger habe ich mir eingebildet, drei Currys würden gerade so reichen, um Marcus und meinen Hunger zu stillen und vielleicht noch Platz für Nachtisch lassen.

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War auch alles wirklich ausgesprochen lecker (vor allem das Kürbiscurry) und schnell weggeputzt. Doch,-ohje, der Sättigungseffekt stellt sich eben erst immer später ein und resultierte in einem äußerst unangenehmen Magendrücken.

An Nachtisch war garnicht zu denken. Erst nach einer Viertelstunde Verdauung und Marcus Hilfe beim Austrinken meines Getränks war ich in der Lage, das Fahrrad zu besteigen und war überzeugt, in jedem Moment zu platzen.

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Auf dem Rückweg kamen wir an einem Straßenfest vorbei, bei dem mit Begeisterung ein hier sehr verbreitetes Spiel gespielt wurde: Dabei wird ein kleiner Ball mit Hilfe der Füße hochgehalten, in einer Gruppe von etwa fünf Leuten. Die sind hier richtig gut dadrin! Dazu lief ohrenbetäubende burmesische Popmusik. Cool.
Morgen geht es dann wieder nach Bangkok. Und dann wieder an den Strand. Juchu!

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Myanmar–Bootstour und Mandalay entdecken

Wieder so früh aufstehen, verdammt! Um 5 Uhr steht unser Taxi bereit, um uns zum Bootsanleger zu bringen. Von dort legt das Boot um 6 Uhr ab und bringt uns in etwa 12 Stunden von Bagan nach Mandalay, unserem letzten Stopp in Myanmar. Da wir Flussaufwärts fahren, dauert die Fahrt etwas länger als in die andere Richtung und da das die meisten Touristen uncool finden, haben wir das Boot fast für uns alleine. Insgesamt sind es vielleicht 15 Personen an Bord, in die andere Richtung würde ich eher auf über 50 tippen.

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Um etwa 6:30 ging dann die Sonne auf. Das Ufer des Ayeyarwaddy-Flusses auf dem wir reisen ist leider überall recht flach und der Fluss zudem recht breit, so dass die ganz spektakulären Ansichten fehlen, schön war es aber trotzdem. Es waren aber ein paar zu viele Sonnenauf- und untergänge in den letzten Tagen. Puh. Da war ich erstmal ordentlich müde von dem ganzen frühen aufstehen und bin friedlich eingeschlafen auf den Boot, Conny hats natürlich dokumentiert. Mpf.

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Auf dem Weg hat das Boot 2-3 mal irgendwo am Ufer gestoppt und der ein oder andere Burmese ist an Bord gekommen oder von Bord gegangen, über eine dünne Planke, das hätte ich mich nicht getraut. Wir haben gegen 8 Uhr nach dem ersten Stopp erstmal ein wenig gefrühstückt, das ist nämlich im Bootsticket inbegriffen. Toast und Marmelade, da kann man nix mit falsch machen.

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Die Fahrt verlief ereignislos und war ein bisschen langweilig. Ich hatte vorher in Erfahrungsberichten gelesen, dass Leute hier schonmal auf Grund gelaufen sind mit ihren Booten und dann auf Sandbänken nächtigen mussten, bis es weiter ging, das blieb uns aber erspart. Es wurde zwar hin und wieder vorne am Boot mit Stöcken die Wassertiefe geprüft, wir sind aber nirgends auf Grund gelaufen. Ich habe viel regeneriert und in Reiseführern gelesen auf der Fahrt, Conny hat Weihnachtslieder gehört. Es fühlt sich hier bislang wenig weihnachtlich an, was hauptsächlich an den Temperaturen liegt. Auch wenn es morgens frisch ist, bei etwa 10 Grad, ist es Tagsüber dann doch immer knapp 30 Grad und nicht so richtig winterlich.

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Einen schönen Sonnenuntergang gab es vom Boot dann auch noch, bevor wir Mandalay erreicht haben. Dort ging es dann schnell von Bord und direkt in eines der dort lauernden Taxis. Mit “Taxi” meint man hier in Mandalay übrigens nur so Pickup-Trucks und man schwingt sich einfach samt Gepäck und Nachwuchs des Taxifahrers auf die Ladefläche und hofft, dass nicht allzu viele Schlaglöcher kommen. Cool.

Dort wo die Straße am schlimmsten war, waren wir dann auch am Ziel, jedoch war Nachts wenig zu erkennen. Also nu kurz einchecken und etwas zu Abend essen und dann die nächsten drei Tage planen, die wir hier verbringen werden. So richtig viel gibt es in Mandalay nicht zu sehen, das meiste ist hier drumherum.

Am nächsten Morgen sind wir nach einem kleinen Frühstück dann zu einer Erkundungstour aufgebrochen. Das machen wir immer ganz gerne am ersten Tag in einer neuen Stadt, gerne auch zu Fuß. So lernt man die Umgebung um die Bleibe und die grobe Struktur der Stadt ein bisschen besser kennen, als wenn man nur mit einem Taxi oder einem Bus kurz durchfährt. Auf dem linken Bild ist übrigens unser (schon wieder überdurchschnittlich luxuriöses) Hotel zu sehen, auf dem rechten ein typischer Straßenzug hier in Mandalay. Abseits der Hauptstraßen sieht es doch noch sehr ländlich aus.

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Nach einem knappen Kilometer waren wir bereits am Wassergraben um den Königspalast der mit 4 Quadratkilometern hier mitten in der Stadt doch sehr prominent platziert ist. Um den Wassergraben drumherum verlaufen sowas wie Hauptstraßen, wo doch relativ viel Verkehr ist. Zum Beispiel auch die Linienbusse hier, die ihr auf dem rechten Bild seht. Ich würde ja gerne mal einen nehmen, sie haben jedoch keine Nummern und keinerlei lesbare Schriftzeichen.

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Nach kurzem Spaziergang, kurzem Geldwechseln und kurzem Stopp in einem Café mit herausragend gutem Free Wifi waren wir am Diamond Plaza. Seineszeichens Myanmars modernstes Einkaufszentrum. Nachdem wir mit dem Skyline Plaza in Frankfurt ja erst ein brandneues Einkaufszentrum bewundern konnten, wollten wir das hier doch auch mal tun. Und es ist wie erwartet grundlegend anders als in Deutschland. Hier werden Einkaufszentrum eher als überdachte Markthallen interpretiert und sind dementsprechend voller winzig kleiner Ramsch-Läden und Klamottenshops. Größere Marken oder größere Shops? Fehlanzeige! Dafür ein großer Supermarkt im Keller, das ist der erste echte Supermarkt in Myanmar den wir sehen… erstmal erkunden!

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Wir haben dann mal ein paar westliche Luxusgüter konsumiert (Fanta, Snickers), das war auch mal wieder nötig. Hin und wieder bekommt man doch Bock auf ein paar Dinge, die zuhause in Deutschland selbstverständlich sind. Käse gehört dazu, der war uns hier aber zu teuer. Es gab hier sogar Cheddar Cheese, der war aber mit knapp 9 Dollar für ein kleines Stück so teuer, dass wir davon abgesehen haben. Schade. Vielleicht ja in Australien und Neuseeland.

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Durch “Downtown” Mandalay ging es dann weiter in Richtung Königspalast. Der Stand heute noch auf unserer Liste. Die Straßen hier hatten wir uns ein wenig urbaner vorgestellt, wie in Yangon auch. Aber Pustekuchen. Alle Straßen, die keine Hauptstraßen sind, sind einfach nur staubige Schotterpisten. und rings herum waren teilweise auch schon sehr dreckige Slum-artige Behausungen. Hier gehen wohl nicht viele Touristen zu Fuß.

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Auf der Ecke des Wassergrabens haben wir einen kleinen Fotostopp eingelegt, da man von dort den Mandalay Hill sehen konnte, der ist morgen unser Ziel. Der Wassergraben ist wie man sieht auch ganz schön breit und lockert das Stadtbild schon ziemlich auf. Ist halt wie ein großer Teich.

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Nach ein paar Kilometern Fußmarsch waren wir dann am Königspalast. Es ist “foreigners” nur über eine von vier Straßen erlaubt zum Königspalast zu gelangen. Es ist auch nicht erlaubt, diese Straße zu verlassen oder außerhalb des Königspalastes Fotos zu machen. Überall entlang des Eingangs stehen dann auch Militärs mit MGs, die diese Regeln überwachen und mit denen vermutlich nicht gut Kirschenessen ist. Oder Bananen. Oder was immer das Militär hier konsumiert. Wir haben uns dann auch ganz brav verhalten und sind direkt zum Palast.

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Der ist zwar schön anzuschauen, jedoch nicht mehr sonderlich historisch, denn er wurde ca. 1990 wieder aufgebaut, nachdem alles was vorher dort war größtenteils vernichtet wurde. Auch die original-Gebäude wären allerdings nicht allzu alt gewesen, der Palast war nur wenige Jahrhunderte alt.

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Auf dem Gelände hat man den besten Ausblick von einem Aussichtsturm. Dieser ist, wie alles andere hier auch, aus Holz und relativ einfach zu besteigen.

Der Blick auf die Gebäude unter uns ist schon top, alles andere kann man von hier allerdings nicht so richtig erkennen. Aber was auch? Mandalay ist relativ flach, so richtig viele Sehenswürdigkeiten kann man also auch von hier oben nicht erwarten.

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Nach einer knappen Stunde sind wir dann auch direkt wieder raus aus dem Palast. Zum einen wurde es bereits langsam dunkel und wir wollten nicht in tiefster Nacht zurück zum Hotel und zum Anderen macht der Palast eh recht früh zu.

Auf dem Weg haben wir dann (mal wieder) einen schönen Sonnenuntergang genießen können, diesmal mit den Wachtürmen des Königspalastes im Vordergrund.

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Zusammen mit den Reflektionen auf dem Wasser im Wassergraben um den Palast, war das auch wieder ein einmaliges Erlebnis. Kann es sein, dass die Sonnenuntergänge hier orangener sind als zuhause? Zumindest kommt mir das hier immer so vor. Vielleicht achtet man aber auch nicht so drauf.

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Im Hotel gab es für uns dann nochmal Abendessen, da wir nach etwa 13 Kilometern Fußmarsch heute nicht mehr auf Erkundungstour nach gescheiten lokalen Läden gehen wollten. Unser Hotel liegt auch ein bisschen weit ab von der Innenstadt, so dass hier vielleicht auch ein wenig Faulheit mit reinspielt. Es gab übrigens Sandwiches. Heute war ein ziemlicher Western-Food-Day. Morgen klettern wir dann auf den Mandalay Hill und genießen dort ein wenig die Aussicht.

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Myanmar–Sonnenaufgang und E-Bikes

Am zweiten vollen Tag in Bagan haben wir uns ein wenig regeneriert. Conny hat viel geschlafen und ich bin laufen gewesen. Von dem Tag gibt es auch tatsächlich nur ein einziges Foto, welches mich im Swimmingpool zeigt, dieses möchte ich euch aber nicht antun, sondern springe direkt zum dritten vollen Tag hier. Der begann für uns mal wieder früh, nämlich um 4:30 Uhr, da wir uns den Sonnenaufgang über dem Pagodenfeld anschauen wollten.

Hierfür gibt es diverse empfohlene Tempel, die aber alle recht weit von unserem Hotel entfernt sind. Wir haben es uns dann mal einfach gemacht und sind für den Sonnenaufgang wieder zu “unserem Tempel” gefahren. Der ist schön nah, den kennt keiner und der hat eine tolle Sicht über die Ebene.

Gefahren sind wir übrigens mit sogenannten E-BIkes, die zeigen wir euch mal weiter unten im Blog Post. Nur so viel: Sie haben weniger gemeinsam mit E-Bikes wie man sie in Deutschland kennt, als mit Motorrollern.

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Um 5 Uhr war es wirklich noch recht frisch und dunkel. Da hier wenig Beleuchtung existiert, war der Sternenhimmel dann auch sehr beeindruckend. Mithilfe unserer praktischen Taschenlampe sind wir dann auch in den Tempel rein und auf ihn herauf gekommen. Links sieht man übrigens den angeleuchteten Buddha im Tempel.

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So langsam fing es dann im Osten an, zu grauen und die Türme der Pagoden zeichneten sich dunkel vom heller werdenden Himmel ab. Die Ebene wurde in ein graues Morgenlicht getaucht.

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Je höher die Sonne stieg, desto farbenprächtiger wurden die Pagoden dann aber, wie unten zu sehen ist. Links war die Sonne noch nicht ganz aufgegangen, rechts tauchte sie die Ebene in ihr warmes Licht. Ein unglaublicher Moment, zumal wir alleine auf dem Tempel waren und uns niemand störte.

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Von unserem Tempel aus konnten wir auch wunderbar das touristisch beliebte Ballons over Bagan anschauen. Für 300$ kann man nämlich das morgendliche Bagan in einem Heißluftballon sehen. Einem? Wohl eher 20. Nichtsdestsotrotz waren die Ballons schöne Fotomotive, tatsächlich war es fast unmöglich, ein Bild ohne sie zu machen.

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Gegen die Sonne erhoben dich die weiter östlich liegenden Pagoden dann dunkel gegen das Licht. Ich bleibe dabei: Sonnenaufgänge sind spektakulärer und das Licht schöner als Abends. Wenn sie doch nur nie so früh wären.

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Als die Ballons unseren Tempel erreichten, waren sie übrigens nicht nur sehr nahe, sondern ebenfalls schon sehr tief, und die meisten landeten in den Feldern ringsherum.

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Nachdem wir fototechnisch wiedermal übertrieben haben (es ist ohnehin schwierig bis unmöglich, das ganze auf Bildern wiederzugeben) waren wir tierisch durchgefroren. Natürlich hatten wir keine Jacken dabei, und morgens ist es doch ziemlich kalt um diese Zeit.

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Also ab auf unsere coolen “E-Bikes”, bei denen man aber nicht radelt, sondern fährt wir auf nem Moped, und zurück zum Hotel, nicht ohne ein Bild “unseres” kleinen Lieblingstempels in der Morgensonne.

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Ich bin übrigens, wie unten zu sehen, völlig begeistert von den Dingern. Mir hat das Mopedfahren auf Koh Chang ja schon super gefallen. Außerdem war meiner lila Smiley. Ein Conny-Roller. Im Hotel haben wir gefrühstückt, kurz genickert, und weiter gings.

Bevor wir unser Sightseeing fortsetzen, brauchen wir jedoch neues Geld. Das ist hier in Bagan an einem Samstag etwas schwierig, da alle Banken geschlossen haben. Wir haben dann irgendwie einen zwielichtigen Laden entdeckt, der uns sogar Euros getauscht hat (wir hätten auch noch Dollar gehabt). Im Gegenzug gab er uns Kyat in 5000-, 1000- und 100-Kyat-Scheinen. Moment mal. 5000-Kyat-Scheine? Gibt es die überhaupt? Am Flughafen hatten wir nur dicke Bündel mit 1000-Kyat-Scheinen bekommen. Was sagt der Reiseführer? Der sagt es gibt keine 5000-Kyat-Scheine. Oh oh. Haben wir jetzt Falschgeld bekommen? Ab in den nächstbesten Laden und mal nachgefragt. “Real Money” versichert uns die Angestellte. Okay. Kurz noch im nächsten freien WLAN ergoogelt und… tatsächlich… es gibt 5000er Scheine. Seit 2009 sogar schon. Puh! Na dann kann es ja weiter gehen.

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Und zwar zu Anandatempel bei Alt-Bagan. Der war eine Inspiration für zahlreiche andere Tempel und Pagoden und einer Grotte nachgebildet, die einem der Könige Bagans von indischen Mönchen in einer Vision gezeigt wurde. Er hatte zwei innere Gallerien, wodurch tatsächlich ein höhliger Eindruck entstand. Auch beeindruckend waren die riesigen stehenden Buddhafiguren im Inneren, einer in jeder Himmelsrichtung, wie bei allen Pagoden und Tempeln hier.

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Er war auch ganz gut mit Touristen gefüllt, ist aber auch eine der Hauptattraktionen hier. Danach ging es erstmal Mittag essen. In unseren Reiseführern wurde das Vegetarierrestaurant “Be kind to animals The Moon” empfohlen und da wollte ich unbedingt hin. Natürlich voll mit anderen Touris aber es hielt, was es versprach. Ich hätte am liebsten jedes Gericht auf der Karte probiert, schließlich haben wir ein Kartoffel- und ein Kokos-Tofu-Curry bestellt. Für mich das beste Essen auf der Reise bisher. Am liebsten würde ich den Laden einpacken und mitnehmen. Bei 6$ für zwei Hauptgerichte und Getränke kann man auch nichts sagen.

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Weiter ging es zu zwei weiteren Tempeln, von denen der auf den unteren beiden Fotos der höchste war.

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Der zweite fällt wegen seiner Massivheit auch auf Panoramafotos ins Auge und wurde wohl von einem besonders grausamen Herrscher gebaut. Beeindruckend war er trotzdem. Schließlich haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht, durch die sandige Steppe von Bagan.

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Landschaftlich war es deswegen so schön, weil immer wieder am Wegesrand sich die Pagoden aus den tollsten Blickwinkeln präsentieren. Andererseits sind die Wege zum Teil purer Sand, bei dem die E-Bikes durchdrehten und dann geschoben werden mussten. Da sie sehr schwer und die Sonne heiß waren, kamen wir entsprechend ins schwitzen.

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Im Hotel dann fix zu Abend gegessen und mal wieder relativ früh geschlafen. Der Tag hatte ja früh begonnen, und morgen um sechs geht unser Schiff nach Mandalay!

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